Streymoy: Bootsfahrten, Wanderwege und Geschichte
Unterkünfte in Streymoy
Bootsfahrten an der Küste
Eine Bootsfahrt zu den Vestmannabjørgini führt durch tiefe Grotten und enge Meerengen. Bei den Fahrten ragen daneben 700 Meter hohe Klippen aus dem Meer auf. Bootsfahrten zu den Vestmannabjørgini und den Grotten gelten auf den Färöern als beliebt; diese Einschätzung kann sich mit der Zeit ändern. Für eine Bootstour dauert die Fahrt ungefähr zwei Stunden. Da sich der saisonale Fahrplan ändern kann, prüfen Sie ihn vor Ihrer Planung.
Wege durch Täler und entlang von Flüssen
Ein beliebter Wanderweg verbindet Tjørnuvík und Saksun. Die Strecke von Saksun nach Vestmanna beginnt auf halber Strecke durch Saksunardalur und quert den Fluss Klovsá, an dem Überreste einer alten Brücke liegen. Sie verläuft unter Ørvisfelli, dem zweithöchsten Berg auf Streymoy, entlang und über den Pass Oksagilshálsur. Von den oberen Bereichen des Hügels Oksagilsbrekka reicht der Blick hinunter nach Saksunardalur und nach Süden zur Meerenge zwischen Streymoy und Eysturoy.
Auch mit dem Rad führt eine Route von Oyrarbakki nach Saksun durch Saksunardalur. Der Wanderweg Hvalvík–Leynavatn beginnt beim Missionshaus in Hvalvík. Da sich dieser Startpunkt ändern kann, informieren Sie sich vorab über die aktuelle Wegführung. Oberhalb der Djúpagil-Schlucht ist im Fluss entlang des Weges säulenförmiger Basalt zu sehen. Ein Dorfweg in Hvalvík folgt dem Fluss hinunter ins Dorf.
Kirkjubøur und seine Geschichte
In Kirkjubøur erzählen Bauernhäuser, Kirche und Kathedralenreste von unterschiedlichen Abschnitten der Ortsgeschichte. Roykstovan ist ein etwa 900 Jahre altes Bauernhaus und Museum und gilt als vermutlich ältestes noch genutztes Holzhaus. Ólavskirkja wurde 1111 erbaut und diente jahrhundertelang als Hauptkirche der Färöer. Die Stokkastovurnar sind alte Bauernhäuser aus der Zeit um 1350, errichtet auf den Ruinen des früheren Bischofssitzes. Über Kirkjubø gelangten kulturelle Einflüsse aus den nordischen Ländern und Europa in die färöische Gesellschaft.
Die mittelalterliche Magnus-Kathedrale in Kirkjubø wurde im 14. Jahrhundert erbaut und war mehrere Jahrhunderte lang ein maßgeblicher Machtmittelpunkt. Ihre Überreste, lokal Kirkjubømúrurin genannt, bilden eine erhaltene mittelalterliche Umgebung, die Besucher betreten können. Sie stammen von einem Bischofssitz, der vom frühen 12. Jahrhundert bis zu seiner Auflösung im Jahr 1557 bestand.
Ein weiterer Einblick in die öffentliche Geschichte bietet das steinerne Rednerpodium bei Reynsmúlalág. Vom 19. Jahrhundert bis in die 1960er-Jahre wurde es für Volksversammlungen unter freiem Himmel genutzt.
Das Reiseziel Färöer
Das Reiseziel Färöer umfasst 18 Inseln im Nordatlantik. Auf Kalsoy steht der Leuchtturm Kallurin an der Nordspitze der Insel. Eine 17 Kilometer lange Straße mit vier Tunneln verbindet den Fährterminal in Syðradalur mit Trøllanes im Norden von Kalsoy. Die Wanderung ab Trøllanes zum Kallurin gilt als mittelschwer; für Hin- und Rückweg werden üblicherweise eineinhalb bis zwei Stunden angegeben. Schwierigkeit und Dauer können je nach Bedingungen variieren.
Eine weitere Route im übergeordneten Reiseziel führt sieben Kilometer von Funningur nach Eiði, unterhalb der höchsten Gipfel der Färöer. Sie bietet Ausblicke, deren Sichtbarkeit von den Bedingungen abhängt. Diese Beispiele geben einen Eindruck von der Vielfalt der Wege im Reiseziel Färöer, während die Abschnitte zu Bootsfahrten, Wanderungen und Kirkjubøur die konkreten Streiflichter auf Streymoy setzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Hoyvík, Vestmanna, Kollafjørður, Vágar, Eysturoy, Sandoy, Färöer.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Färöer.