Quern entdecken
Unterkünfte in Quern
Quern bietet konkrete Anknüpfungspunkte für eine Reise mit Interesse an Baugeschichte und Angelner Landschaft. Die St.-Nikolaus-Kirche und der Bismarckturm auf dem Scheersberg in Quern setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Kirche steht die erhöhte Lage im Mittelpunkt, beim Turm kommen Baujahr, Spendersteine und Aussicht zusammen. Ergänzend unterscheiden sich Wandern, Radfahren und Reiten als Reiseinteressen und eröffnen jeweils einen eigenen Blick auf die Region.
Kirche und Bismarckturm
Die St.-Nikolaus-Kirche in Quern liegt auf einem Hügel 58 m über NN und ist damit die höchstgelegene Kirche in Angeln. Die Zahl beschreibt die Lage des Standorts über dem Meeresspiegel, nicht die Höhe des Kirchengebäudes. Für Ihre Reiseplanung ist das ein präziser regionaler Bezug: Die Kirche lässt sich sowohl als Bauwerk in Quern als auch über ihre Einordnung in Angeln betrachten. Wenn Sie Kirchen und landschaftliche Besonderheiten miteinander verbinden möchten, ist die Höhenlage das konkrete Merkmal, das den sakralen Ort in einen größeren regionalen Zusammenhang stellt. Sie können diese Angabe daher nicht mit der Bauhöhe des Bismarckturms gleichsetzen: Es handelt sich um unterschiedliche Arten von Höhenangaben.
Der Bismarckturm auf dem Scheersberg in Quern liegt bei Steinbergkirche und verfügt über zwei Aussichtsplattformen, von denen aus Besucher Angeln überblicken können. Der 1903 errichtete Turm ist 32 Meter hoch; eine Plattform liegt in 19 Metern Höhe. Außerdem hat der Turm 373 beschriftete Spendersteine. Das Baujahr, die Plattformen und die Steine setzen verschiedene Akzente: Die Jahreszahl ordnet die Errichtung zeitlich ein, die Spendersteine sind ein konkretes Detail des Bauwerks, und von den Plattformen reicht der Blick über Angeln.
Wandern, Radfahren und Reiten
Der Fernwanderweg „Fördestieg“ bietet einen eigenen Wanderbezug: Seit 2015 verbindet er das FFH-Gebiet Habernisser Au mit der dänischen Grenze und Falshöft. Als Fernwanderweg spricht er Reisende an, die eine längere Wanderverbindung in ihre Reiseplanung aufnehmen möchten. In Steinbergkirche führen zahlreiche Rad- und Wanderwege durch die hügelige Angelner Landschaft. Anders als beim Fördestieg stehen dort zwei Fortbewegungsarten und die hügelige Umgebung im Vordergrund. So können Sie zwischen einem Fernwanderweg mit benannten geografischen Bezügen und Wegen zum Wandern oder Radfahren in hügeligem Gelände unterscheiden.
In Angeln führen Reitwege durch grüne Wälder, an gelben Rapsfeldern und schönen Naturstränden entlang; besonders gute Reitwege gibt es an der Geltinger Bucht. Für Reitinteressierte ist der Unterschied zwischen der breiten Landschaftskulisse und diesem besonderen Teilraum nützlich: Wälder, Rapsfelder und Naturstrände prägen die Wege in Angeln, während die Geltinger Bucht für besonders gute Reitwege hervorgehoben ist. Damit richtet sich dieser Schwerpunkt auf die Landschaft entlang der Wege und unterscheidet sich von der Baugeschichte und Aussicht der Quern genannten Bauwerke.
Weitere Reiseziele entdecken: Esgrus, Steinberg, Stoltebüll, Nieby, Stangheck, Hasselberg, Kronsgaard, Rabenholz
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Geltinger Bucht.