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Kurort Kipsdorf – Wandern, Bahn und Kirchen

Unterkünfte in Kurort Kipsdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurort Kipsdorf ist von Wäldern umgeben und bietet vielfältige Wandermöglichkeiten. Hinzu kommen der Endbahnhof der Weißeritztalbahn, die Bergkirche und die Kapelle „Maria im Gebirge“. Damit stehen für die Planung drei konkrete Themen nebeneinander: Wege, eine Bahnfahrt und Baugeschichte. Die Routen und Jahreszahlen geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte, um den Aufenthalt nach den eigenen Interessen auszurichten.

Wandern: zwei Routen mit eigenen Wegpunkten

Der Bahnwanderweg Kipsdorf–Schmiedeberg führt an der Kapelle „Maria im Gebirge“ vorbei und überquert etwa 600 m nach dem Bahnhof Kurort Kipsdorf die Rote Weißeritz. Kapelle und Flussquerung sind damit zwei konkrete Wegpunkte dieses Verlaufs. Die Glockentour führt dagegen von Kipsdorf nach Altenberg über Bärenfels und Schellerhau. Die Routen unterscheiden sich sowohl durch ihr Ziel – Schmiedeberg gegenüber Altenberg – als auch durch die benannten Punkte am Weg: Kapelle und Flussquerung auf dem Bahnwanderweg, Bärenfels und Schellerhau auf der Glockentour. Das hilft bei der Auswahl, wenn Sie eine Tour anhand ihres Ziels oder eines benannten Wegpunkts einordnen möchten.

Weißeritztalbahn: Strecke bis zum Endbahnhof

Die Weißeritztalbahn bringt täglich Fahrgäste von Freital-Hainsberg bis in den Kurort Kipsdorf. Die 750-mm-Schmalspurbahn wurde 1881 bis 1883 erbaut; ihre Strecke ist 26,3 km lang und überwindet 350 m Höhenunterschied. Auf dem Weg zum Endbahnhof führt sie hinter dem Haltepunkt Buschmühle über den steilsten Streckenabschnitt. Strecke, Höhenunterschied und Endpunkt geben verschiedene Orientierungspunkte für eine Fahrt mit der Bahn. Fahrplan und mögliche Wartungszeiten können sich ändern; prüfen Sie die Angaben für Ihr Reisedatum.

Bergkirche und Kapelle: Baugeschichte in Kipsdorf

Die Bergkirche Kipsdorf wurde 1907/1908 nach Entwürfen von William Lossow und Max Hans Kühne erbaut. Eingeweiht wurde sie am 22. September 1908; restauriert wurde sie 1956 und 1988. So lassen sich Bauzeit, Einweihung und zwei spätere Restaurierungen zeitlich unterscheiden. Eine andere Entstehungsgeschichte hat die Kapelle „Maria im Gebirge“: Sie entstand 1925 durch den Umbau einer ehemaligen Karbidgasanstalt und wurde am 19. Juli 1925 gesegnet. Bei der Bergkirche sind die Architekten und spätere Restaurierungen Teil der Baugeschichte; bei der Kapelle gehört der Umbau des früheren Gebäudes zu ihrer Entstehung.

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Orientierung am Bahnhof

In Kurort Kipsdorf gibt es einen öffentlichen Parkplatz, der etwa zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt ist. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, können Sie diese ungefähre Gehzeit bei der Planung des Weges zum Bahnhof berücksichtigen. Da sich Parkmöglichkeiten ändern können, prüfen Sie die aktuellen Angaben vor Ihrer Anreise. Zusammen mit dem Bahnhof und den beschriebenen Wanderwegen bietet der Parkplatz einen zusätzlichen praktischen Orientierungspunkt für die Ankunft.

Weitere Reiseziele entdecken: Hermsdorf/Erzgebirge, Bärenburg, Schellerhau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Altenberg.

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