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Saalburg-Ebersdorf: Stausee, Schlosspark und Geschichte

Unterkünfte in Saalburg-Ebersdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Planung eines Aufenthalts in Saalburg-Ebersdorf sind verschiedene Themen relevant: die Maße des Bleilochstausees, die Gartengeschichte in Ebersdorf sowie historische Zeugnisse in Saalburg und Friesau. Sie reichen von Landschaft und Parkgestaltung bis zu Kirchen, Erinnerungsorten und einem Ausstellungszentrum.

Bleilochstausee und regionaler Rahmen

Der Bleilochstausee ist 28 Kilometer lang und hat ein Wasservolumen von 215 Millionen Kubikmetern. Länge und Volumen beschreiben unterschiedliche Maßstäbe: Die erste Zahl benennt die Ausdehnung des Gewässers, die zweite seine Wassermenge. Im übergeordneten Reiseziel Saale-Orla gilt der Bleilochstausee als Deutschlands größter Stausee. In Saale-Orla bildet die Saale mit der etwa 80 Kilometer langen und fünfmal gestauten Saalekaskade das größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas, das Thüringer Meer. Diese regionale Einordnung ergänzt die konkreten Maße des Bleilochstausees, ohne sie zu ersetzen.

Parkgestaltung in Ebersdorf

Der Schlosspark Ebersdorf ist ein 50 Hektar großer Landschaftspark. Als Schöpfer des vergrößerten Schlossgartens gilt der spätere sächsische Oberlandbaumeister Christian Friedrich Schuricht (1753–1832). Er leitete auch den Umbau des Schlosses von 1788 bis 1791. Damit stehen neben der Parkfläche auch die Gestaltung des Gartens und die Baugeschichte des Schlosses als eigene Themen im Blick. Wer sich für diese Geschichte interessiert, findet hier eine andere Perspektive als beim Blick auf die Maße des Stausees.

Baumlehrpfad und Gehölze

Der Baumlehrpfad im Schlosspark lenkt die Aufmerksamkeit auf den Baumbestand und die Besonderheiten der dort wachsenden Gehölzarten. Ab dem Frühjahr 2016 konnten Besucher dort Wissenswertes dazu erfahren. Vier Schüler der 9. Klasse der Regelschule Bad Lobenstein arbeiteten den Lehrpfad als Projektarbeit aus und legten ihn an. Kleine Tafeln zeigen Fotos und Namen der Baumarten sowie QR-Codes; über das Smartphone lassen sich zusätzliche Informationen abrufen. So verbindet der Pfad die Parklandschaft mit Informationen zu einzelnen Gehölzen. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch den aktuellen Zustand des Lehrpfads.

Historische Orte und Zeugnisse

Das Ausstellungs- und Begegnungszentrum „Johann Amos Comenius“ befindet sich im ehemaligen Brüderhaus der Herrnhuter Gemeine. In Saalburg wurde die Kirche St. Marien zwischen 1206 und 1223 gegründet; sie gilt als eine der ältesten Kirchen im Umkreis. Auch Friesau, ein Ortsteil von Saalburg-Ebersdorf, bewahrt ein konkretes Zeugnis: In der St.-Leonhart-Kirche befindet sich ein Abendmahlskelch aus dem Jahr 1509, ein Werk des Schleizer Goldschmieds Andreas Eckart.

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Ein weiteres datiertes Kapitel betrifft den letzten Fürsten Reuss-Schleiz, seine Frau und zwei Söhne. Ihre Särge wurden von der Bergkirche Schleiz nach Ebersdorf überführt und am 6. August 1931 in Grüften im Park beigesetzt. Die Zeitangaben zu Kirche, Kelch und Beisetzung reichen damit vom frühen 13. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert; der Kelch von 1509 liegt dazwischen. Für die Reiseplanung ergibt sich so ein Blick auf unterschiedliche historische Zeugnisse, nicht nur auf eine einzelne Epoche.

Transfers rund um den Stausee

Das Wandertaxi bietet flexible Transfers entlang des Bleilochstausees und rund um das Thüringer Meer, täglich von 8 bis 20 Uhr und in Kooperation mit vier regionalen Taxiunternehmen. Bestätigen Sie vor Ihrer Reise den aktuellen Betrieb und die Buchungsmöglichkeit. So können Sie diesen Punkt bei der Planung berücksichtigen, ohne die angegebenen Betriebszeiten mit einer Bestätigung für Ihren Reisetermin gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken:Triptis, Plothen, Schleiz, Peuschen, Stanau, Moßbach, Altengesees, Neundorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saale-Orla.

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