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Marth: Historischer Ortskern und Rusteberg

Unterkünfte in Marth

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Marth verbindet einen historisch geprägten Ortskern mit dem Rusteberg und mehreren Rad- und Wanderbezügen. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie Ihre Interessen an Ortsgeschichte, Landschaft oder Bewegung im Freien ausrichten. Die folgenden Themen bieten dafür unterschiedliche Anhaltspunkte: das gewachsene Ortsbild, die historische Anlage am Rusteberg und Routen mit verschiedenen räumlichen Bezügen.

Ortskern und Geschichte am Rusteberg

Marth wurde kurz nach 1125 als Marktflecken unter der Burg Rusteberg angelegt. Der Ortskern ist durch eine sehr gut erhaltene historische Baustruktur geprägt. Dazu gehören die etwas erhöht stehende Kirche St. Ägidius sowie zahlreiche Bauernhäuser und Gehöfte, deren Sichtfachwerk teilweise gut erhalten ist. Die katholische Filialkirche St. Ägidius ist samt künstlerischer Ausstattung, Kirchhof und Einfriedung rechtlich geschützt.

Auch am Rusteberg treffen Ortsgeschichte und Landschaft aufeinander. Die mit der Burgkapelle St. Michael verbundene Festungsanlage geht auf das 12. Jahrhundert zurück; heute sind von ihr nur Ruinen erhalten. Der Rusteberg wird wegen seiner schönen Aussicht als Sehenswürdigkeit genannt. Die Gemeinde nennt auch die Mariengrotte als Sehenswürdigkeit. Die Kreuzwegstation mit Mariengrotte ist in der Gemarkung Marth rechtlich geschützt.

Landschaft und Naturbezüge

Das Landschaftsschutzgebiet Rusteberg ist 17 Hektar groß, liegt vollständig in der Gemarkung Marth und umfasst die gleichnamige landschaftsprägende Bergkuppe. Ein Teil der Gemarkung bildet den nördlichen Rand des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal. Ein weiteres benanntes Schutzobjekt ist das FFH-Objekt Nr. 2 „Wiesenmühle Marth“ mit der EU-Nummer 4625-304. Es liegt in der Gemarkung Marth direkt an der B 80. Diese verschiedenen Bezüge helfen dabei, die Landschaft und die geschützten Gebiete als eigene Themen neben der Ortsgeschichte einzuordnen.

Rad- und Wanderwege durch Marth

Für das Radfahren sind zwei überregionale Routen mit unterschiedlichem Ortsbezug genannt: Der Leine-Heide-Radweg verläuft durch die Gemarkung Marth. Der Europaradweg „Eiserner Vorhang“ führt von Burgwalde kommend durch die Ortslage. Damit unterscheidet sich der beschriebene Verlauf: Bei der einen Route ist die Gemarkung der Bezug, bei der anderen ausdrücklich der bebaute Ort. Der Planungsstand vom Januar 2022 hält diese Routenbezüge fest; prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen.

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Daneben führen mehrere örtliche Rad- und Wanderwege durch die Gemarkung. Eine 13,3 Kilometer lange Pilgerroute von Kirchgandern nach Uder führt ebenfalls über Marth; ein Tourismusführer von 2014 beschreibt diesen Verlauf. Die genannten Möglichkeiten unterscheiden sich in Aktivität und Streckenangabe: Sie reichen von Radwegen über örtliche Wanderwege bis zu einer Pilgerroute mit angegebenen Endpunkten und Länge.

Anreise und regionaler Rahmen

Der Planungsstand vom Januar 2022 ordnete Marth dem Verkehrsgebiet der Eichsfeldwerke EW-Bus GmbH zu und nannte Regionalbuslinien zur Erreichbarkeit. Für das Gemeindezentrum wurden zwei Haltestellen aufgeführt; eine davon war barrierefrei ausgebaut. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Busverbindungen und die heutige Zugänglichkeit der Haltestellen.

Im übergeordneten Reiseziel Eichsfeld reicht der Themenrahmen über Marth hinaus: Zur Region gehören Burgen, geschichtsträchtige Städte, weite Felder, Naturdenkmäler sowie Rad- und Wanderwege.

Weitere Reiseziele entdecken: Gernrode, Büttstedt, Kirchworbis, Sonnenstein, Volkerode, Niederorschel, Mackenrode, Küllstedt

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichsfeld.

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