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Niedergrunstedt: Kirche, Dorfgeschichte und Feininger-Radweg

Unterkünfte in Niedergrunstedt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Niedergrunstedt bietet mehrere Anknüpfungspunkte für Kultur- und Radreisen: die Mauritiuskirche, den geschützten Ortskern, die Feininger-Bezüge und wiederkehrende Feste. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Niedergrunstedt suchen, hilft es, zunächst den Schwerpunkt zu wählen: Ortsgeschichte und Dorftraditionen setzen andere Schwerpunkte als der Feininger-Radweg.

Kirche, Kunst und Ortskern

Die Mauritiuskirche wurde erstmals Ende des 13. Jahrhunderts erwähnt. Im 14. Jahrhundert war sie ein dem heiligen Moritz geweihter Wallfahrtsort. Die beiden Zeitangaben markieren unterschiedliche historische Bezugspunkte: die erste Erwähnung und die spätere religiöse Rolle der Kirche.

Unterhalb der Kirche, zwischen Pfarrhaus und alter Schule, zeigt eine Glastafel die Niedergrunstedter Kirche in der typischen Malweise Lyonel Feiningers. So begegnen Ihnen das konkrete Bauwerk und seine künstlerische Darstellung als zwei verschiedene Perspektiven auf denselben Ort.

Der historische Dorfkern rund um die Kirche wurde 1992 als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt. Auch das Brauhaus mit Brunnenhäuschen gehört zum denkmalgeschützten Bereich im Ortskern. Der Ensemblegedanke richtet den Blick auf den räumlichen Zusammenhang statt ausschließlich auf einzelne Gebäude; das Brauhaus ist dafür ein konkretes Beispiel. Eine Stele zum Deutsch-Französischen Krieg steht prominent im Zentrum von Niedergrunstedt und ist mit der Jahresangabe 1874 verbunden.

Feste und Feininger-Radweg

„Advent bei Mauritius“ findet seit 2005 jährlich am dritten Advent statt. Zu den traditionellen Höhepunkten Niedergrunstedts gehören außerdem das jährliche Dorffest, das Maibaumsetzen und die Kirmes.

Der Feininger-Radweg führt von Weimar über Niedergrunstedt, Gelmeroda, Possendorf, Vollersroda, Oettern, Mellingen und Taubach zurück nach Weimar. Niedergrunstedt liegt damit auf einer mehrörtigen Route, deren Ausgangs- und Rückkehrpunkt Weimar ist.

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Brunnen und Quellen in der Flur

Neben den historischen Ortsmotiven ist auch die Niedergrunstedter Flur ein Landschaftsaspekt: Dort gibt es zahlreiche Brunnen und Quellen.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Weimar

Im übergeordneten Reiseziel Weimar ist der 48 Hektar große Park an der Ilm ein Landschaftsgarten am Rand der Weimarer Altstadt. Bis heute dient er der Erholung, Bildung und dem ästhetischen Naturgenuss. Goethes Gartenhaus am Park an der Ilm war 1776 Goethes erster eigener Wohnsitz in Weimar. In dem Gartenhaus schrieb Goethe die Ballade „Der Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Im Garten steht der 1777 aufgestellte „Stein des guten Glücks“, den Goethe und sein Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser entwarfen; er gilt als eines der ersten nichtfigürlichen Denkmäler Deutschlands.

Das Bauhaus-Museum Weimar präsentiert eine der wichtigsten Bauhaus-Sammlungen des Landes und den weltweit ältesten Bauhaus-Bestand. Zu den herausragenden Exponaten gehören die Wagenfeld-Lampe, der Lattenstuhl von Marcel Breuer und die Teekanne von Marianne Brandt. Die Sammlung der Klassik Stiftung Weimar umfasst heute 13.000 Objekte und Dokumente.

Weitere Reiseziele entdecken: Magdala, Berlstedt, Kleinobringen, Blankenhain, Tonndorf, Nohra, Bad Berka, Kapellendorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weimarer Land.

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