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Bornhagen: Hanstein, Wanderweg und Wurstkultur

Unterkünfte in Bornhagen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bornhagen setzt bei einer Reise mehrere klare Akzente: die Burgruine Hanstein, den TOP-Wanderweg Hanstein-Teufelskanzel und die Eichsfelder Wursttradition im Klausenhof. Für die Planung Ihres Hotelaufenthalts können Sie zunächst überlegen, ob Burgengeschichte, eine Wanderroute oder regionale Esskultur den Schwerpunkt bilden soll. Die folgenden Themen bieten dafür konkrete Anhaltspunkte.

Foto: Markus Lenk

Burgruine Hanstein und Zweiburgenblick

Eine Burg an der Stelle der heutigen Burgruine Hanstein wurde 1070 erstmals schriftlich im Zusammenhang mit ihrer Zerstörung erwähnt. Gemeinsam mit der hessischen Jugendburg Ludwigstein bildet die Burgruine den Zweiburgenblick. Er steht symbolisch für die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands. So stehen an Hanstein die schriftliche Erwähnung einer Burg an diesem Ort und die symbolische Deutung zweier Burgen für unterschiedliche Zugänge zur Geschichte.

Der TOP-Wanderweg Hanstein-Teufelskanzel

Der Rundweg beginnt am Alten Wirtshaus „Klausenhof“ in Bornhagen. Er umrundet den Burgberg am Hanstein auf einem naturbelassenen Wiesenweg und führt anschließend über den ehemaligen Dienstweg der Grenztruppen. Die Wegbeschreibung umfasst damit sowohl den Wiesenabschnitt am Burgberg als auch den historischen Bezug des früheren Dienstwegs.

Durchgehend markiert ein weißes T auf grünem Grund den Wanderweg; Informationstafeln erläutern den Verlauf. Für Ihre Orientierung sind also sowohl die Markierung als auch die Erläuterungen vor Ort relevant. Da sich Wegebedingungen ändern können, empfiehlt sich vor dem Aufbruch ein Blick auf den aktuellen Zustand der Route.

Wurstherstellung und Verkostung im Klausenhof

Im Wurst- & Hausschlachtemuseum des Klausenhofes veranschaulichen Schlachtgeräte, Bilder und Ausstellungsstücke aus über drei Jahrhunderten die Wurstherstellung. Fachkundige Führungen behandeln Feldgieker, Schlachtung und altes Brauchtum. So reicht das Museumsthema vom Handwerk bis zu einer konkreten Eichsfelder Spezialität, dem Feldgieker.

Im Klausenhof können verschiedene hausgeschlachtete Wurstsorten probiert werden, darunter Eichsfelder Feldgieker und frisches Gehacktes. Für die Verkostung stimmen Sie die Arrangements am besten mit dem Betreiber ab. Ausstellung und Probieren setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die eine vermittelt Herstellung und Brauchtum, das andere richtet den Blick auf die genannten Produkte. Im übergeordneten Reiseziel Eichsfeld gilt luftgetrocknete Wurst als regionale Spezialität, die auch über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Eichsfeld

Über Bornhagen hinaus eröffnet das übergeordnete Reiseziel Eichsfeld einen Blick auf weitere Orte und Themen. In Leinefelde-Worbis steht Burg Bodenstein auf einem Bergvorsprung des Ohmgebirges; sie wurde 1098 erstmals urkundlich erwähnt. Auf der Burg werden regelmäßig Führungen zur Geschichte der früheren Burgherren von Wintzingerode angeboten. Außerdem ist ein Besuch der kleinen Kapelle mit Taufengel möglich. Wenn Sie eine Führung einplanen, prüfen Sie die Termine vorab.

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In Heilbad Heiligenstadt informiert das Eichsfeldmuseum im barocken Jesuitenkolleg auf drei Etagen über Geschichte, Kultur, Religiosität und Volkskunde des Eichsfeldes. Auch die Berge Dün und Iberg rund um Heilbad Heiligenstadt bieten gute Voraussetzungen für ausgedehnte Wanderungen auf zertifizierten TOP-Wanderwegen. Das sind eigenständige regionale Themen neben dem Rundweg am Hanstein.

Für eine Radreise bildet Leinefelde einen anderen Bezugspunkt: Dort beginnt der Leine-Heide-Radweg, der bis nach Hamburg führt. Der Rundweg bei Bornhagen und dieser Radweg unterscheiden sich damit in den angegebenen Startorten und Zielen; aus den Angaben ergibt sich keine Verbindung zwischen den beiden Wegen.

Auch Brauch und Stadtgeschichte zeigen die Vielfalt des übergeordneten Reiseziels Eichsfeld. In Dingelstädt findet am Ostermontag jährlich das Steckenpferd-Reiten rund um die Marienkirche statt. Vorschulkinder reiten dabei auf hölzernen Pferdchen, die mit Glöckchen und bunten Bändern geschmückt sind. In Duderstadt ist die mittelalterliche Wallanlage vollständig erhalten und lädt zu einem Spaziergang unter alten Linden und Kastanien ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Leinefelde-Worbis, Haynrode, Gernrode, Schimberg, Heilbad Heiligenstadt, Helmsdorf, Niederorschel, Bodenrode-Westhausen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichsfeld.

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