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Ríp entdecken: Kirchenort in Hegranes

Unterkünfte in Ríp

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ríp ist ein Bauernhof und Kirchenort in Hegranes. Für Reisende, die eine Unterkunft für einen Aufenthalt in dieser Gegend suchen, bietet die Ortsgeschichte einen konkreten Bezugspunkt: Die Rípurkirkja vereint eine klar datierte Baugeschichte mit religiösen Kunstwerken und einer vielfältigen Ausstattung. Auch die Landschaft von Hegranes prägt den regionalen Rahmen. So lässt sich Ríp durch seine Verbindung von Hof, Kirche und Umgebung einordnen.

Ríp und die Landschaft von Hegranes

Ríp liegt in Hegranes. Das etwa 15 km lange und 5 km breite Gebiet befindet sich zwischen den Armen der Héraðsvötn, bevor diese ins Meer münden. Hegranes ist hügelig und von Basaltrücken sowie steilen Felswänden geprägt. Zwischen den Rücken liegen grasbewachsene Sümpfe mit kleinen Seen. Die ungefähren Maße und die beschriebenen Landschaftsformen geben dem Kirchenort einen regionalen Rahmen. Zur Geschichte von Hegranes gehört außerdem die Viertelversammlung des Norðlendingafjórðungur, die einst dort abgehalten wurde.

Geschichte der Rípurkirkja

Zur älteren Ortsgeschichte gehört eine vorläufige archäologische Deutung: Ríp wurde wahrscheinlich in der historisch bestimmten Besiedlungszeit Islands, etwa zwischen 870 und 930 n. Chr., gegründet. Die Gründung ist damit als wahrscheinlich und nicht als gesichert einzuordnen. Zur Geschichte der Rípurkirkja sind spätere Etappen konkret datiert. Der Architekt und Baumeister Rögnvaldur Ólafsson fertigte 1913 erste Entwürfe für die Kirche an; geweiht wurde sie am 14. Juni 1925. So stehen eine vorläufige Einordnung der frühen Besiedlung und datierte Stationen der Kirchengeschichte nebeneinander.

Kunst und Ausstattung

Die Bildwerke der Rípurkirkja greifen unterschiedliche biblische Motive auf. An der Westwand befindet sich ein Altarbild aus dem Jahr 1777, das das Letzte Abendmahl zeigt. Ein weiteres Altarbild wurde 1927 von Guðmund Einarsson frá Miðdal gemalt und stellt die Taufe Jesu Christi dar. Zwischen den beiden Werken liegen 150 Jahre. Der Vergleich verbindet zwei klar datierte Gemälde mit unterschiedlichen Bildthemen und ergänzt die Baugeschichte um eine künstlerische Perspektive.

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Zur Ausstattung gehören ein silberner Kelch und eine Patene sowie drei alte, bestickte Korporaltücher. An den Glockenjochen hängen zwei Glocken. Sigurður Jónsson frá Hróarsdal schnitzte das Taufbecken und die Liednummerntafel aus Birkenholz und schenkte beide der Kirche. Hinzu kommen drei vierarmige Leuchter und sechs Wandleuchten; beide Gruppen wurden im Ausland gekauft. Zusammen ergeben sich mehrere unterschiedliche Bestandteile: Bildwerke, kirchliche Gegenstände, bestickte Tücher, geschnitzte Arbeiten, Glocken und Leuchten.

Auch die religiöse Geschichte hat einen eigenen Bezug: Die katholischen Kirchen in Ríp waren dem Apostel Andreas geweiht. Diese historische Widmung ergänzt die Bau- und Kunstgeschichte der Rípurkirkja um einen weiteren Aspekt des Kirchenorts.

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