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Ladelund: Gedenkstätte, Geschichte und Naturbad

Unterkünfte in Ladelund

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zu den örtlichen Anlaufpunkten in Ladelund zählen das Dorfmuseum und die international bedeutende KZ-Gedenkstätte nahe der St.-Petri-Kirche. Dazu kommen archäologische Funde von der Spätbronzezeit bis zur Wikingerzeit, die Geschichte des Autobauers Paul Kleinschnittger und das Naturbad. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Ladelund suchen, können Sie den Schwerpunkt nach den Themen wählen, die Sie vor Ort interessieren: Gedenkstätte und Erinnerung, frühe Siedlungsgeschichte, Naturbad oder Reitsport.

KZ-Gedenkstätte: Ausstellung und Besuch

Zum Gedenkstättenkomplex gehören ein Dokumentationshaus, Gräber für 300 verstorbene Häftlinge, ein teilweise wiederhergestellter Panzergraben, ein Informationsgedenkstein und der Garten der Begegnung. Die Dauerausstellung trägt den Titel „Das KZ im Dorf. Geschichte und Nachgeschichte des Außenlagers Ladelund“ und ist auf Deutsch, Englisch, Niederländisch und Dänisch verfügbar.

Das Gelände am ehemaligen Lager, der wiederhergestellte Abschnitt des Panzergrabens und die Gräber sind jederzeit frei zugänglich. Die Ausstellung, der Gräberbereich und der Garten der Begegnung sind barrierefrei; prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Besuchsinformationen. Interessierte können das Archiv nach vorheriger Absprache nutzen. Die Bibliothek widmet sich der NS-Geschichte und dem Lager Ladelund.

Archäologische Spuren aus mehreren Epochen

Die Ausgrabung auf Auf den Toften umfasste 2,8 Hektar und brachte Siedlungsspuren aus drei verschiedenen Epochen zutage. Die ältesten Funde stammen aus der Spätbronzezeit. Dazu gehören ein Haus und eine mit Holz verstärkte Grube mit einem Schalenstein.

Aus dem 10. Jahrhundert stammt eine wikingerzeitliche Siedlung mit rund 20 Grubenhäusern, die überwiegend als Werkstätten genutzt wurden. In einem gut erhaltenen Grubenhaus fanden sich Spuren der Textilverarbeitung, ein Heizofen und Hinweise auf eine Schmiede. Glas- und Bergkristallperlen sowie ein eingerolltes Stück Golddraht deuten darauf hin, dass am Siedlungsplatz ein Goldschmied arbeitete. Schlackenfunde sprechen zudem dafür, dass dort Glas hergestellt wurde. Aufgrund der außergewöhnlichen Funde und der hohen Werkstattdichte gilt die Siedlung als wichtiger Fundplatz und einzigartiges Zeugnis der Vergangenheit.

Paul Kleinschnittger und die lokale Autogeschichte

Auch die Automobilgeschichte hat einen konkreten Bezug zu Ladelund. Der Konstrukteur Paul Kleinschnittger begann dort 1939 mit der Entwicklung von Autos und baute ein Fahrgestell. Bis Ende der 1940er Jahre war der erste Prototyp, der „98er“, fertiggestellt. Der Kleinschnittger F 125 wurde nach den früheren Modellen entwickelt; 1950 wurde seine Produktion nach Arnsberg verlegt.

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Naturbad, Reitsport und Radfahren

Das Naturbad besteht aus zwei miteinander verbundenen, quellgespeisten Seen in einer gestalteten Anlage. Das Wasser ist unbehandelt. Zur Ausstattung gehören Sprungtürme, eine große Liegewiese, Beachvolleyball und ein Kiosk. Hinzu kommt ein separates Kinderbecken mit Rutsche und Insel.

Wilhelminenhof in Ladelund ist eine Pensions- und Ausbildungsstätte, in der Freizeitreiter und Amateure willkommen sind. Der Reit- und Fahrverein Wilhelminenhof Ladelund veranstaltet jährlich drei größere Turniere: ein Dressurturnier, ein Springturnier und die Ladelunder Springtage. Termine und Programm können sich ändern; prüfen Sie die Veranstaltungsdaten vor Ihrer Reise.

Die Grenzroute führt mit dem Fahrrad durch Ladelund. An der Gedenkstätte gibt es eine ausgeschilderte Abzweigung und Fahrradstellplätze. Prüfen Sie die Angaben zur Route und zu den Einrichtungen vor Ort, bevor Sie losfahren.

Weitere Reiseziele entdecken: Gröde, Poppenbüll, Uphusum, Sprakebüll, Wisch, Bordelum, Sankt Peter-Ording und Dagebüll.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordfriesland.

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