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Weißbach: Kirchengeschichte und Kultur im Saale-Holzland

Unterkünfte in Weißbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Weißbach lässt sich über die Baugeschichte seiner Kirche einordnen. So bleibt die Wahl offen: Soll die Reise vor allem von Kirchenarchitektur geprägt sein, oder möchten Sie auch Museen, Routen und Landschaften der Region berücksichtigen?

Die Kirche Weißbach und ihre Baugeschichte

Am Langhaus lassen sich mehrere Bauphasen unterscheiden. Es wurde 1698 erweitert und umgebaut; sein heutiges Aussehen geht auf den Umbau von 1878 zurück. Der Turm erhielt Ende des 18. Jahrhunderts seinen repräsentativen Abschluss. Die Zeitangaben beziehen sich damit auf verschiedene Teile und Veränderungen der Kirche.

Auch die Ausstattung ergänzt diesen Blick auf unterschiedliche Epochen: Die Kirchenstände im Chor stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die barocken Malereien auf den Kirchenständen schmückten einst einen lutherischen Beichtstuhl. So stehen am selben Ort bauliche Veränderungen und eine frühere kirchliche Nutzungsgeschichte nebeneinander.

Im übergeordneten Reiseziel Saale-Holzland

Wege und Landschaft

Das Holzland ist eine Hügellandschaft mit ausgedehnten Waldgebieten. Der Qualitätswanderweg SaaleHorizontale verläuft in Nord-Süd-Richtung entlang der Saale durch den Saale-Holzland-Kreis. In derselben Richtung führt auch der Saaleradweg entlang der Saale durch den Kreis. Beide Routen teilen den Flussbezug, unterscheiden sich aber nach Fortbewegungsart: Die SaaleHorizontale ist ein Wanderweg, der Saaleradweg eine Radroute. Gut ausgebaute Wanderrouten führen zudem durch den Zeitzgrund. Kanu- und Schlauchboottouren zählen im Saale-Holzland-Kreis zu den stark frequentierten Outdoor-Aktivitäten. Zum Schutzgebiet Gleistalhänge gehören Beutnitz, Graitschen, Löberschütz, Poxdorf und Tautenburg; es umfasst das ehemalige Naturschutzgebiet Poxdorfer Hang, ist 277,02 Hektar groß und wurde am 27. August 1999 ausgewiesen.

Burgen, Schlösser und Museen

Auch die historischen Bauwerke setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Dornburger Schlösser bilden ein Ensemble aus drei Schlössern verschiedener Stilepochen. Das Jagdschloss Hummelshain war ein ehemaliger Jagdsitz der Herzöge von Sachsen-Altenburg. Die Burganlage Camburg wurde 1166 erstmals urkundlich erwähnt; heute ist nur noch der mehr als 30 Meter hohe Bergfried erhalten.

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Das Bauhaus-Werkstatt-Museum Dornburg befindet sich in der ehemaligen Keramikwerkstatt des Bauhauses im Marstallgebäude der Dornburger Schlossanlage. In Schkölen ist die Wasserburg eine Burganlage mit Museum und wechselnden Ausstellungen. Diese Orte verbinden auf unterschiedliche Weise Architekturgeschichte und Museumsangebote.

Die Museen der Region reichen thematisch vom Handwerk bis zur Stadtgeschichte. Die Dauerausstellung des Keramik-Museums Bürgel veranschaulicht die Geschichte des Bürgeler Töpferhandwerks von den Anfängen Mitte des 17. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Das Stadtmuseum Camburg zeigt Exponate von Faustkeilen aus der Altsteinzeit über Werkzeuge und Waffen verschiedener Kulturgruppen bis zur Stadtgeschichte der jüngsten Vergangenheit. Die Kemenate Orlamünde beherbergt eine Ausstellung zur Heimatgeschichte. Ein Audioguide führt zu 22 Stationen in Bürgel und Thalbürgel; prüfen Sie vor der Reise seine Verfügbarkeit.

Weitere Reiseziele entdecken: Neuengönna, Jena, Seitenroda, Heideland, Crossen An Der Elster, Großlöbichau, Dornburg-Camburg, Mörsdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saale-Holzland.

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