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Schönwölkau: Mühlen, Dorfkirchen und Barock

Unterkünfte in Schönwölkau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Schönwölkau finden sich verschiedene historische Themen: Mühlen- und Schmiedegeschichte in Badrina und Hohenroda, Dorfkirchen in Mocherwitz und Brinnis sowie Schloss und Park Schönwölkau. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie überlegen, welche dieser Themen Sie in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten. Hinweise zu Bahn und Straße ergänzen die Orientierung für die Anreise.

Anreise mit Bahn und Straße

In Hohenroda gibt es einen Bahnhaltepunkt; der Bahnhof in Krensitz liegt knapp außerhalb der Gemeindegrenze. An beiden Orten halten Züge der Mitteldeutschen Regiobahn im Zweistundentakt. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Anreise. Die Bundesstraße 2 durchquert die Gemeinde; von der A14 ist Schönwölkau über die Anschlussstelle Leipzig-Mitte erreichbar. Diese Angaben geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Anreise, ohne eine konkrete Fahrzeit vorzugeben.

Mühlen und Schmiedegeschichte

Die historische Wassermühle in Badrina ist die älteste dokumentierte Anlage ihrer Art im Delitzscher Gebiet. Daneben können Besucher eine traditionelle ländliche Schmiede mit historischem Gerät und Werkzeugen sehen. Die Alte Schmiede in Badrina stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts; ihr Gebäudekern reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Eine Familie von Meisterschmieden besaß die Schmiede über Generationen. Als Huf- und Wagenschmiede diente sie bis ins 20. Jahrhundert. Die beiden Zeitangaben zum Baukörper unterscheiden also den älteren Kern von der späteren Anlage.

In Hohenroda ist die Bockwindmühle seit 1999 wieder für Besucher zugänglich. Auch der Ofen kann genutzt werden, um Brot zu backen, sofern Sie sich zuvor anmelden. Da sich die Absprachen für diese Aktivität ändern können, prüfen Sie sie vor der Planung vor Ort. So lassen sich der allgemeine Besuch der Mühle und die an eine Anmeldung gebundene Nutzung des Ofens gut auseinanderhalten.

Dorfkirchen in Mocherwitz und Brinnis

Die Dorfkirche Mocherwitz hat einen romanischen Kern aus dem 11. Jahrhundert und wurde 1579 sowie 1720 verändert. Der verputzte Feld- und Bruchsteinbau besitzt Fachwerk im oberen Turm und im Chorgiebel. Auch die Ausstattung umfasst klar datierte Stücke: Drei Bronzeglocken gehören dazu, eine aus dem 14. Jahrhundert und zwei aus dem Jahr 1881. Hinzu kommen ein Taufstein von 1600, eine barocke Orgel von 1721 und eine hölzerne Altarwand von 1892. Die Baugeschichte und die Jahreszahlen der Ausstattung geben unterschiedliche Anhaltspunkte, um die Kirche näher einzuordnen.

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Die Dorfkirche Brinnis hat ebenfalls einen romanischen Kern. Ihre Chorerweiterung stammt von 1518; das erhöhte Schiff und das Westportal datieren von 1557. Das Gebäude ist ein verputzter Feld- und Bruchsteinbau mit dreiseitigem Chor, Strebepfeilern und rechteckigem Westturm. Im Inneren gehören eine kassettierte Putzdecke, ein- und zweigeschossige Emporen sowie ein Netzgewölbe im Chor zu den besonderen Merkmalen. Die Ausstattung stammt größtenteils aus dem Jahr 1830. Im Vergleich zu Mocherwitz stehen in Brinnis die datierten Bauabschnitte und die Gestaltung des Innenraums im Vordergrund.

Schloss und Park Schönwölkau

Schloss und Park Schönwölkau setzen einen weiteren architektonischen Akzent. Die große barocke Vierflügelanlage mit anschließendem Wirtschaftshof gilt als eines der bedeutendsten Barockschlösser Sachsens. Zusammen mit den Mühlen und Kirchen zeigt sie, wie unterschiedlich die historischen Themen in Schönwölkau ausfallen. Für Ihre Hotelwahl können die Bauwerke, die Sie besonders interessieren, ein sinnvoller Ausgangspunkt sein; Angaben zu Anreise und Bahnverkehr ergänzen Ihre Planung.

Weitere Reiseziele entdecken: Zinna, Mockrehna, Bad Düben, Löbnitz, Elsnig, Jesewitz, Naundorf, Arzberg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordsachsen.

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