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Kannusjärvi: Dorfgeschichte, Windmühle und Seenlandschaft

Unterkünfte in Kannusjärvi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kannusjärvi verbindet eine ausgeprägte Seenlandschaft mit historischen Dorfstrukturen und einzelnen kulturhistorischen Orten. Von den Dorfstraßen rund um den Kleinen und den Großen Kannusjärvi eröffnen sich Blicke auf bewirtschaftete Ufer und Hofgruppen. Dazu kommen die Bauwerke und Erinnerungsorte am Tykän-Hof sowie Möglichkeiten zum Wandern und für saisonales Langlaufen. Bei der Planung können Sie so unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Dorfgeschichte, Kulturlandschaft oder Bewegung im Freien.

Seenlandschaft und Dorfgeschichte

Die Siedlungsstellen des historischen Dorfs lagen um eine von Norden nach Süden verlaufende Seenkette: Kannusjärvi, Pieni Kannusjärvi und Haukjärvi. Kleine Flüsse verbinden die Seen. Davon zu unterscheiden ist das heutige Landschaftsbild, das sich von den Dorfstraßen aus erschließt: Sie winden sich um den Kleinen und den Großen Kannusjärvi und bieten Blicke auf bewirtschaftete Seeufer und Hofgruppen. Als Hochlanddorf wird Kannusjärvi erstmals 1525 erwähnt; im historischen Eintrag erscheinen auch die Namen Hasula/Cannisyervi und Timperi.

Windmühle, Museen und Arboretum am Tykän-Hof

Die dreigeschossige Windmühle wurde von Hannu Tykä selbst gebaut und 1993 nach dem Vorbild einer alten Windmühle fertiggestellt. Sie ist ein Wahrzeichen des Dorfs. Das Tykän Riihimuseo befindet sich in einer mehr als 120 Jahre alten Scheune, die am selben Ort erhalten ist. Im Museum stehen alte landwirtschaftliche Gegenstände im Mittelpunkt. Das kleine Tykän Maitolavamuseo liegt zwischen dem Riihimuseo und der Windmühle. Zum Hofgelände gehört außerdem ein kleines Arboretum mit mehr als 80 Baumarten. So treffen auf dem Gelände historische Bauformen, landwirtschaftliche Gegenstände und eine vielfältige Baumsammlung aufeinander.

Erinnerungsorte und historische Daten

Der Pakokivi ist ein Gedenkstein am Versteck, den Waldflüchtlinge am 23. April 1918 unter der Leitung von Erik Tykä (1866–1948) errichteten. In den Stein ist der 20. April 1918 eingemeißelt – der Tag, an dem die Männer dorthin flohen. Die beiden Daten stehen damit für unterschiedliche Stationen: die Flucht und drei Tage später die Errichtung des Gedenksteins. Eine weitere historische Spur ist die Absturzstelle eines sowjetischen Bombers auf dem Feld des Tykän-Hofs; das Flugzeug stürzte im Sommer 1941 ab.

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Wandern und saisonale Bewegung

Portimon polut ist ein Wanderwegenetz, das durch Ruissalo, Kannusjärvi, Kitula und Metsäkylä führt und insgesamt mehr als 60 Kilometer lang ist. Diese Länge beschreibt das gesamte Netz über mehrere Dörfer. Für die konkrete Planung lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Routendetails, da sie sich ändern können. Als örtliche Alternative gibt es in Kannusjärvi eine beleuchtete, 2,7 Kilometer lange Fitness- und Langlaufloipe. Die Nutzung zum Langlaufen ist saisonal. Das weitläufige Wegenetz und die kürzere Loipe bieten damit unterschiedliche Streckenmaßstäbe für Ihre Planung.

Verpflegung bei der Alpaka-Wanderung

Zum Paket der Aholafarm-Alpaka-Wanderung gehört Verpflegung am Lagerfeuer: Takaladon-Lihas-Bratwürste mit Senf, Salat oder herzhaftes Gebäck, Kaffee aus der Kanne, Tee, Saft und hausgemachtes süßes Gebäck. Da sich Paketleistungen ändern können, prüfen Sie vor Ihrer Planung die aktuelle Zusammenstellung.

Weitere Reiseziele entdecken: Rekola, Kotka, Mäntlahti, Jaala, Kouvola, Verla, Hamina, Virolahti.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kymenlaakso.

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