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Döllstädt entdecken

Unterkünfte in Döllstädt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Reisende, die ein Hotel in Döllstädt suchen, bietet die St.-Peter-und-Paul-Kirche einen konkreten kulturellen Bezugspunkt. Ihre Architektur, ihre Veränderungen über mehrere Jahrhunderte und die datierten Ausstattungsstücke geben dem Ort ein klar umrissenes historisches Thema.

St.-Peter-und-Paul-Kirche: Architektur und Geschichte

Das Kirchenschiff ist breit gelagert und rechteckig; dazu kommen ein Krüppelwalmdach und ein eingezogener Kirchturm. Ein Krüppelwalmdach hat teilweise abgewalmte Giebelseiten. Die Bezeichnung hilft, die Dachform genauer von einem einfachen Satteldach zu unterscheiden. Auch der Kirchturm ist als eigener Teil der Kirchenanlage zu betrachten, während das rechteckige Schiff ihre breite Grundform prägt.

Gotische Spitzbogenfenster, teilweise mit Kielbogen, und spitzbogige Portale führen dasselbe Bogenmotiv an mehreren Bauteilen zusammen. Ein Spitzbogen läuft oben in einer Spitze zusammen; der Kielbogen ist eine abgewandelte Bogenform. So lässt sich die Gestaltung der Fenster von der der Portale unterscheiden, ohne den gemeinsamen Spitzbogen als architektonisches Merkmal aus dem Blick zu verlieren.

Die Anlage geht vermutlich auf das 14. Jahrhundert zurück. Umfangreiche Veränderungen gab es um 1500, 1543 und 1580 sowie im 17. bis 19. Jahrhundert. Diese Zeitangaben bezeichnen eine lange Folge von Bauphasen und nicht nur einen einzelnen Umbauzeitpunkt.

Auch die Ausstattung enthält eigene historische Bezugspunkte: Zur Kirche gehören eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert und eine Glocke von 1571. Die Hesse-Orgel stammt aus dem Jahr 1841 und entstand unter Verwendung der 1713 erbauten Trost-Orgel; die Zuordnung der Hesse-Orgel wurde noch geprüft. Bei den Jahreszahlen ist also zwischen Veränderungen an der Anlage und den Daten einzelner Ausstattungsstücke zu unterscheiden. Zusammen ergibt sich ein vielschichtiger Blick auf Architektur, Baugeschichte und Ausstattung der Kirche.

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Gotha als übergeordnetes Reiseziel

Über Döllstädt hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Gotha weitere eigenständige Natur- und Kulturthemen. Der Landkreis Gotha erstreckt sich im Süden bis zum Rennsteig und im Westen bis zum 916,5 Meter hohen Großen Inselsberg. Diese geografische Spanne beschreibt den größeren Rahmen Gothas, während die Kirche den konkreten Kulturbezug in Döllstädt bildet.

Ein geologisches Thema im übergeordneten Reiseziel Gotha ist die Marienglashöhle Friedrichroda. Ihr 110 Meter langer Stollen führt an geologischen Fenstern vorbei, die Millionen Jahre alte Gesteinsschichten sichtbar machen. In der Kristallgrotte funkeln Gipskristalle von bis zu 90 Zentimetern Länge. Die Höhle verbindet damit einen Blick in Gesteinsschichten mit den auffälligen Kristallen der Grotte.

Ein anderer Schwerpunkt ist die Theatergeschichte: Das Ekhof-Theater in Gotha wurde 1775 von Herzog Ernst II. als erstes deutsches Hoftheater gegründet. Im Bach-Stammhaus in Wechmar sind Modelle der originalen Bach-Wirkungsstätten in Wechmar zu sehen. Diese Beispiele ergänzen das lokale Thema in Döllstädt um eigenständige historische und kulturelle Interessen im übergeordneten Reiseziel Gotha. Für Ihre Wahl des Aufenthaltsziels können Sie so den örtlichen Bezug zur Kirche von den weiteren regionalen Themen unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Aspach, Tambach-Dietharz, Ohrdruf, Ballstädt, Bienstädt, Schwabhausen, Luisenthal, Waltershausen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gotha.

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