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Possendorf: Dorfplatz, Feininger und Feste

Unterkünfte in Possendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Possendorf verbindet eine frühe urkundliche Erwähnung mit einem bis heute bewahrten dörflichen Charakter und einem konkreten Bezug zum Feininger-Radweg. 1194 wurde der Ort erstmals unter dem Namen „Busendorf“ urkundlich erwähnt. Seine ursprüngliche Bebauung als Platzdorf hat Possendorf bis heute bewahrt. So stehen die schriftliche Ortsgeschichte und die erhaltene Siedlungsform als zwei verschiedene Blickwinkel nebeneinander.

Ortsbild und Dorfgeschichte

Der Dorfplatz ist ein konkreter Ort, an dem mehrere Ortsmerkmale zusammentreffen: Vier Linden und ein Dorfteich gehören zu ihm. Auf dem Platz steht außerdem das einzige Denkmal der Deutschen Wiedervereinigung im Weimarer Land. Der Platz verbindet damit Merkmale des dörflichen Ortsbilds mit einem Denkmal zur deutschen Wiedervereinigung. Die Einordnung als einziges Denkmal bezieht sich auf das Weimarer Land.

Kirche, Veranstaltungen und Radweg

Zur Kulturgeschichte des Ortes gehört die Kirche, die der Weimarer Bauhauskünstler Lyonel Feininger Anfang der 1920er Jahre mehrfach als Bildmotiv verwendete. Der Bezug ist damit konkret: Er gilt der Possendorfer Kirche und ihrer Rolle in Feiningers künstlerischer Arbeit in diesem Zeitraum. Dieser kunsthistorische Blick ergänzt die frühe Ortsgeschichte um ein klar benanntes Motiv.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das lokale Veranstaltungsleben. Der Traditionsverein Possendorf e.V., der Ortsteilrat, die Kirchgemeinde, der Possendorfer Singkreis und weitere organisieren jährlich mehr als 15 gemeinsame Veranstaltungen und Feste. Das konkrete Programm kann von Jahr zu Jahr variieren. Wenn Sie Ihre Reise auf ein bestimmtes Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine für das gewünschte Jahr.

Auch für Radfahrende gibt es einen konkreten Ortsbezug: Der Feininger-Radweg führt durch Possendorf. Damit bietet sich neben Ortsgeschichte, Kirche und Veranstaltungen eine weitere Perspektive auf den Ort. Der Radweg und die ortsgebundenen Kulturmerkmale sprechen unterschiedliche Reiseinteressen an.

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Weimar als eigener Kultur-Schwerpunkt

Im übergeordneten Reiseziel Weimar liegt der 48 Hektar große Park an der Ilm am Rand der Weimarer Altstadt. Er ist ein einzigartiger Landschaftsgarten und dient bis heute der Erholung, Bildung und dem ästhetischen Naturgenuss. Am Park befindet sich Goethes Gartenhaus, das 1776 Goethes erster eigener Wohnsitz in Weimar war. Dort schrieb Goethe die Ballade „Der Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Im Garten steht außerdem der 1777 aufgestellte „Stein des guten Glücks“, den Goethe und sein Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser entwarfen. Er gilt als eines der ersten nichtfigürlichen Denkmäler Deutschlands.

Das Bauhaus-Museum Weimar setzt einen anderen kulturellen Schwerpunkt. Es präsentiert eine der wichtigsten Bauhaus-Sammlungen des Landes und den weltweit ältesten Bauhaus-Bestand. Die Sammlung der Klassik Stiftung Weimar umfasst heute 13.000 Objekte und Dokumente. Zu den herausragenden Exponaten gehören die Wagenfeld-Lampe, Marcel Breuers Lattenstuhl und Marianne Brandts Teekanne. So stehen im übergeordneten Reiseziel Weimar literarische Orte und Bauhaus-Gestaltung als unterschiedliche Kulturthemen nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Gaberndorf, Berlstedt, Ettersburg, Auerstedt, Lehnstedt, Apolda, Bad Berka, Weimar

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weimarer Land.

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