Geising: Natur, Bergbau und barocke Geschichte
Unterkünfte in Geising
Wenn Sie ein Hotel in Geising suchen, können die Natur- und Kulturthemen des Ortes den Schwerpunkt Ihrer Reise bestimmen. Hier stehen Natur- und Wanderziele neben baulichen Zeugnissen, Bergbaugeschichte und Freizeitangeboten. Die folgenden Unterschiede helfen Ihnen, einen Aufenthalt mit dem passenden Schwerpunkt zu planen – vom Geisingberggebiet über das Naturbad bis zu Kirche und Postmeilensäule.
Natur und Wege
Das Naturschutzgebiet Geisingberg zeichnet sich auf engem Raum durch eine außergewöhnliche biologische Vielfalt aus. Das Geisingberggebiet ist vom Bahnhof Geising oder von der Hartmannmühle aus erreichbar; vom Tal führt ein steiler Anstieg hinauf. Diese Steigung ist ein konkreter Orientierungspunkt für die Planung eines Ausflugs in das Gebiet.
Ein Rundwanderweg um Geising ist 10,53 Kilometer lang. Er beginnt und endet an der Geisinger Bahnbrücke, folgt einem historischen Lehrpfad und führt über die Löwenhainer Höhe, das Anton-Günther-Denkmal, die Kohlhaukuppe, den Aschergraben und die historische Geisinger Bobbahn. Unterwegs gibt es Panoramablicke. Der Bahnhof Geising und der Geisingberg gehören außerdem zu den wichtigen Stationen des Kammwegs Erzgebirge-Vogtland.
Für Ihre Planung unterscheiden sich die beiden Wegebezüge: Der Rundweg ist eine geschlossene Strecke mit benannten Stationen; für das Geisingberggebiet sind der Bahnhof und die Hartmannmühle als erreichbare Punkte genannt, und vom Tal führt ein steiler Anstieg hinauf. So stehen eine beschriebene Runde und Zugänge zu einem Gebiet mit außergewöhnlicher biologischer Vielfalt als unterschiedliche Naturerlebnisse gegenüber.
Bauwerke und Spuren der Geschichte
Am Ortseingang von Geising steht eine barocke Postmeilensäule. Die heutige Säule ist eine 1987 angefertigte Kopie des Originals, das 1734 aufgestellt wurde.
Die Geisinger Kirche wurde 1689 als schlichte barocke Hallenkirche mit dreistöckigen Emporen neu erbaut. In der Kirche steht ein gotischer Flügelaltar aus der Vorgängerkirche, der auf etwa 1530 datiert wird. Damit treffen der barocke Kirchenneubau und ein Kunstwerk aus der älteren Kirche an einem Ort zusammen.
An den wuchtigen Basaltsäulen des ehemaligen Steinbruchs am Geisingberg ist dessen vulkanischer Ursprung deutlich erkennbar. Im Erdbachtal ist das Mundloch des Silber-Stollens als Zeugnis des früheren Bergbaus erhalten.
Neben dem Haus Altenberger Straße 4 steht ein aus einem Bach geborgenes Steinkreuz. Ein eingeritztes Messer oder Krummschwert lässt darauf schließen, dass es als Sühne für eine Gewalttat gesetzt wurde.
Freizeit am Hüttenteich und im Wildpark
Das Naturbad Hüttenteich bietet einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich sowie eine Wellen-Wasserrutsche. Dazu kommen Liegewiesen, ein Kinderspielplatz und Sportanlagen. Außerhalb des Wassers gibt es eine 18-Loch-Minigolfanlage sowie Elektro-Miniboote und Ruderboote. Schwimmen, Minigolf und Bootsangebote bilden damit verschiedene Möglichkeiten an diesem Freizeitort.
Der Wildpark Osterzgebirge liegt auf dem Gelände der Hartmannmühle zwischen Lauenstein und Geising. Bei einem Spaziergang lassen sich dort unter anderem Dam-, Rot- und Steinwild, Luchse und Wildkatzen in naturnaher Umgebung erleben. Zum Wildpark gehört außerdem ein großer Spielplatz mit Kletterburg.
Das Gründelstadion in Geising bietet Schlittschuhlaufen und Eishockey. Zusammen mit dem Naturbad und dem Wildpark ergänzt es die Natur- und Kulturthemen um weitere Freizeitangebote.
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