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Grube: Ostsee, Dorfgeschichte und Natur

Unterkünfte in Grube

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grube lässt sich über zwei Themen erschließen: die Ostsee am Rosenfelder Strand und die Geschichte des ländlichen Lebens. Der Strand ist Grubes Ostseezugang: Der 2,5 Kilometer lange Naturstrand kommt ohne Besucherabgabe aus. Dort gibt es Abschnitte für Hundebesitzer und FKK-Gäste; die Dünenlandschaft gilt als naturbelassen. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Zugangsregeln. So können Sie bei Ihrer Reiseplanung sowohl die Art des Küstenabschnitts als auch die geltenden Bedingungen berücksichtigen.

Dorfgeschichte und Baukunst

Das Dorfmuseum Grube ist in einem typischen Haus von 1890 untergebracht. Seine volkskundliche Sammlung und die frühe Ortsgeschichte richten den Blick auf das ländliche Leben vor dem Einzug moderner Technik. Zu den dokumentierten Themen gehören die Ernte und Verarbeitung von Schilf sowie die Entwässerung des Gruber Sees im Jahr 1938. Damit führt das Museum von der täglichen Arbeit mit Schilf zu einer Veränderung der Landschaft. Die Ausstellungen können aktualisiert werden.

Die St. Jürgen-Kirche wurde erstmals 1232 urkundlich erwähnt und zählt zu den ältesten frühgotischen Backsteinkirchen. Im Inneren befindet sich ein bedeutender Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert, der als wichtiges Beispiel spätgotischer Tafelmalerei gilt. Wer sich für mittelalterliche Baukunst interessiert, findet hier neben dem Kirchenbau auch ein einzelnes, konkretes Kunstwerk aus dieser Zeit. Im nahen Siggeneben, das mit Grube verbunden ist, prägen denkmalgeschützte, weiß getünchte Reetdachhäuser das Dorfbild. Der Zugang zu einzelnen Anwesen kann eingeschränkt sein.

Vogelbeobachtung und die Landschaft am ehemaligen See

Die Vogelbeobachtungs-Station nahe Rosenfelder Strand verbindet unterschiedliche Landschaftsflächen: Dazu gehören drei Hektar Wasser und elf Hektar extensiv bewirtschaftetes Grünland. Drei Sichtöffnungen ermöglichen die Beobachtung verschiedener Vogelarten aus nächster Nähe. Wie gut sich Tiere beobachten lassen, ist saisonabhängig. Für den Weg zur Station eignen sich am besten Fußwege oder das Fahrrad; Wegweisung und Zugangsbedingungen können sich ändern.

Auch Weißstörche lassen sich beobachten: Sie nisten auf dem ehemaligen Molkereischornstein bei Haus Avalon nahe der Kirche. Nach ihrer Rückkehr aus den Winterquartieren kann das Brutgeschehen live verfolgt werden. Am Paasch-Eyler-Platz öffnet ein Aussichtspunkt den Blick über das ehemalige Seebett des Gruber Sees; Informationstafeln erläutern die Geschichte des Geländes. Wenn Sie die Tafeln gezielt nutzen möchten, prüfen Sie vor dem Besuch ihren Zustand, da einzelne Installationen gewartet oder verändert werden können.

Am Dunker’schen Platz in Grube gibt es zwei Boule-Bahnen nach Wettkampfstandard und einen Blick über die ehemalige Niederung des Gruber Sees. Die Verfügbarkeit vor Ort kann variieren; erkundigen Sie sich vor der Nutzung nach den Bedingungen. Das Gruber Pfadfindergelände umfasst einen See, mehrere Hügel, einen 400 Meter langen Kanukurs und ein Amphitheater. Es wird von der örtlichen Pfadfindergruppe unterhalten. Klären Sie den Besucherzugang und die Nutzung des Geländes vor Ort.

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Radfahren, Wandern und weitere Aktivitäten

Von Grube aus können Sie mehr als 300 Kilometer ausgebaute und ausgeschilderte Rad- und Wanderwege nutzen, um das weitere OstseeFerienLand zu erkunden. Die Angabe beschreibt das Wegenetz, nicht die Länge einer einzelnen Tour. Da sich Routen und Beschilderung ändern können, lohnt es sich, den aktuellen Verlauf vor dem Losgehen oder Losfahren zu prüfen.

Am Flugplatz Grube LSC Condor werden Schnupperkurse und Rundflüge angeboten. Da sich Flugangebote und Betriebsbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor einer Buchung. Damit steht neben dem Radfahren, Wandern und der Vogelbeobachtung ein weiteres Thema für die Reiseplanung zur Auswahl, ohne dass die jeweiligen Aktivitäten dieselbe Art von Besuch voraussetzen.

Kultur in Ostholstein

Auch Ostholstein bietet Kulturthemen an unterschiedlichen Orten. In Eutin zeigen die Eutiner Festspiele jeden Sommer wechselnde Opern- oder Operettenaufführungen als Open-Air-Veranstaltungen. Das Ostholstein-Museum in Eutin verbindet wechselnde Ausstellungen mit einer Dauerausstellung über Eutin in seiner Blütezeit um 1800. Im Kloster Cismar in der Gemeinde Grömitz gibt es ebenfalls wechselnde Ausstellungen; im Winterhalbjahr kommen Konzerte im Gewölbesaal hinzu. Für Ihre Auswahl bedeutet das: In Ostholstein stehen sommerliche Freilichtaufführungen, ein Blick auf Eutins Geschichte und Ausstellungen sowie ein saisonales Konzertprogramm an verschiedenen Orten nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Wangels, Neustadt / Holstein, Göhl, Fehmarn, Timmendorfer Strand, Malente, Neukirchen, Riepsdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostholstein.

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