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Staburadze: Staburags und kulturelles Erbe

Unterkünfte in Staburadze

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Staburadze verbindet die Landschaftsgeschichte des Staburags mit der Kultur- und Musikgeschichte des Vīgantes Parks und des Komponisten Pēteris Barisons. Der Staburags liegt heute unter Wasser; im Park befinden sich Erinnerungsorte und Ausstellungen. Wenn Sie ein Hotel suchen, hilft dieser Überblick dabei, Staburadze als Reiseziel nach den Themen einzuordnen, die Sie selbst vertiefen möchten.

Staburags: eine versunkene Kalktuffklippe

Der Staburags war eine 18,5 Meter hohe Kalktuffklippe am linken Ufer des Daugava-Canyons. Sie bildete sich nach der letzten Eiszeit. Heute liegt der wichtigste Teil des Naturdenkmals, der Staburags selbst, unter dem Wasser des Pļaviņu-Stausees. So treffen in seiner Geschichte eine konkrete geologische Form und eine deutliche Veränderung der Landschaft aufeinander: Die Klippe gehört zur Vergangenheit, ihre heutige Lage ist vom Stausee geprägt.

Auch die Quelle Liepavots ist mit dem Staburags verbunden: Sie entsprang ihm und wurde später ebenfalls überflutet. Zum kulturellen Bild des Naturdenkmals gehören zudem Legenden und Geschichten von Flößern. Landschaftsgeschichte, Wasser und mündliche Überlieferung bilden damit unterschiedliche Zugänge zum selben Namen.

Erinnerungsorte und Musikgeschichte im Vīgantes Park

Im Vīgantes Park befinden sich die Skulptur „Daina“, der Gedenkstein „Dieva auss“, ein Tagliliengarten und das Staburags-Saieta-Nams mit Ausstellungen. „Dieva auss“ ist dem überfluteten Staburags gewidmet. Die Parkelemente verbinden damit die Erinnerung an das versunkene Naturdenkmal mit weiteren kulturellen Angeboten und einer Ausstellungseinrichtung.

Eine eigene zeitliche Linie bildet die Musikgeschichte. Im Park des ehemaligen Guts Vīgante begannen in den frühen 1920er-Jahren Choraktivitäten und die Veranstaltung von Liederfesten. Das erste offizielle Staburaga-Liederfest wird auf den 24. Juni 1924 datiert; Hauptdirigent war Teodors Reiters. Die frühen Chor- und Festaktivitäten markieren den Beginn dieser Geschichte, während das Datum von 1924 einen konkreten Termin für das erste offizielle Fest nennt.

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Pēteris Barisons: Haus, Ausstellung und Laube

Im Familienhaus „Skudras“ von Pēteris Barisons im Staburaga pagasts wurden 1979 ein dem Komponisten gewidmetes Gedenkzimmer und eine Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung zeigt persönliche Gegenstände Barisons, Musikinstrumente, Dokumente und weitere zeitgenössische Zeugnisse. So stehen in „Skudras“ persönliche und zeitgenössische Materialien im Mittelpunkt.

Im Vīgantes Park gibt es außerdem die Pēteris-Barisons-Laube. Dort finden Sie Informationen über den Komponisten, sein Werk und die Tradition der Liederfeste. Die Ausstellung in „Skudras“ zeigt Gegenstände und Dokumente; die Laube vermittelt Informationen zu Werk und Festtradition. Führungen durch das Familienhaus „Skudras“ können nach vorheriger Anmeldung vereinbart werden. Stimmen Sie einen Besuch daher im Voraus ab.

Spazierweg zwischen Häuschen und Laube

Der Spazierweg „Kā zvēri Daugavu raka“ führt vom Pēteris-Barisons-Häuschen bis zur Laube. Eine Mitteilung vom 22. November 2022 berichtet, dass der neue Spazierweg am 18. November im Vīgantes Park in Staburags feierlich eröffnet wurde. Wenn Sie den Weg für Ihren Besuch einplanen, prüfen Sie vorab seine aktuelle Zugänglichkeit.

Weitere Reiseziele entdecken: Jaunjelgava, Sece.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jaunjelgavas Novads.

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