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Gleima: Zwei Ortsteile und ein besonderes Wappen

Unterkünfte in Gleima

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Gleima verbindet die Geschichte von zwei Ortsteilen mit einem Wappen, dessen Symbole diese Ortshälften zusammenführen. Für Ihre Reiseplanung lässt sich dieser lokale Schwerpunkt von den Natur- und Kulturthemen des übergeordneten Reiseziels Remptendorf unterscheiden.

Gleima: Ortsteile und frühere Verbindung

Gleima besteht aus zwei Ortsteilen, die früher nur durch einen Holzbohlenweg über den Teichdamm miteinander verbunden waren. Der Weg gehört zur früheren Ortsgeschichte und macht die Verbindung der Ortsteile anschaulich. Während der Bohlenweg von einer früheren Verbindung erzählt, greift das Wappen die Zweiteilung auf symbolischer Ebene auf.

Das Wappen von Gleima und seine Bedeutung

Das Wappen von Gleima zeigt ein gestürztes Hufeisen, zu dessen beiden Seiten je ein Stern steht. Im Hufeisen ist außerdem eine Linde dargestellt. Die Motive lassen sich einzeln betrachten, ergeben aber auch gemeinsam eine Aussage über Glück, die Ortshälften und Gerechtigkeit.

Das gestürzte Hufeisen symbolisiert Glück und soll zugleich die beiden Sterne zusammenfügen. Die Sterne stehen für die Ortshälften. Das Hufeisen übernimmt damit eine verbindende Rolle im Wappen; die beiden Sterne verweisen auf die Zweiteilung Gleimas. So erhält das Motiv neben seiner Bedeutung als Glückssymbol auch einen direkten Ortsbezug.

Die Linde galt als Symbol der Gerechtigkeit; unter ihr wurde nicht selten Gericht gehalten. Damit bringt das Wappen zwei unterschiedliche Bedeutungsfelder zusammen: Das Hufeisen steht für Glück und die Verbindung der Sterne, die Linde für Gerechtigkeit und das historische Gericht unter dem Baum. Wer sich für Heraldik interessiert, findet in Gleimas Wappen somit sowohl eine Darstellung der Ortshälften als auch eine historische kulturelle Bedeutung.

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Natur und Kultur im übergeordneten Reiseziel Remptendorf

Remptendorf ist eine Einheitsgemeinde mit einer Fläche von etwa 100 km² inmitten des Naturparks Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale. Im waldreichen Gebiet von Remptendorf führen Wanderwege zu Aussichtspunkten mit weitem Blick über die Berge und Täler des Thüringer Schiefergebirges. Aufmerksame Wanderer können in Remptendorf außerdem Grenzsteine aus vergangenen Zeiten entdecken. Landschaftsbilder und historische Spuren bilden hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Beschäftigung mit der Region.

Ein weiteres Kulturthema in Remptendorf ist die Ziemestalbrücke, die zur Gemeinde gehört. Der Viadukt der Bahnstrecke Triptis–Marxgrün in Thüringen ist 115 Meter lang und 32 Meter hoch. Er wurde zwischen 1893 und 1895 erbaut, ist eingleisig und besteht vollständig aus Stahl. Die Maße, die Bauzeit und die Konstruktion geben verschiedene Einblicke in das Bauwerk. Für die Besuchsplanung ist die Zugangsbeschränkung wichtig: Unbefugten ist das Besteigen und Betreten der Ziemestalbrücke sowie der Bahnstrecke generell untersagt.

Auch die Wehrkirche in Gahma gehört zu den Kulturthemen des übergeordneten Reiseziels Remptendorf. Sie stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz. Die Datierung bleibt eine Vermutung; der Denkmalschutz ist eine eigene Angabe. Zusammen mit der aus dem späten 19. Jahrhundert stammenden Ziemestalbrücke eröffnet die Kirche einen Blick auf unterschiedliche historische Bauwerke im übergeordneten Reiseziel.

Weitere Reiseziele entdecken: Burglemnitz

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Remptendorf.

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