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Kirkjubæjarklaustur entdecken

Unterkünfte in Kirkjubæjarklaustur

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirkjubæjarklaustur verbindet markante Vulkanlandschaft mit Wanderwegen und einer Geschichte, die bis zu einem mittelalterlichen Nonnenkloster zurückreicht. Wenn Sie den Ort als Ziel für Ihre Hotelreise prüfen, helfen die unterschiedlichen Schwerpunkte bei der Einordnung: Wasserfall und See prägen die Wege oberhalb des Ortes, während Klostergeschichte, lokale Überlieferungen und Ausstellungen weitere Besuchsthemen bilden.

Wasserfall, See und Wanderwege

Am Systrafoss fällt der Fluss Fossá aus dem See Systravatn herab. Der See liegt oberhalb von Kirkjubæjarklaustur am Rand des Felsengürtels. In der Nähe des Wasserfalls verlaufen Wanderwege, darunter ein leichter Weg hinauf zum Systravatn.

Die Wegbeschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die etwa fünf Kilometer lange Ástarbrautin ist ein Rundweg oberhalb des Ortes; der Pfad hinauf zum Systravatn wird als leicht bezeichnet. Ástarbrautin beginnt an Skaftárstofa und führt zum Systrafoss. Der Weg verläuft größtenteils über Gras und beginnt mit einem steilen Anstieg von 80 Metern. Für die Bedingungen auf Ástarbrautin spielen Wetter und Pflegezustand eine Rolle; auch beim Weg zum Systravatn hängt die Begehung vom Wetter ab.

Von Ástarbrautin blickt man über den Ort und auf die wurzellosen Schlackenkegel von Landbrotshólar. Die Sicht auf diese Motive ist wetterabhängig. So gehören zum Weg sowohl ein konkretes Wanderprofil als auch ein Blick auf die Landschaft rund um den Ort.

Basalt, Lava und Systrastapi

Im näheren Umfeld liegt Kirkjugólf östlich von Kirkjubæjarklaustur an der Straße 203. Das geschützte Naturdenkmal besteht aus säulenförmigem Basalt. Eldmessutangi markiert westlich von Systrastapi die Stelle, an der die Lava zum Stillstand kam; der Lava-Endpunkt ist bis heute sichtbar. Im Systrafoss-Tal liegt außerdem Fossasteinn, ein großer Fels, der 1830 während eines heftigen Gewitters vom Berg herabstürzte.

Der steile Felsenhügel Systrastapi liegt westlich des Ortes und kann bestiegen werden. An seiner Südseite befindet sich eine Kette, über die man hinaufgelangen kann. Vom Gipfel reicht der Blick über Gletscher, die Lava des Laki-Ausbruchs und die Umgebung von Kirkjubæjarklaustur. Der lokalen Überlieferung zufolge sind dort zwei Nonnen des Klosters begraben.

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Klostergeschichte und lokale Überlieferungen

Das Nonnenkloster in Kirkjubær wurde 1186 gegründet; später wurde Kirkjubæjarklaustur nach dem Kloster benannt. Auch der Name Systrafoss steht mit dem Kloster in Verbindung. Die Minningarkapella Sr. Jóns Steingrímssonar wurde 1974 als Gedenkkapelle für den Geistlichen Jón Steingrímsson (1728–1791) geweiht. Sie steht etwas östlich des alten Kirchenstandorts. Auf dem alten Friedhof befinden sich unter anderem Grabsteine für Jón Steingrímsson und seine Frau Þórunn.

Weitere Überlieferungen sind an Orte in der Landschaft geknüpft. Eine Legende erzählt, zwei Nonnen seien in die Tiefen des Systravatn gezogen worden, nachdem sie nach einer Hand mit einem goldenen Ring gegriffen hatten. Die Höhle Sönghellir liegt zwischen Systrastapi und Systravatn. Mit ihr ist die Überlieferung verbunden, dass sich Nonnen aus dem Kloster in Kirkjubær und Mönche aus Þykkvabæjarklaustur singend verständigten.

Ausstellungen und Orientierung im Ort

Skaftárstofa ist das Touristeninformationszentrum im Gemeinschaftshaus Kirkjuhvoll. Dort gibt es einen großen Ausstellungs- und Veranstaltungssaal. Zu den Themen der Ausstellungen zählen der Vatnajökull-Nationalpark und der Katla-Geopark, die Skaftá sowie der Ausbruch des Grímsvötn 2011 und der Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010. Eine multimediale Ausstellung behandelt das Kloster in Kirkjubær. Da sich Ausstellungen ändern können, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Angaben.

Das Schwimmbad im Sportzentrum verfügt über ein Warmwasserbecken für Erwachsene und ein Kinderplanschbecken. Die Straße 1 verläuft am Rand von Kirkjubæjarklaustur.

Weitere Reiseziele entdecken: Búðarhólshverfi, Hvolsvöllur, Stóri Núpur, Keldur, Sólheimar, Villingaholt, Skálholt, Blaskogabyggd.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sudurland.

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