Gjirokastër entdecken und Hotels finden
Unterkünfte in Gjirokastër
Gjirokastër liegt im Süden Albaniens am Drino-Tal, an den steilen Hängen des Mali i Gjerë. Die Steinhäuser und Kopfsteinpflastergassen geben der Stadt den Charakter, der ihr den Namen „Steinstadt“ eingebracht hat. Für Ihre Reiseplanung ist auch die Mischung aus historischem Zentrum, Museen und kulturellen Orten prägend.
Altstadt, UNESCO-Erbe und Stadtbild
Die historischen Zentren von Berat und Gjirokastër sind gemeinsam in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Sie gelten als seltene Beispiele einer für die osmanische Zeit typischen architektonischen Prägung. In Gjirokastër bildet der Basar mit seinen mittelalterlichen Fassaden und gepflasterten Straßen das Zentrum und Herz der Altstadt. Der historische Ortskern bewahrt außerdem eine Moschee aus dem 18. Jahrhundert und zwei Kirchen aus derselben Zeit.
Die Basar-Moschee, auch Memi-Bey-Moschee genannt, wurde 1727 erbaut und gehört zu den letzten drei erhaltenen Moscheen des 18. Jahrhunderts. Der Basar ist zudem für handgefertigte Holzarbeiten, handgewebte Teppiche und Kunsthandwerk bekannt.
Burg und historische Häuser
Die Burg von Gjirokastër liegt im Herzen der Stadt auf einem Hügel über dem Drino-Tal; ihre Geschichte reicht bis ins 4. Jahrhundert zurück. In der Burg befinden sich ein Waffenmuseum und die Ruinen eines Gefängnisses aus der kommunistischen Zeit. Das Museum vermittelt einen breiten Überblick über die albanische Militärgeschichte, mit einem Schwerpunkt auf dem Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach. Zu den künstlerischen Aktivitäten auf der Burg zählt auch das Nationale Folklorefestival.
Mehrere historische Wohnhäuser zeigen unterschiedliche Aspekte der Bau- und Kulturgeschichte. Das Zekate-Haus wurde 1812 erbaut und gilt als eines der herausragendsten Beispiele für den osmanischen Wohnhausstil in Gjirokastër. Das 1705 errichtete Skënduli-Haus ist ein gut erhaltenes Beispiel für die architektonischen Traditionen der Stadt. Nach der Rückgabe an seine ursprünglichen Eigentümer wurde es in ein Museum für Besucher umgewandelt.
Das Ismail-Kadare-Haus wurde 1799 erbaut und ist das Elternhaus des albanischen Schriftstellers. Es wurde in ein Museum umgewandelt und enthält originale Möbel und Fotografien der Familie. Im Ethnografischen Museum vermitteln Möbel, Volkstrachten, Werkzeuge und Alltagsgegenstände das traditionelle Leben und die Kultur der Region Gjirokastër. Alle vier Stockwerke sind für die Öffentlichkeit zugänglich; informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuellen Besuchsbedingungen.
Wege, Handwerk und regionale Küche
Im historischen Zentrum liegen die touristischen Attraktionen in fußläufiger Entfernung. Die Wege sind jedoch steil und mit Kopfsteinpflaster versehen. Ein öffentlicher Bus verbindet Altstadt und Neustadt; in der Stadt verkehren vier Buslinien. Bei der Wahl eines Hotels können Sie deshalb Ihre geplanten Besuche und Wege mitbedenken: Möchten Sie vor allem Zeit im historischen Zentrum verbringen oder auch zwischen Alt- und Neustadt wechseln? Gjirokastër liegt außerdem an der wichtigsten albanischen Nord-Süd-Verkehrsachse.
Auch Babameto verbindet kulturelle und praktische Besuchsaspekte: Das Zentrum dient Kultur und Kulturerbe und beherbergt kulturelle sowie touristische Veranstaltungen. Besucher können dort lokale Kunsthandwerker bei der Arbeit sehen und handgefertigte Souvenirs kaufen, die überwiegend von Frauen der GjiroArt-Vereinigung hergestellt werden. Eine weitere erhaltene Spur der Infrastrukturgeschichte ist die steinerne Ali-Pascha-Brücke, ein Teil eines Aquädukts über dem Viertel Dunavat.
Zur lokalen Küche gehört Qifqi, das in Gjirokastër serviert wird und zu den traditionellen Gerichten der Stadt zählt. Ein traditionelles Dessert aus Gjirokastër wird aus Schafsmilch, Zucker und getrockneten Feigen hergestellt. Diese regionalen Besonderheiten ergänzen den Blick auf die Stadt um ihre Esskultur und geben Ihnen weitere Anknüpfungspunkte für die Planung Ihres Aufenthalts.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Qark Gjirokastra.