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Boboshevo: Schutzgebiete und historische Kirchen

Unterkünfte in Boboshevo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Gemeinde Boboshevo umfasst einen Teil des Rila-Gebirges, die Nordhänge des Ruen-Gebirges und einen Abschnitt des tektonischen Tals der Struma. Zum Flusssystem gehören Struma und Dzherman; die Slatinska mündet in die Dzherman. Berge, Tal und Flussläufe geben dem Naturraum verschiedene Konturen und bieten eine Orientierung für die Erkundung der Gemeinde.

Landschaft und geschützte Natur

Mehrere Schutzgebiete lenken den Blick auf konkrete Pflanzenvorkommen und Lebensräume. In der Gemarkung der Stadt Boboshevo schützt das Gebiet „Fundort des wollblütigen Tragants – Boboshevo“ den Bestand des wollblütigen Tragants (Astragalus dasyanthus Pall.) und dessen Lebensraum. Im Dorf Vukovo gilt der Schutz dem Bestand der anisblättrigen Königskerze (Verbascum anisophyllum Murb.) und ihrem Lebensraum. Beide Gebiete wurden 2013 ausgewiesen.

In Skrino ist der Fundort der Türkischen Hasel seit dem 25. November 1980 als Naturdenkmal ausgewiesen. Eine weitere Schutzform ist die Vogelschutzgebietszone „Boboshevo“ mit dem Code BG0002107. Sie gehört zum Natura-2000-Netz und wurde am 29. Oktober 2008 ausgewiesen. Bei den beiden zuerst genannten Gebieten stehen jeweils eine Pflanzenart und ihr Lebensraum im Mittelpunkt; die Zone BG0002107 ist dem Vogelschutz gewidmet.

Kirchen, Archäologie und Ortsgeschichte

Vukovo verbindet zwei Kirchen mit unterschiedlichen historischen Angaben. Die Kirche Sweti Nikolay ist ein architektonisch-künstlerisches Denkmal von nationaler Bedeutung aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1969 entsprechend ausgewiesen. Die Kirche Sweta Petka entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und wurde 1592 ausgemalt. Nahe Boboshevo wurde die Kirche Sweti Todor zu Beginn des 11. Jahrhunderts erbaut. In der Gemarkung der Stadt Boboshevo liegt außerdem die Kirche Sweti Atanas aus dem 16. bis 17. Jahrhundert; Sweti Ilija wurde dort 1678 erbaut.

Auch die Besiedlungsgeschichte reicht weit zurück: Die prähistorische Siedlung in der Flur Chardako nahe Slatino war während der Kupfersteinzeit im 5. bis 4. Jahrtausend v. Chr. bewohnt. Gegenstände aus Knochen, Stein und Keramik, die aus Chardako stammen, werden in der Museumssammlung in Boboshevo ausgestellt. Einen weiteren Abschnitt der Ortsgeschichte bildet das Kulturhaus Loza 1870: Es wurde 1870–1871 gegründet und zählt zu den frühesten Kulturhäusern der Region.

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Ruen-Kloster und praktische Orientierung

Das Ruen-Kloster Sweti Yoan Rilski begeht jährlich drei Klosterfeste: am 1. Juli, am 18. August und am 19. Oktober. Einzelne Gottesdienstregelungen können sich ändern. Wenn Sie Ihren Besuch an einem der Feste ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Regelungen vorab.

Oberhalb des Klosters liegt im Wald eine kleine, mit einer Steinmauer überwölbte Felsnische. Einheimische verehren sie als die erste Einsiedlerhöhle des heiligen Johannes von Rila; zu Fuß ist sie in etwa zehn Minuten erreichbar. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen.

Für die Anreise ist ein Bahnhof an der Bahnstrecke Sofia–Kulata als Orientierungspunkt genannt: Er liegt 3 km nordöstlich des Gemeindezentrums. Prüfen Sie den aktuellen Personenverkehr, bevor Sie Ihre Anreise darauf ausrichten. Zum lokalen Charakter gehören auch Boboshevo-Trauben, Kirschen und Äpfel, für die die Gegend bekannt ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Boboshevo, Dobrovo, Rila, Treklyano, Kyustendil, Kocherinovo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Kjustendil.

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