Oppershausen entdecken
Unterkünfte in Oppershausen
In Oppershausen lassen sich Ortsgeschichte und ein konkreter Rundwanderweg als zwei eigenständige Themen betrachten. Richard von Sebecke ließ 1395 in Oppershausen eine Wasserburg erbauen. Seit 2023 gehört der Ort zur Welterberegion Wartburg-Hainich. Die beiden Jahreszahlen markieren unterschiedliche Ebenen der Reiseplanung: 1395 steht für die Baugeschichte der Wasserburg, 2023 für die regionale Zuordnung.
Ortsgeschichte und Rundwanderung
Die leichte Rundwanderung „32. Thüringer Wandertag – Tour 10 Schlosspark/Kirche Oppershausen“ ist 7,1 km lang, beginnt und endet in Kammerforst und führt durch den Schlosspark sowie an der St.-Marien-Kirche in Oppershausen vorbei. Für Ihre Planung sind damit Länge, Einstufung als leicht und Start- und Zielort konkret benannt; richten Sie den Wegplan auf Kammerforst aus. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen.
Erlebnisse im übergeordneten Reiseziel Unstrut-Hainich
Der Baumkronenpfad führt in 24 Metern Höhe über das Dach des Hainich; vom Baumhaus aus reicht der Blick über den Nationalpark Hainich. Schwindelfreie können den Baumturm bis zu einer Plattform in 40 Metern Höhe besteigen. Von dort reicht die Aussicht über den Hainich bis ins Thüringer Becken. Die Höhenangaben unterscheiden den Weg auf 24 Metern von der Plattform auf 40 Metern.
Der Baumkronenpfad beginnt 200 Meter vom Nationalparkzentrum Thiemsburg entfernt. Am Nationalparkzentrum gibt es einen großen Wanderparkplatz, eine gastronomische Einrichtung, Toiletten und eine Bushaltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. Prüfen Sie die Verfügbarkeit dieser betrieblichen Einrichtungen vor Ihrer Reise. Das Nationalparkzentrum vermittelt seine Ausstellung mit Filmen, großformatigen Bildwänden, Erlebnisstationen und interaktiven Elementen. Außerdem bietet es einen vollständig barrierefreien Media-Guide; Tablets und Kopfhörer können ausgeliehen werden.
Der Rosengarten in Bad Langensalza präsentiert auf einem 18.000 m² großen ehemaligen Fabrikgelände fast 450 Rosenarten und -sorten. Im Botanischen Garten von Bad Langensalza können Sie außerdem seltene Kakteen und Yuccas aus Südamerika besichtigen. Das Thüringer Apothekenmuseum im Haus Rosenthal widmet auf 276 m² der Pharmaziegeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts.
In Mühlhausen sind 2,2 Kilometer der inneren, ältesten Stadtmauer bis heute erhalten. Die Stadt zählt außerdem 11 mittelalterliche Kirchen und besitzt einen erhaltenen inneren Stadtmauerring mit zahlreichen Wehrtürmen. Die Länge der Mauer und die Zahl der Kirchen geben zwei konkrete Maßstäbe für Mühlhausens historisches Erbe.
Der Betteleichenweg im Nationalpark führt an kulturhistorischen Höhepunkten wie dem Ihlefelder Kreuz, der Eisernen Hand und dem Ihlefeld vorbei. Im Frühling verläuft er durch blühende Bestände von Bärlauch und Lerchensporn. Das kleine Museum am Opfermoor Vogtei zeigt Originalfunde aus den archäologischen Grabungen der Siedlung und der Kultstätte. Das Seilermuseum bewahrt in einer originalgetreuen Spinnbahn ein Wahrzeichen des traditionsreichen Schlotheimer Seilerhandwerks.
Weitere Reiseziele entdecken: Herbsleben, Bad Langensalza, Weberstedt, Schönstedt, Kammerforst, Altengottern, Körner, Rodeberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Unstrut-Hainich.