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Meritxell entdecken

Unterkünfte in Meritxell

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Ort verbindet unterschiedliche historische Perspektiven mit konkreten Möglichkeiten, zu Fuß weiterzuziehen.

Heiligtum, Kirchen und kulturelles Erbe

Der historische Komplex von Meritxell besteht aus dem alten Santuario de Meritxell und der neuen Basílica Santuario de Meritxell. Beide sind als Kulturgüter von Interesse ausgewiesen. Die neue Basilika wurde 1976 eingeweiht und von Ricard Bofill entworfen. Die alte Kirche romanischen Ursprungs wurde 1994 restauriert und zu einem Ort des kollektiven Gedächtnisses des andorranischen Volkes umgestaltet. So stehen im Komplex die romanischen Ursprünge der alten Kirche und die Gestaltung der neuen Basilika als unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte nebeneinander.

Auch die Ruta Mariana ordnet Meritxell in einen größeren Zusammenhang ein: Sie verbindet fünf Marienheiligtümer in Spanien, Frankreich und Andorra. Dazu zählen El Pilar, Torreciudad, Lourdes, Montserrat und Meritxell. Wer sich für religiöse Kulturwege interessiert, findet damit neben dem Besuch des Heiligtums einen weiteren Bezugspunkt für die Reiseplanung.

Naturpfad und Wanderwege

Ein frei zugänglicher Naturpfad führt vom Heiligtum zu den Oratorien von Meritxell und zum Dorf Prats. Davon zu unterscheiden ist die als leicht eingestufte, 3,79 Kilometer lange Wanderroute von Canillo zum Santuari de Meritxell. Sie bietet eine eigene Möglichkeit, das Heiligtum zu Fuß zu erreichen. Die publizierten Wegdetails können sich mit den Wegbedingungen ändern; prüfen Sie diese vor dem Aufbruch.

Besuche am Heiligtum sind an die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst. Stimmen Sie die aktuellen Zugangsmodalitäten vor Ihrem Besuch mit dem Heiligtum ab. So können Sie diese Information in Ihre Planung einbeziehen, ohne sie mit den Angaben zu den Wanderwegen gleichzusetzen.

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Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Canillo

Im übergeordneten Reiseziel Canillo kommen weitere, von Meritxell zu unterscheidende Ziele und Landschaften hinzu. Der Pont Tibetà de Canillo liegt im Vall del Riu auf mehr als 1.875 Metern Höhe. Die Brücke ist einen Meter breit und verläuft bis zu 158 Meter über dem Boden. In der Altstadt von Canillo prägt der 27 Meter hohe romanische Glockenturm von Sant Serni das Ortsbild; er wurde im 17. Jahrhundert umgestaltet.

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Auch die Natur der Coma de Ransol lässt sich über konkrete Besonderheiten beschreiben. Dort wachsen Schwarzföhren und Wacholder; in der Krautschicht finden sich Heidekraut, abarset und Heidelbeeren. An sonnigen Stellen wächst bàlec. Zu den alpinen Blumen zählen Enzian, Pyrenäen-Lilie, Schafgarbe und gelbes Labkraut. In diesem Gebiet leben unter anderem Wildschweine, Rehe, Gämsen, Steinmarder, Hasen und Murmeltiere; Sichtungen sind nicht garantiert.

Für die Pfarrei Canillo werden zwei ökotouristische Routen genannt, die von qualifizierten Fachleuten geführt werden: Eine verläuft im Incles-Tal, die andere im Ransol-Tal, das auch Coma de Ransol genannt wird. Im Incles-Tal ist der Camí de l'Obaga in einer Richtung 2,6 Kilometer lang. Zusammen mit der 3,79 Kilometer langen Route von Canillo zum Heiligtum ergeben sich damit unterschiedliche Wegoptionen; bei der Route zum Heiligtum ist zusätzlich eine Einstufung als leicht angegeben.

Der Family Park im Sektor Canillo bietet im Sommer Minigolf ab drei Jahren sowie einen kostenlosen Außenspielbereich für Kinder von vier bis elf Jahren. Da diese Aktivitäten saisonal sind, prüfen Sie vorab den aktuellen Sommerbetrieb. Für andere Interessen gibt es ebenfalls eigenständige Anknüpfungspunkte: Das Motorradmuseum von Canillo zeigt auf 700 Quadratmetern 150 Motorradmodelle bekannter Marken und veranschaulicht die Entwicklung des Motorrads von 1896 bis 2013.

Zum kulturellen Angebot im übergeordneten Reiseziel gehört außerdem das ehemalige Heiligtum von Meritxell. Es beherbergt heute eine Dauerausstellung zur Geschichte und Verehrung von Meritxell, der Schutzpatronin Andorras; das Heiligtum organisiert auch Führungen. In Canillo wurde der 300 Quadratmeter großen Galerie Espai Galobardes im Seilbahngebäude eine Ausstellungssammlung von 524 Werken Francesc Galobardes’ zugeordnet. Die Werke sollen dort aufbewahrt und ausgestellt werden; außerdem soll die Galerie Ausstellungen anderer Künstler und kultureller Ausdrucksformen aus Andorra und dem Ausland aufnehmen.

Weitere Reiseziele entdecken: L'aldosa De La Massana, Soldeu, El Tarter, Ransol, Canillo, Grau Roig.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Canillo.