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Schwarzbach: Kartbahn und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Schwarzbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schwarzbach verbindet ein Freizeitthema mit einer Ortsgeschichte, deren datierte Stationen vom Jahr 1317 bis ins 19. Jahrhundert reichen. Für die Reiseplanung stehen damit die Kartbahn und mehrere historische Bezüge nebeneinander. Wenn Sie ein Hotel in Schwarzbach suchen, können Sie zuerst überlegen, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt prägen soll.

Kartbahn in Schwarzbach

Die Kartbahn in Schwarzbach wird als größte Freiluft-Kartbahn Südthüringens bezeichnet. Wenn Sie sie als festen Programmpunkt einplanen möchten, klären Sie vorab die aktuellen Betriebs- und Besuchsmöglichkeiten. Bei einer Reise, deren Anlass vor allem diese Aktivität ist, lohnt es sich, die Besuchsmöglichkeiten vor der Hotelbuchung zu berücksichtigen.

Ortsgeschichte vom Rittergut bis zur Brauerei

Schwarzbach wurde 1317 zusammen mit dem Rittergut Brattendorf urkundlich erwähnt. Mehr als vier Jahrhunderte später, am 10. Januar 1721, erhielt der Ort durch Herzog Ernst den Frommen das Schank- und Braurecht. Im Krieg von 1866 zwischen Österreich und Preußen belieferte die Schwarzbacher Brauerei die Bayerische Armee.

Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche historische Beziehungen: 1317 die gemeinsame urkundliche Erwähnung, 1721 die Verleihung zweier Rechte und 1866 die Brauerei als Lieferantin. Schank- und Braurecht umfassen den Ausschank und das Brauen; die spätere Lieferung an die Bayerische Armee gehört dagegen zum Kriegsereignis.

Die Ortsgeschichte reicht außerdem über Rechte und Brauerei hinaus: Schwarzbach verfügte als eines der wenigen Dörfer über ein Schloss. Dieser Hinweis setzt einen baulichen Akzent neben den datierten urkundlichen und wirtschaftlichen Ereignissen. Zwischen der Erwähnung von 1317 und dem Kriegsereignis von 1866 liegen fast fünfeinhalb Jahrhunderte; das Recht von 1721 bildet eine Station dazwischen.

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Auengrund: Natur und Ortsgeschichte

Im übergeordneten Reiseziel Auengrund laden naturbelassene Wanderwege durch ausgedehnte Waldgebiete zum Wandern und Radfahren ein. Eine konkret benannte Route ist der 7,5 km lange Naturpark-Weg „Crocker Kesseltal“. Er führt mit stetigem Auf und Ab über rund 200 Höhenmeter rund um Crock durch einen vielfältig strukturierten Naturraum am Südhang des Thüringer Waldes. Die allgemeinen Waldwege geben eine breite Orientierung, der Kesseltal-Weg eine einzelne, konkret benannte Tour mit Distanz- und Höhenangaben. Prüfen Sie die aktuellen Wegbedingungen vor dem Aufbruch.

Im übergeordneten Reiseziel Auengrund liegt Wiedersbach im Tal des gleichnamigen Baches, ist ringsum von Bergen umgeben und befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Hildburghäuser Wald. Die Naturschutzgebiete Elsterbachtal und Dinkelshaak, die Wiedersbacher Moore sowie der Stausee Ratscher umgeben Wiedersbach.

Der Kirchturm der Kirche in Wiedersbach stammt aus dem Jahr 1601 und wurde 2009 renoviert. In der Poppenwinder Gemarkung wurde eine Landwehr errichtet, die früher auch „Lampr“ genannt wurde. In Auengrund schufen Crocker Vereine in den 1970er Jahren in Eigeninitiative ein Schwimmbad und eine Waldbühne mit damaligen Kultur- und Freizeitangeboten.

Weitere Reiseziele entdecken: Wiedersbach, Brattendorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Auengrund.

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