Zum Inhalt

Flatey – Inselnatur und Kulturerbe

Unterkünfte in Flatey

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Flatey ist die größte der Inseln im Breiðafjörður und die einzige Insel dort, auf der ganzjährig Menschen leben. Ein Aufenthalt verbindet damit einen bewohnten Ort mit einer klar umrissenen Inselgestalt, vielfältiger Küstenvogelwelt und historischen Bauwerken. Wenn Sie Hotels in Flatey suchen, können Sie zuerst überlegen, ob Natur, Baugeschichte oder die Verbindung beider Themen zu Ihrer Reise passt.

Insellandschaft und Natur

Flatey ist etwa 1.850 Meter lang und an ihrer breitesten Stelle etwa 400 Meter breit. Über ihre Mitte verläuft ein 10–12 Meter hoher Rücken. Länge, größte Breite und Höhenrücken beschreiben unterschiedliche Merkmale der Insel und geben eine Vorstellung von ihrer Ausdehnung. Die Länge übertrifft die größte Breite der Insel deutlich.

Flatey ist gemäß Gesetz Nr. 54/1995 Teil des Schutzgebiets Breiðafjörður. Im Masterplan von Reykhólahreppur für 2006–2018 waren das Dorf Flatey und seine Umgebung außerdem als lokales Schutzgebiet ausgewiesen. Im Küstenbereich nördlich und östlich des Dorfes gibt es eine vielfältige Vogelwelt. So gehören sowohl die geschützte Landschaft als auch die Küste mit ihrer Vogelwelt zu den Naturthemen, die Sie bei Ihrer Reiseentscheidung berücksichtigen können.

Bauwerke und kulturelle Geschichte

Die Flateyjarkirkja wurde 1926 erbaut. Baltasar Samper malte die Bilder im Gewölbe der Kirche und ihr Altarbild. Damit lässt sich das Bauwerk sowohl zeitlich als auch über konkrete Details seiner künstlerischen Gestaltung einordnen.

Die Bókhlaða, auch Bókhús genannt, wurde 1864 erbaut und wird als ältestes Bücherhaus Islands bezeichnet. Am 2. April 1975 stufte der Bildungsminister sie gemäß den Artikeln 26 und 27 des isländischen Denkmalschutzgesetzes Nr. 52/1969 in die Schutzklasse A ein. Die Bezeichnung als ältestes Bücherhaus und die datierte Einstufung in Schutzklasse A sind unterschiedliche Aspekte: Die eine charakterisiert das Gebäude, die andere hält eine formelle denkmalrechtliche Einstufung fest.

Anzeige

Handel und Schifffahrt

Auch die Ortsgeschichte reicht über einzelne Bauwerke hinaus. Flatey wurde 1777 als gesetzlich anerkannter Handelsort zugelassen. 1833 errichtete Guðmundur Scheving den Silfurgarður, um Schoner und andere Schiffe in den Buchten bei westlichen Winden vor der See zu schützen. Dadurch wurde die Bucht zu einem vollständig sicheren Hafen. Handelsstatus und Hafenschutz stehen für unterschiedliche Seiten der Geschichte Flateys: rechtliche Anerkennung als Handelsort einerseits und Schutz für die Schifffahrt andererseits.

Fährverbindung für die Reiseplanung

Die Fähre Baldur verkehrt zwischen Stykkishólmur und Brjánslækur und legt in Flatey für Fahrgäste und Fracht an. Da Fahrpläne zeitabhängig sind, prüfen Sie die Abfahrten für Ihren Reisetag und beziehen Sie die Verbindung in Ihre Aufenthaltsplanung ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Geysir, Thorlakshöfn, Reykholt, Skaftafell.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Island.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.