Bad Schwartau: Schwartautal, Kurpark und Geschichte
Unterkünfte in Bad Schwartau
Bad Schwartau liegt in der Lübecker Bucht im Süden Schleswig-Holsteins. Im Ort gibt es Anknüpfungspunkte für alle drei Interessen – von der Schwartau-Niederung bis zu historischen Bauwerken.
Natur im Schwartautal und im Kurpark
Die Schwartau-Niederung und die angrenzenden Buchenwälder bieten unterschiedliche Naturerlebnisse. Im Schwartautal prägen Feuchtwiesen, Weidengebüsch, Erlenwald sowie fließende und stehende Gewässer die Landschaft. Der größte Teil des Schwartautals gehört zum Natura-2000-Netz. Die Schutzgebiete rund um Bad Schwartau sind für botanische und zoologische Raritäten bekannt; für die Vogelbeobachtung wird besonders der frühe Morgen hervorgehoben.
Der Kurpark ist um den Kurparksee angelegt. Der Philosophenweg grenzt an den Park in Richtung des Mönchkamp-Waldes. Direkt angrenzend liegen die Riesebuschwiesen mit der alten Schwartau und einem Mosaik naturnaher Landschaftstypen. Wege dort bieten Möglichkeiten zum Gehen und Beobachten. So stehen im Ort verschiedene Naturmotive nebeneinander: Wasser, Wald, Wiesen und offene Landschaft.
Wege und Naturerlebnisse
Der Naturlehrpfad ist 2,5 Kilometer lang und umfasst Informations- und Mitmachstationen. Dazu gehören ein Green Classroom, ein Bohlenweg, eine Bilderbuchstation und ein Baumtelefon. Das Green Classroom ist als generationenübergreifender Lernort zur Tier- und Pflanzenwelt vor Ort gedacht. Im Naturerlebnisbereich gibt es außerdem Schautafeln, Baumringmodelle, eine Bienenwand und Nistkästen sowie Informationen zu verschiedenen Biotoptypen.
Zum Spazieren und Entdecken bieten sich Bad Schwartaus Parks, natürliche Wiesen und Felder, ebene Wege und der Pariner Berg an. Wer Rad fahren möchte, kann Fahrradverleih mit Radrouten durch Wälder in Richtung Ostseeküste und Holsteinische Schweiz verbinden. Prüfen Sie vor der Tour die aktuellen Wegbedingungen. Der Minigolfplatz im Kurpark ist eine Outdoor-Aktivität für Kinder; informieren Sie sich vor dem Besuch über Verfügbarkeit und saisonalen Betrieb.
Kurortgeschichte und Bauwerke
Schwartau erhielt 1913 die offizielle Anerkennung als Kurort und führt seither den Namen Bad Schwartau. Auch an Bauwerken lässt sich Ortsgeschichte ablesen. Die Georgskapelle, auch Siechenkapelle St. Georg genannt, ist mit einem Leprosenspital aus dem Jahr 1258 verbunden; 1289 erhielt das Spital eine Kapelle. Der hochgotische Backsteinbau hat auf jeder Seite drei Spitzbogenfenster und ein Satteldach. Heute wird die Kapelle für Gottesdienste und kleine Konzerte genutzt. Prüfen Sie die aktuelle Nutzung, bevor Sie einen Besuch planen.
Am Marktplatz steht das ehemalige Amtsgericht, ein denkmalgeschützter Bau aus den Jahren 1909/1910 im Stil der Neorenaissance. Im Kurpark befindet sich außerdem das Pythagoraeder, eine polierte Edelstahlskulptur von etwa 3,5 Metern Höhe. Wenn Sie das Kunstwerk gezielt einplanen, prüfen Sie vor Ihrem Besuch seine Lage.
Eine weitere Seite der Ortsgeschichte zeigt die Schwartauer Werke: Ihre Geschichte in Bad Schwartau begann 1899. Mit dem Unternehmen ist auch der Beiname „Marmeladenstadt“ verbunden. Zusammen mit der Kurortgeschichte und den Bauwerken ergeben sich unterschiedliche historische Themen, die Sie bei der Reiseplanung getrennt oder nebeneinander in den Blick nehmen können.
Anreise planen
Vom ZOB Lübeck führen mehrere direkte Buslinien nach Bad Schwartau. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Linien und Fahrpläne.
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