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Schnepfenthal-Rödichen: Geschichte und Wanderwege

Unterkünfte in Schnepfenthal-Rödichen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schnepfenthal-Rödichen verbindet Ortsgeschichte mit Wanderwegen in die Thüringer Berge. Zu den Sehenswürdigkeiten im Ort zählen ein altes Gutshaus, der historische Friedhof in der Hardt und das Gymnasium Salzmannschule. Ein konkret beschriebener Wanderweg führt über fünf Kilometer bis nach Tabarz. Für Ihre Planung bietet sich so ein Blick auf zwei Themen an: die historischen Etappen des Erholungsortes und die Wandermöglichkeiten vom Ortsteil aus. Ergänzend kommt das übergeordnete Reiseziel Waltershausen mit eigenen Kultur- und Architekturthemen in den Blick.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten in Schnepfenthal

Das alte Gutshaus gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Schnepfenthal. Auch der historische Friedhof in der Hardt und das Gymnasium Salzmannschule zählen zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten. Die Geschichte des Ortes ist zudem mit früheren Erholungsbezeichnungen verbunden: Ab 1900 galt Schnepfenthal als Luftkurort; 1924 wurden dort fast 250 Kurgäste verzeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte Schnepfenthal die Bezeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort“ und beherbergte jährlich 2.500 Feriengäste. Die Zahlen beziehen sich auf unterschiedliche historische Zeiträume: auf das Jahr 1924 und die jährliche Gästezahl in der Nachkriegszeit.

Festtraditionen im Jahreslauf

Zu den langjährigen Festtraditionen in Schnepfenthal gehören das Maibaumsetzen, Sportfeste sowie Sommer- und Adventsfeste. Das örtliche Blasorchester wirkt an der Gestaltung von Festen mit. Vom Maibaumsetzen bis zu Sommer- und Adventsfesten verteilen sich die Traditionen über verschiedene Teile des Jahres; Sportfeste gehören ebenfalls dazu. Die Mitwirkung des Orchesters ergänzt diese Festtradition um einen musikalischen Beitrag.

Wandern zwischen Schnepfenthal und Tabarz

Ein 5 km langer Wanderweg führt von der Salzmannschule Schnepfenthal über den Klostermühlenweg und das Reinhardsbrunner Tal zur Klostermühle, weiter zu den Reinhardsbrunner Teichen, zur Langen Wiese, zu den Kallenbacher Teichen und zu den Sandlöchern bis nach Tabarz. Vom Ortsteil Schnepfenthal aus führen außerdem zahlreiche Wanderwege in die Thüringer Berge. Die 5-km-Tour bietet eine benannte Strecke mit Ziel Tabarz; die weiteren Wege eröffnen eine breitere Orientierung in Richtung der Thüringer Berge. So stehen eine konkret umrissene Route und eine allgemeinere Wanderauswahl nebeneinander.

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Kultur im übergeordneten Reiseziel Waltershausen

Im übergeordneten Reiseziel Waltershausen ist die GutsMuths-Gedächtnishalle Schnepfenthal ein Haus für Sport und Kultur. Sie vermittelt Informationen zu Geschichte, Natur, GutsMuths und dem Rennsteiglauf und hat sich als Galerie mit Sonderausstellungen etabliert. Im Außenbereich der Halle stehen Erläuterungstafeln zu GutsMuths und seinen Zöglingen; außerdem befinden sich dort Bäume aus allen Erdteilen. Damit vereint die Beschreibung der Halle Themen aus Sport, Geschichte und Natur sowie eine Galerie mit Sonderausstellungen.

Auch Schloss Tenneberg gehört zum übergeordneten Reiseziel Waltershausen. Der Festsaal stammt aus dem Jahr 1719, ist einer der drei erhaltenen Barockräume des Schlosses und besitzt ein Deckengemälde des Thüringer Hofmalers Johann Heinrich Ritter. Die Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“ in Waltershausen gilt als Thüringens erster großer barocker Zentralkirchenbau sowie als Vorläuferin der Dresdner Frauenkirche in Grundriss und Bauausführung. Ihre Orgel verfügt über drei Manuale, 53 klingende Register und 2.806 Pfeifen. Festsaal, Kirche und Orgel ergänzen den Blick auf Waltershausen um unterschiedliche Aspekte barocker Architektur und Ausstattung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Waltershausen.

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