Zum Inhalt

Ausacker: Geschichte vor Ort, Natur in der Nähe

Unterkünfte in Ausacker

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ausacker verbindet eine konkrete Ortsgeschichte mit Naturthemen im nahen Umfeld. Am östlichen Ortsrand erinnert die frühere Wassermühle an die Nutzung der Kielstau; in der Nähe bietet das Gebiet Winderatter See–Kielstau einen anderen Blick auf Landschaft und Lebensräume. Die beiden Schwerpunkte gehören zu unterschiedlichen Orten: Die Mühlenspuren liegen in Ausacker, während Rundweg und Naturlehrpfad dem Winderatter-See-Gebiet zugeordnet sind. Wenn Sie Ausacker für einen Hotelaufenthalt in Betracht ziehen, hilft diese Unterscheidung, die Reiseplanung auf Ihre Interessen auszurichten.

Landschaft und Naturwege am Winderatter See

Die nahe gelegene Winderatter See–Kielstau-Landschaft umfasst Schilfröhrichte, Seggenwiesen, Feuchtmoor und Feuchtwald, daneben alte Eichen- und Buchenhecken, kleine Teiche, Weideflächen und Ackerland. So stehen nasse Lebensräume und bewirtschaftete Flächen nebeneinander. Das Gebiet ist als Landschaftsschutzgebiet und Natura-2000-Gebiet ausgewiesen. Der Rundweg am Winderatter See ist ungefähr fünf Kilometer lang. Ein Naturlehrpfad mit 22 Tafeln behandelt Natur, Artenschutz, Kultur und Geschichte; außerdem gibt es fünf ausgewiesene Picknickplätze. Die Weglänge gibt eine ungefähre Größenordnung für Ihre Zeitplanung, während die Tafeln mehrere Themen für die Beschäftigung mit der Umgebung benennen. Da sich örtliche Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor dem Besuch.

Die Wassermühle und Ausackers Ortsgeschichte

An der Kielstau am östlichen Ortsrand von Ausacker stand eine Wassermühle, die von 1487 bis 1845 betrieben wurde. Der Zeitraum verankert die Mühle klar in der Ortsgeschichte. Als der See zum Betrieb der Mühle genutzt wurde, entstand eine frühere Uferlinie; Steine markieren diese bis heute. Die Mühlengeschichte ist damit zugleich eine Spur der Veränderung von Wasser und Ufer: Nicht allein der Betrieb zählt, sondern auch die Landschaftsform, die durch die Nutzung entstand.

Natur und Geschichte im übergeordneten Reiseziel Schleswig-Flensburg

Die Geltinger Birk ist mit einer Gesamtfläche von 773 Hektar das größte Naturschutzgebiet des Kreises Schleswig-Flensburg. Dort gibt es gut ausgebaute Wege und geführte Wanderungen, bei denen Wissenswertes über Flora und Fauna vermittelt wird. Auf Holnis können mehr als 130 Vogelarten beobachtet werden, darunter etwa 65 Brutvogelarten. Zum Landschaftsbild im Naturpark Schlei gehören sanfte Hügel, Wälder, Knicks, Raps- und Getreidefelder, Sandstrände und Badebuchten; die Brackwasserflächen der Schlei bieten zahlreichen gefährdeten Vogelarten Lebensraum.

Anzeige

Auch kulturell bietet Schleswig-Flensburg andere Themen als die lokale Mühlengeschichte. Haithabu und das Danewerk gehören seit Juni 2018 zum UNESCO-Welterbe; vom Danewerk sind heute noch mehr als 25 Kilometer des Walls erhalten. Die historische Erinnerungsstätte und das Museum Idstedt informieren über die deutsch-dänische Geschichte rund um die Erhebung von 1848 und die Schlacht bei Idstedt. Diese Fakten lenken den Blick auf zwei Formen des historischen Erbes: UNESCO-Welterbe und erhaltene Wallabschnitte einerseits, die deutsch-dänischen Ereignisse um 1848 andererseits.

Weitere Reiseziele entdecken: Großsolt, Freienwill, Tastrup, Maasbüll

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hürup.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.