Bertsdorf-Hörnitz entdecken
Unterkünfte in Bertsdorf-Hörnitz
Wenn Sie ein Hotel in Bertsdorf-Hörnitz suchen, kann die Tagesplanung mit der Wahl eines Schwerpunkts beginnen: historische Bauwerke, die 7,6 Kilometer lange Natur- und Kulturroute zwischen Hörnitz und Bertsdorf oder die geologischen Besonderheiten des Breitebergs.
Kirchen, Schloss und historische Bauwerke
Die Barockkirche Bertsdorf wurde zwischen 1672 und 1675 nach einem Entwurf von Andreas Klengel errichtet. Sie diente als Vorbild für mehrere barocke Dorfkirchen in der südlichen Oberlausitz. Auch das Bertsdorfer Pfarrhaus bewahrt Teile aus der Zeit um 1700. In der Hörnitzer Kirche sind ursprüngliche Mechanismen aus der Zeit vor der Elektrifizierung erhalten, darunter Anlagen für die Glocken, die Turmuhr und die Orgel. Ein Besuch ist nach Absprache möglich; rufen Sie vorher wegen des Schlüssels an.
Schloss Althörnitz wurde zwischen 1651 und 1654 mit einem markanten Renaissancegiebel erbaut. Im Schlosspark steht eine große Ulme, die unter Naturschutz steht. Hof Weikelt ist ein Wohnstallhaus aus dem Jahr 1754 mit vorkragendem Dach. Der Gebäudetyp verbindet Wohn- und Stallnutzung; das Dach ist ein weiteres konkretes Merkmal der ländlichen Bauweise.
Auch frühere Handwerks- und Mühlennutzung gehört zur Ortsgeschichte. Die Ressel-Schmiede stammt aus dem Jahr 1866 und stellte früher schmiedeeiserne Werkzeuge für nahegelegene Höfe und Nutzgärten her. Die Obere Mühle war bis 1900 in Betrieb. In einem Anbau befindet sich die Schubertsche Sammlung mit kulturhistorischen Geräten aus Landwirtschaft und Haushalt. Wenn Sie die Sammlung besuchen möchten, klären Sie die Zugangsmöglichkeiten vorab.
Der Natur- und Kulturpfad und der Breiteberg
Der Natur- und Kulturpfad führt auf 7,6 Kilometern von Hörnitz nach Bertsdorf und verbindet 13 Natur-, Geschichts- und Kulturpunkte. Dazu zählen Schloss Althörnitz, die beiden Pfarrkirchen, Koitsche, Hof Weikelt, die Obere Mühle und die Ressel-Schmiede ebenso wie traditionelle Umgebindehäuser und die Landschaft des Breitebergs. Am Einstieg in Hörnitz gibt es Parkmöglichkeiten; Buslinie 1 fährt ab Zittau Hauptbahnhof. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Anreise.
Am Gipfel des Breitebergs treffen vulkanischer Ursprung und eine abwechslungsreiche Phonolith-Hügellandschaft zusammen. Auf dem Berg liegen die Felsformationen Querxloch und Zscherschelsteen. Von dort reicht der Blick über das Zittauer Gebirge. Der Dr.-Curt-Heinke-Turm ist ein 13 Meter hoher Steinturm, erbaut aus Phonolith vom Berg. Prüfen Sie vor einem Besuch die Öffnungsregelungen des Turms.
Wege und Radwege im Naturpark
Für regionale Touren bietet der Naturpark Zittauer Gebirge unterschiedliche Orientierungen: Er verfügt über 115 Kilometer Radwege, die an das tschechische Radwegenetz angeschlossen sind, und über ein 500 Kilometer langes markiertes, grenzüberschreitend ausgeschildertes Wegenetz. Die beiden Angaben beziehen sich auf verschiedene Angebote, Radwege einerseits und das markierte Wegenetz andererseits. Wenn Sie eine Route planen, prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Streckenbedingungen.
Bahnhof Bertsdorf und die Schmalspurbahn
Die Schmalspurbahn erreicht Bahnhof Bertsdorf und verzweigt sich dort in Richtung Oybin oder Jonsdorf im Zittauer Gebirge. Prüfen Sie die Fahrpläne vor der Fahrt. Am historischen Bahnhof Bertsdorf lassen sich Rangierarbeiten beobachten. Im Lokschuppen sind Eisenbahnraritäten zu sehen; was dort gezeigt wird, kann sich ändern. Informieren Sie sich vorab über das aktuelle Angebot.
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