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Olovo: Thermalwasser, Flüsse und Kulturerbe

Unterkünfte in Olovo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Olovo verbindet eine Flusslandschaft am Zusammenfluss von Stupčanica und Bioštica mit Thermalwasser im Stadtzentrum und einer vielschichtigen Geschichte. Hier entsteht die Krivaja, die sich über 35 Kilometer durch die Gemeinde erstreckt. Diese Themen führen teils ins Zentrum, teils in verschiedene Teile der Gemeinde.

Thermalwasser und Ausflugsgebiet

Das Kur- und Erholungszentrum Aquaterm liegt im Zentrum von Olovo, neben dem Zusammenfluss von Bioštica und Stupčanica. Dort wird Thermalwasser zum Trinken, zur Inhalation und zum Baden verwendet. Die Behandlungsprogramme umfassen eine ärztliche Erstuntersuchung; abhängig von Diagnose und Gesundheitszustand werden Hydrotherapie, Elektrotherapie, Ultraschalltherapie, Kinesiotherapie und Massagen verordnet. Durchschnittlich werden fünf Behandlungen täglich durchgeführt. Da sich Behandlungsangebote ändern können, prüfen Sie vor Ihrer Reiseplanung die aktuellen Programme.

Ein anderes Ziel für Zeit im Freien ist das Ausflugsgebiet Zeleni Vir an der Bioštica, zwei Kilometer vom Stadtzentrum Olovos entfernt. Dort stehen angelegte Spazierwege, Sportangebote sowie Bereiche für Erholung und Freizeit zur Verfügung. So lassen sich ein Aufenthalt im zentral gelegenen Aquaterm und ein Ausflug zu den Wegen und Freizeitbereichen von Zeleni Vir als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Auch die Krivaja bietet Möglichkeiten zur Organisation von Raftingtouren; außerdem besteht Potenzial für Sportfischen und Fliegenfischen. Diese Möglichkeiten sind von den Angeboten im Aquaterm und den Anlagen in Zeleni Vir zu unterscheiden. Wenn Sie eine Raftingtour planen, klären Sie Veranstalter und Termine separat.

Geschichte und religiöses Erbe

Schriftliche Dokumente erwähnen Olovo erstmals 1382 unter dem Namen Plumbum. Im 14. und 15. Jahrhundert war der Ort ein Bergbau- und Handelszentrum mit einträglichen Zolleinnahmen. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, zur Zeit Tvrtko I. Kotromanićs, wurde in Olovo das Kloster Svete Gospe errichtet. Diese Stationen geben dem Ort eine historische Tiefe, die sich von seiner heutigen Fluss- und Thermalwasserlandschaft unterscheidet.

Das Heiligtum Gospe Olovske zieht katholische Gläubige aus Bosnien und Herzegowina sowie aus Kroatien an. Traditionell wird es am 1. Mai zu Beginn der Maifrömmigkeit, an Mariä Himmelfahrt, an Mariä Geburt und in der letzten Oktoberwoche zum Gedenktag des Kirchenrestaurators Fra Lujo Zloušić besucht. Die genauen Jahresprogramme können variieren; prüfen Sie die Termine, wenn Sie Ihre Reise auf einen dieser Anlässe abstimmen möchten.

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Nationaldenkmäler und Radroute

Die historische Kirche Crkva Majke Božje mit ihrem beweglichen Eigentum ist als Nationaldenkmal Bosnien und Herzegowinas ausgewiesen. In der Stadtbibliothek von Olovo wird eine Tora aufbewahrt, die ebenfalls diesen Status hat. Zur UNESCO-Welterbestätte „Stećci Medieval Tombstone Graveyards“ gehört die Nekropole Mramor in Musići bei Olovo. Weitere ausgewiesene Denkmäler liegen außerhalb des Stadtzentrums: Dazu zählen die Nekropole Mramorje mit alten Nišan-Grabsteinen in Lavšići und die historische Brücke „Rimski most“ am Fluss Orlja bei Klinčići.

Die Radroute „Stazama predaka – nekropole i spomenici – jugoistok“ führt durch den südöstlichen Teil der Gemeinde zu Sehenswürdigkeiten, die als Nationaldenkmäler erklärt wurden. Die 2020 beschriebene Route beginnt und endet in Olovo und ist 42,5 Kilometer lang. Über einen Schotterweg führt sie nach Miljevići zum Nationaldenkmal „Stara drvena džamija i harem“. Im südöstlichen Teil liegt außerdem die Nekropole Mramorje mit 46 Stećci. Routenverlauf, Markierungen und Zugangsbedingungen können sich ändern; prüfen Sie die aktuelle Situation vor dem Aufbruch.

Orientierung für Ihre Reiseplanung

Die Entfernung von zwei Kilometern zu Zeleni Vir und die Länge der 42,5 Kilometer umfassenden Radroute beschreiben unterschiedliche Maßstäbe: einmal den Abstand eines Ausflugsgebiets vom Stadtzentrum, einmal eine ganze Route. Olovo liegt unmittelbar an der Fernstraße M18, die 1958 erbaut wurde. Für die Wahl Ihres Aufenthalts können diese Orts- und Routenbezüge neben den Interessen an Thermalwasser, Flusslandschaft oder Kulturerbe eine praktische Orientierung geben.

Weitere Reiseziele entdecken: Zenica, Visoko, Donji Lučani, Doboj, Zbilje, Uvorići, Strica, Vranduk.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kanton Zenica-Doboj.

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