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Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog: Geschichte und Landschaft

Unterkünfte in Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog ist eng mit der Geschichte der Landgewinnung in Schleswig-Holstein verbunden: Es war der letzte Koog, der dort zur Landgewinnung angelegt wurde. Auch die familiäre Kontinuität der Hofbewirtschaftung prägt den Ort: Rund die Hälfte der Höfe wird noch von Familien der ersten Siedler in zweiter oder dritter Generation bewirtschaftet. Die Entstehung des Koogs und seine heutige Landschaft bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie das Reiseziel näher kennenlernen möchten.

Entstehung und Besiedlung

Am 21. Oktober 1954 wurde der Deich geschlossen. Das ermöglichte die Besiedlung und Bewirtschaftung des neuen Koogs. Die neu gewonnene Fläche stellte 1.350 Hektar fruchtbares Agrarland bereit. Ein 8,5 Kilometer langer Deich wurde über das Watt gebaut. Die Besiedlung des Gebiets erfolgte von 1957 bis 1959.

Etwa die Hälfte der 41 im Koog angelegten Höfe wurde Geflüchteten zugeteilt. Rund die Hälfte der Höfe wird noch von Familien der ersten Siedler in zweiter oder dritter Generation bewirtschaftet. Zusammen zeigen diese beiden Perspektiven sowohl die anfängliche Verteilung der Höfe als auch eine familiäre Kontinuität, die bis in die Gegenwart reicht.

Ein weiterer kultureller Bezug ist das Werner-Weckwerth-Museum. Es wurde 2001 gegründet und beherbergt das Vermächtnis des Malers Werner Weckwerth. Damit kommt zur Geschichte der Landgewinnung und der Höfe ein künstlerischer Aspekt hinzu.

Landschaft und Natur in der Wiedingharde

Zahlreiche Windenergieanlagen prägen das heutige Erscheinungsbild des Koogs. Zusammen mit dem fruchtbaren Agrarland und den Deichen ist das ein wesentlicher Teil der Landschaft, die den Ort ausmacht.

Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog gehört zur Wiedingharde. Dort können Sie Natur im Nationalpark erleben, am Deich spazieren gehen und Vögel in einem Naturschutzgebiet nahe dem Wattenmeer beobachten. Im nahe gelegenen Rickelsbüller Koog rasten zwischen Herbst und Frühjahr Tausende Zugvögel. Welche Beobachtungen möglich sind, variiert von Jahr zu Jahr.

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Durch und rund um den Rickelsbüller Koog werden geführte Wander-, Beobachtungs- und Radtouren angeboten. Am Gotteskoog-See umfassen geführte Spaziergänge etwa 2,5 Kilometer. Die Angebote unterscheiden sich damit sowohl in ihrem Format als auch in der genannten Streckenlänge. Ihre Verfügbarkeit hängt vom aktuellen Programm ab; prüfen Sie daher vorab die Termine.

Das Infozentrum Wiedingharde in Klanxbüll bietet Besuchertipps, regionale Dienstleistungen und Fahrradverleih. Wenn Sie den Besuch einplanen, prüfen Sie vorab die Öffnungszeiten.

Nordfriesland als größerer Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Nordfriesland beträgt die Küstenlänge 441 Kilometer. Zu den fünf nordfriesischen Inseln im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gehören unter anderem Sylt, Föhr und Amrum. Nordfriesland umfasst außerdem zehn Halligen, die als besondere Landschaftsformation im Nationalpark liegen. Diese regionalen Merkmale erweitern den Blick über Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog hinaus: Der Koog steht für Landgewinnung, Höfe und Agrarlandschaft; Inseln und Halligen bilden weitere Landschaftstypen im größeren Reiseziel.

Weitere Reiseziele entdecken: Sprakebüll, Braderup, Seeth, Tönning, Poppenbüll, Husum, Neukirchen, Koldenbüttel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordfriesland.

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