Hossa: Felsmalereien und Wege im Nationalpark
Unterkünfte in Hossa
Hossa verbindet einen kulturgeschichtlichen Bezugspunkt mit Wegen und Aktivitäten im Nationalpark. Värikallios Felsmalereien, Wander- und Mountainbike-Strecken, Gewässer und Winterwege geben Ihrem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte.
Kulturgeschichte am Värikallio
Der Nationalpark Hossa wurde 2017 anlässlich des hundertjährigen Bestehens der finnischen Unabhängigkeit gegründet. Damit ist seine Gründung mit einem konkreten Abschnitt der finnischen Geschichte verbunden.
Auf Värikallio in Hossa sind 61 einzelne Felsmalereien erkennbar. Zu den Motiven gehören Hirsche und Menschen, Bärentatzen sowie echsenähnliche Muster. Die Malereien sind ungefähr 3.500 bis 4.500 Jahre alt. So begegnen Ihnen an einem Ort sowohl eine vielfältige Auswahl erkennbarer Darstellungen als auch ein mehrere Jahrtausende umfassender Altersrahmen.
Wanderwege und Mountainbike-Strecken
Der Nationalpark verfügt über etwa 90 Kilometer Wanderwege. Die Routen sind überwiegend als Rundwege angelegt und lassen sich über Verbindungswege zu längeren Wanderungen kombinieren. Das gibt Ihnen zwei Möglichkeiten für die Planung: Sie können die Rundwegstruktur nutzen oder Verbindungswege einbeziehen, wenn Sie länger wandern möchten.
Auch für Mountainbike-Touren gibt es markierte Strecken: Im Nationalpark Hossa sind es vier. Außerdem befindet sich dort Finnlands einzige als IMBA EPIC markierte Mountainbike-Strecke. Die Zahl der Strecken und die besondere Kennzeichnung vermitteln unterschiedliche Orientierungspunkte, ohne dass es sich dabei um dieselbe Angabe handelt.
Wasserwandern und Freizeitfischerei
Hossa verfügt über zahlreiche Seen und Teiche in einem Gebiet, das sich für Wasserwandern eignet. Hinzu kommt der 30 Kilometer lange Fluss Hossanjoki, der für Wasserwandern und Freizeitfischerei ausgebaut wurde. Im Fluss werden Forellen ausgesetzt. Damit sind sowohl Wasserwandern als auch Angeln Teil der Aktivitäten, die mit dem Hossanjoki verbunden sind.
Im Nationalpark stehen zahlreiche offene Hütten, Unterstände, Schutzhütten und Feuerstellen auch Kanufahrern, Kajakfahrern und SUP-Nutzern zur Verfügung. Diese Infrastruktur ist damit nicht nur für Wanderer relevant, sondern auch für Menschen, die mit Kanu, Kajak oder SUP unterwegs sind.
Winterwege und saisonale Besuche
Das ausgedehnte Winterwegenetz ermöglicht Tagesausflüge zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Nationalparks ebenso wie längere Winterwanderungen. Für Ihre Planung macht das einen konkreten Unterschied: Sie können zwischen Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten und längeren Wanderungen im Winter wählen.
Die verschneiten Wege lassen sich mit Skiern, Schneeschuhen und Fatbikes nutzen; teilweise können sie auch zu Fuß begangen werden. Der Besuch auf dem Rentierhof in Seipiniemi wird nur während der Wintersaison angeboten. Wenn Sie diesen Besuch einplanen, prüfen Sie vor der Reise, ob er in Ihrem Reisezeitraum stattfindet.
Orientierung und Übernachtung im Nationalpark
Das Naturzentrum Hossa dient als Empfang für das Freizeitzentrum und bietet Informationen sowie Beratung zum Nationalpark. Es ist damit eine Anlaufstelle für Fragen zur Orientierung im Park.
Im Nationalpark gibt es fünf offene Hütten, die allen Wanderern frei zur Verfügung stehen. Dort können Sie eine oder zwei Nächte verbringen; eine Vorabreservierung ist nicht möglich. Wenn Sie eine solche Übernachtung einplanen, sollten Sie diese Bedingung berücksichtigen.
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