Schwarza: Ortsgeschichte und Radwege
Unterkünfte in Schwarza
Für einen Aufenthalt in Schwarza lassen sich zwei Schwerpunkte unterscheiden: historische Orte im Gemeindegebiet und Routen, die den Ort einbeziehen. Der Jüdische Friedhof, die Friedhofskapelle und das Heimatmuseum geben kulturgeschichtliche Anhaltspunkte; der Rhön-Rennsteig-Radweg führt durch Schwarza, die Zigeunerrunde nach Schwarza. Wenn Sie ein Hotel suchen, überlegen Sie zuerst, ob Ortsgeschichte oder eine Route für Ihre Reise ausschlaggebend ist.
Kulturgeschichte und örtliche Anhaltspunkte
Der Jüdische Friedhof wurde ab 1791 am Hang der Osterkuppe im Süden von Schwarza angelegt und ist gut erhalten. Er ist als Bodendenkmal geschützt, wird gepflegt und zur Besichtigung empfohlen. Wenn Sie einen Besuch einplanen, klären Sie vorab die Zugangsmöglichkeiten.
Die Friedhofskapelle Sankt Bartholomäii zählt zu den ältesten Bauwerken Schwarzas und ist seit dem 11. Jahrhundert nachweisbar. In der Friedhofsmauer der Kapelle befindet sich der sogenannte „Missgeburtenstein“. Auch die Osterkirche zählt zu Schwarzas Sehenswürdigkeiten. Schloss Stolberg ist das spätere Schloss einer alten Wasserburg. An der Post in Schwarza befindet sich die alte Markt-Elle. Wenn Sie sie gezielt sehen möchten, prüfen Sie vorab ihren aktuellen Zustand.
Im Haus der Vereine, unweit der Regelschule, unterhält der Heimat- und Geschichtsverein der Dolmargemeinde Schwarza ein Heimatmuseum. Mitunter finden dort Spinnabende und Vortragsreihen statt; die Räume werden auch für geselliges Beisammensein genutzt. Erkundigen Sie sich vor Ihrer Reise nach aktuellen Besuchsmöglichkeiten und Veranstaltungsterminen.
Radweg und weitere Routenbezüge
Der etwa 80 Kilometer lange Rhön-Rennsteig-Radweg führt von Fladungen nach Oberhof und dabei durch Christes, Schwarza und Zella-Mehlis. Die ungefähre Länge bezeichnet die gesamte Verbindung, nicht den Abschnitt durch Schwarza. Für Ihre Planung sind die beiden Endpunkte und der Verlauf durch den Ort die hilfreichen Bezugspunkte. Prüfen Sie vor dem Start die aktuellen Streckeninformationen.
Die Zigeunerrunde führt über den Rennsteig-Dolmar-Weg nach Schwarza und am Schloss Schwarza vorbei. Die Routen unterscheiden sich in den Angaben, die Ihre Planung leiten: Beim Radweg sind ungefähre Gesamtlänge und Endpunkte genannt; bei der Zigeunerrunde sind der Weg nach Schwarza und das Schloss konkrete Bezugspunkte. Wenn Sie eine der Routen einplanen, prüfen Sie jeweils vor dem Aufbruch die aktuellen Informationen zum Streckenverlauf.
Ein weiterer historischer Schwerpunkt im Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Schmalkalden-Meiningen bietet das Hochofenmuseum „Neue Hütte“ in Schmalkalden einen anderen historischen Schwerpunkt. Die Hochofenanlage stammt aus dem Jahr 1835; dort wurden einheimische Eisenerze bis 1924 auf Holzkohlebasis zu Roheisen verhüttet. Die Ausstellung behandelt die fast 1300-jährige Entwicklungsgeschichte der Eisen- und Stahlwarenproduktion in der Region Schmalkalden, einschließlich der bekannten „Schmalkalder Artikel“. Eine 45-minütige Führung widmet sich der Geschichte und Funktion des Hochofenbetriebs. Wenn Sie die Führung einplanen, prüfen Sie vor der Reise die Termine.
Soll auch das Hochofenmuseum in Schmalkalden Teil Ihrer Planung sein, beziehen Sie diesen konkreten Ort ebenfalls ein. So richten Sie Ihre Suche an den Reisezielen aus, die Sie tatsächlich einplanen.
Weitere Reiseziele entdecken: Obermaßfeld-Grimmenthal, Oberhof, Struth-Helmershof, Kleinschmalkalden, Fambach, Wasungen, Rohr / Thüringen, Grabfeld
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmalkalden-Meiningen.