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Masserberg: Wandern, Wald und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Masserberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Masserberg liegt direkt am Rennsteig und ist von Waldwiesen sowie Buchen- und Fichtenwäldern umgeben. Wald und Kamm prägen den Aufenthalt ebenso wie Wintersport und Kulturgeschichte. Die Evangelische Bergkirche und die Rennsteigwarte setzen unterschiedliche historische Akzente, während Wanderwege und Barfußweg verschiedene Schwerpunkte für Aktivitäten im Freien setzen.

Wandern am Rennsteig und auf dem Kamm

Der Rennsteig liegt direkt an Masserberg; zahlreiche gut beschilderte Wanderwege ermöglichen Wanderungen durch den Naturpark Thüringer Wald. Auf dem Kamm können Sie in verschiedene Richtungen bequem und mit geringen Höhenunterschieden wandern. Wenn Sie eine andere Art der Fortbewegung bevorzugen, können Sie sich mit einer Pferdekutsche fahren lassen. Der vom Fremdenverkehrsverein angelegte Barfußweg in Masserberg führt über naturbelassenen Waldboden, spitze Holzschnitzel, hölzerne Baumscheiben und weiches Moos. Damit setzt er einen anderen Schwerpunkt als die Kammwanderung: Hier prägen die wechselnden Oberflächen den Weg, dort sind verschiedene Wanderrichtungen und geringe Höhenunterschiede zentral.

Wintersport bei ausreichender Schneelage

Bei ausreichender Schneelage ist das Skistadion in Masserberg ein Zentrum für Wintersportaktivitäten. Es bietet Möglichkeiten zum Üben und Trainieren sowie zur Durchführung zahlreicher Skiwettkämpfe. Anders als die Wanderungen auf dem Kamm ist das Wintersportangebot am Stadion ausdrücklich an ausreichende Schneelage gebunden.

Bergkirche und Christkönig

Die heutige Evangelische Bergkirche Masserberg wurde am 9. Oktober 1883 geweiht. Die zuvor dort stehende Kirche war 1880 bei einem Brand zerstört worden. Brand und Weihe markieren zwei Stationen der Kirchengeschichte: die Zerstörung der Vorgängerkirche und die Weihe der heutigen Kirche.

In der Bergkirche befindet sich seit dem dritten Advent 1980 der „Masserberger Christkönig“. Die Greizer Bildhauerin Elly-Viola Nahmmacher schnitzte das Kunstwerk aus einem Lindenstamm. Es ist 3 m hoch und 2,65 m breit. Die Weihe der Kirche und die spätere Ausstellung des Kunstwerks bilden zwei deutlich getrennte historische Zeitpunkte innerhalb desselben Kirchenraums.

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Die Rennsteigwarte auf dem Eselsberg

Von der Rennsteigwarte auf dem 842 m hohen Eselsberg bietet sich ein Rundblick über den Thüringer Wald und sein Vorland. Der Warte gingen zwei hölzerne Vorgängertürme voraus: Ein Sturm zerstörte den ersten 1951, ein Blitzschlag den zweiten 1974. Die Rennsteigwarte wurde ebenfalls 1974 errichtet. Zu ihrer Geschichte gehören damit sowohl der Rundblick als auch die beiden zerstörten Vorgängerbauten.

Weitere Themen im Landkreis Hildburghausen

Zum Landkreis Hildburghausen gehört ein geschlossenes Waldgebiet im Naturpark Thüringer Wald; außerdem wird der Landkreis unter anderem durch das Biosphärenreservat Vessertal geprägt. Als weitere kulturelle Themen kommen Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten hinzu.

Das Hennebergische Museum Kloster Veßra ist ein 6 Hektar großes Freilichtmuseum. Seine vier Themenbereiche umfassen Klostergeschichte, Fachwerkarchitektur und Alltagsgeschichte des Henneberger Landes sowie Landwirtschaftstechnik und Nachhaltigkeit. Das Deutsche Burgenmuseum auf der Veste Heldburg zeigt die Geschichte und Kultur der Burgen in Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die Dauerausstellung ist als Rundgang durch die gesamte Veste angelegt. Besucher erfahren dabei, wie sich der Burgenbau von Epoche zu Epoche verändert hat, und lernen die Veste Heldburg kennen.

Weitere Reiseziele entdecken: Straufhain, Ehrenberg, Goldlauter, Eisfeld, Reurieth, Nahetal-Waldau, Biberschlag, Heubach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hildburghausen-Suhl.

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