Preetz: Kloster, Stadtkirche und Holzschuhtradition
Unterkünfte in Preetz
Preetz verbindet eine ausgeprägte kirchliche Baugeschichte mit einer über Generationen gepflegten Handwerkstradition. Für die Orientierung bei der Hotelwahl sind drei örtliche Themen besonders greifbar: das Adelige Kloster Preetz, die Stadtkirche und die Preetzer Holzschuhe. Sie führen zu unterschiedlichen Fragen: Wie entwickelte sich ein mittelalterliches Ensemble weiter, welche historischen Ausstattungsstücke bewahrt eine Kirche, und wie bleibt ein Handwerk über Generationen präsent? Daneben lässt sich das Reiseziel Plön als eigener, größerer Landschafts- und Aktivitätsrahmen betrachten.
Klosterensemble und Stadtkirche
Das Adelige Kloster Preetz ist ein erhaltenes mittelalterliches Klosterensemble. Dazu gehören eine gotische Backsteinkirche, das historische Torhaus von 1737 und ehemalige Konventsgebäude. Zur Ausstattung zählen ein großes gotisches Chorgestühl, eine alte Krippe und eine Darstellung der Gregorsmesse. Bauliche Bestandteile und Ausstattungsstücke bieten unterschiedliche Perspektiven auf das Ensemble: Die Kirche und das Torhaus stehen für seine Baugestalt, Chorgestühl, Krippe und Gregorsmesse für die historische Ausstattung.
Eine zweite Perspektive bietet die Stadtkirche. Ihr spätromanischer steinerner Chor stammt aus der Zeit um 1200. Zu den historischen Ausstattungsstücken zählen ein romanischer Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, Kronleuchter aus der Renaissance, bronzene Kronen aus dem 17. Jahrhundert und ein schwebender Taufengel aus dem 18. Jahrhundert. Neben dem Chor rücken hier besonders datierbare Einrichtungsstücke in den Blick: Ihre Entstehungszeiten reichen vom 13. bis ins 18. Jahrhundert.
Eine Handwerkstradition über Generationen
Preetz bewahrt außerdem eine langjährige Holzschuhmachertradition. Lorenz Hamanns Familie übt das Handwerk seit fünf Generationen aus; die dabei hergestellten Schuhe sind als Preetzer Holzschuhe bekannt. Damit ergänzt ein handwerkliches Thema die kirchliche Bau- und Ausstattungsgeschichte: Im Mittelpunkt stehen hier das über Generationen ausgeübte Können und eine mit Preetz verbundene Bezeichnung. Wer den Ort nicht nur über historische Bauwerke einordnen möchte, findet darin einen weiteren konkreten Teil seines kulturellen Profils.
Landschaft und Aktivitäten im Reiseziel Plön
Für einen größeren regionalen Rahmen lohnt der Blick auf Plön. Der Kreis Plön liegt zwischen Ostsee und Holsteinischer Schweiz und verfügt über etwa 50 Kilometer Ostseeküste. Zu ihm gehören rund 80 Seen, darunter der Große Plöner See mit 29 km² und der Selenter See mit 22 km². Weite Teile des Kreisgebiets gehören zum Naturpark Holsteinische Schweiz. Er erstreckt sich über 75.000 Hektar und bietet Raum für Naturerlebnisse sowie seltene Tiere.
An der Ostseeküste des Kreises gibt es von Mönkeberg bis zum Sehlendorfer Strand Möglichkeiten zum Baden. Zu den dort möglichen Aktivitäten zählen Segeln, Surfen, Tauchen, Schiffsausflüge, Hochseetörns, Kutterfahrten und Brandungsangeln. Auch die Binnengewässer eröffnen eigene Möglichkeiten: Der Wasserwanderweg Schwentine kann im Kreis Plön mit dem Kanu erkundet werden; die Seen werden außerdem mit dem Segelboot oder Ausflugsschiff befahren. Für konkrete Schiffsausflüge oder Kutterfahrten lohnt sich ein Blick auf aktuelle Termine.
Auch an Land bietet der Kreis Plön unterschiedliche Optionen. Die leicht hügelige Landschaft eignet sich für Rad- und Wandertouren. Das ausgeschilderte Radstreckennetz umfasst 850 km; genaue Routen können sich ändern. Hinzu kommen ausgebaute Nordic-Walking-Strecken. Als längere Radtour führt die zweitägige Route „Ostseeküste – Holsteinische Schweiz“ von Kiel über Plön und Lütjenburg zur Ostseeküste und ist besonders für Pedelecs geeignet. Prüfen Sie vor einer konkreten Tour den aktuellen Routenverlauf.
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