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Piedruja: Kirchen, Gemeindemuseum und Daugava-Weg

Unterkünfte in Piedruja

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eine Reise nach Piedruja lässt sich anhand verschiedener Themen planen: Kirchenarchitektur, örtliche Sammlungen und die Landschaft an der oberen Daugava. So können Sie einschätzen, welche Aspekte des Reiseziels Sie besonders interessieren, wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt auswählen. Der Piedruja-Weg liegt im alten Tal der oberen Daugava im geschützten Landschaftsgebiet Augšdaugava. Zwei Kirchen und das Gemeindemuseum ergänzen die Landschaft um Baugeschichte und Ausstellungen.

Daugava, Grenze und Ortsbild

Bei Piedruja bildet die Daugava zugleich die Grenze zwischen Lettland und Belarus; die Staatsgrenze verläuft mitten im Fluss. Von Piedrujas Ufer aus sind die niedrige Bebauung Drujas und die dortige verlassene Kirche gut zu sehen. Der Blick richtet sich damit über den Fluss auf die gegenüberliegende Ortschaft. Davon zu unterscheiden ist der Eindruck in Piedruja und seiner Umgebung: Niedrige Holzbauten erinnern dort teilweise an Ansichten aus ethnografischen Freilichtmuseen. Für Ihre Reiseplanung bieten Uferblick und Ortsbild unterschiedliche Perspektiven – einmal hinüber nach Druja, einmal auf die Holzbauten in Piedruja und seinem Umfeld.

Zwei Kirchen, unterschiedliche Baugeschichte

Die katholische Kirche von Piedruja und ihr Innenraum gehören zu den herausragenden Architekturdenkmälern des späten Barocks in Lettland. Im Kircheninneren befindet sich ein Illusionsaltar. Die heutige gemauerte Kirche wurde 1759 errichtet, nachdem die vorherige Kirche abgebrannt war. Die orthodoxe St.-Nikolaus-Kirche entstand dagegen 1883 bis 1885 an der Stelle einer älteren Holzkirche. Ihre Gestaltung folgt altrussischen Architekturformen aus der Stadt Wladimir sowie byzantinischen Architekturformen. Damit lassen sich in Piedruja unterschiedliche Bauzeiten und architektonische Bezüge nebeneinander betrachten, ohne die beiden Kirchenbaugeschichten miteinander zu verwechseln. Zwischen den beiden Kirchen wurde außerdem ein Landschaftsgarten angelegt.

Karten, Alltagsgegenstände und Fotografien

Das Gemeindemuseum von Piedruja verfügt über vier Ausstellungssäle. Zu sehen sind Fragmente alter Karten, deren zeitlicher Bogen vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart reicht. Hinzu kommen Haushaltsgeräte und landwirtschaftliche Maschinen aus verschiedenen Zeitabschnitten, die das Leben der örtlichen Bevölkerung widerspiegeln. Thematische Fotoausstellungen ergänzen die Sammlung. Die Ausstellungsthemen unterscheiden sich damit auch in ihrer Perspektive: Die Karten reichen über mehrere Jahrhunderte, während Haushaltsgeräte und Maschinen den Alltag und die Arbeit der örtlichen Bevölkerung aufgreifen. Wenn Sie das Museum in Ihre Reiseplanung aufnehmen, nehmen Sie bitte vor dem Besuch unter +371 28703566 Kontakt auf.

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Zu Fuß im Landschaftsgebiet

Der Piedruja-Weg liegt im alten Tal der oberen Daugava im geschützten Landschaftsgebiet Augšdaugava. Das Gebiet bei Piedruja ist reich an seltenen und geschützten Pflanzen- und Tierarten. Beim Begehen des Piedruja-Wegs können Sie den Daugava-Stein sehen. Auf ihm ist das Wort „Daugava“ in sieben Sprachen eingemeißelt: Estnisch, Finnisch, Russisch, Polnisch, Deutsch, Livisch und Lettisch. Der Flussname begegnet Ihnen so in zwei verschiedenen Zusammenhängen: Bei Piedruja bildet die Daugava die Staatsgrenze, während der Stein das Wort in sieben Sprachen festhält. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ihrer Reise erneut.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Krāslavas Novads.

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