Frankenthal: Kirche, Pfarrlinde und Wanderweg
Unterkünfte in Frankenthal
Für die Planung eines Aufenthalts in Frankenthal geben drei Themen Orientierung: die evangelische Kirche mit ihrer langen Baugeschichte, die Pfarrlinde auf dem Pfarrberg und der Seeligstadt-Frankenthaler-Weg. Sie unterscheiden sich deutlich: Kirche und Linde erzählen lokale Geschichte, der Weg führt durch die Massenei nach Frankenthal und bietet am Ziel weitere Wanderverbindungen.
Pfarrlinde und Kirche in Frankenthal
Die Pfarrlinde auf dem Pfarrberg ist Frankenthals Wahrzeichen. Sie wurde 1783 gepflanzt, gilt als Naturdenkmal und trägt eine Gedenktafel. Auch ihre Geschichte in den folgenden Jahrhunderten gehört zum Bild des Ortes: In den 1980er-Jahren wurde gegenüber der durch Blitz geschwächten Pfarrlinde eine Schwesterlinde gepflanzt. Die Pflanzung sollte Frankenthals Wahrzeichen für die Zukunft erhalten. So stehen am Pfarrberg sowohl das Pflanzjahr der Linde als auch der spätere Versuch, das Wahrzeichen über einen einzelnen Baum hinaus zu bewahren, im Mittelpunkt.
Die evangelische Kirche ist eine weitere historische Sehenswürdigkeit Frankenthals. Sie wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut, 1495 im Meißner Bistumsregister verzeichnet und erhielt 1607 ihre heutige Gestalt. Die Daten markieren unterschiedliche Stationen: den mittelalterlichen Bau, den späteren Registereintrag und die Form, die die Kirche 1607 erreichte. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, kann damit bei Kirche und Pfarrlinde zwei verschiedene zeitliche Anhaltspunkte entdecken.
Pfarrberg und Seeligstadt-Frankenthaler-Weg
Der Pfarrberg ist Frankenthals markanteste Erhebung und misst 335 Meter. Von dort reicht der weite Blick über das umliegende Land bis ins Lausitzer Bergland. Die Höhe und die Aussicht lenken den Blick über den Ort hinaus, während die Pfarrlinde einen lokalen Orientierungspunkt bildet. Zusammen machen diese Angaben den Pfarrberg sowohl für die Ortsgeschichte als auch für den Landschaftsblick interessant.
Der Seeligstadt-Frankenthaler-Weg führt durch die Massenei und hinein nach Frankenthal. Dort quert er auf einem kurzen Abschnitt den Friedhof. Am Beigut endet der Weg mit Anschluss an den Gruna-Wanderweg und Weiterverbindungen nach Rammenau und Bischofswerda. Diese Abfolge hilft bei der Planung: Sie unterscheidet den längeren Verlauf durch die Massenei von der kurzen Friedhofspassage und dem Endpunkt mit seinen Anschlüssen. Die Querung des Friedhofs ist dabei nur ein kurzer Teil des Weges.
Wander- und Radwege in der Westlausitz
Die Westlausitz ist durch sanfte Hügel, Wander- und Radwege sowie kulturhistorische Stätten geprägt. In der Region gibt es ein dichtes Netz ausgeschilderter Wege und vier thematische Radrouten. Auch die Massenei gehört zu den Gebieten der Westlausitz, in denen Besucher beim Wandern Natur erleben können. Die regionalen Angebote eröffnen einen weiteren Blick auf Wander- und Radtouren neben dem örtlichen Seeligstadt-Frankenthaler-Weg. Da sich regionale Wegeangebote ändern können, prüfen Sie vor einer Tour den aktuellen Verlauf.
Radrouten im Kreis Bautzen
Im Kreis Bautzen verläuft die Bautzener Nordtour als 43,1 Kilometer lange Rundtour: von Bautzen über Quatitz, Großdubrau, Milkel, Klix und Malschwitz zurück nach Bautzen. Ihre Strecke führt durch die Heide- und Teichlandschaft und über den Naturlehrpfad in Crosta. Weitere regionale Rundtouren setzen andere Schwerpunkte. Die Berg- und Talroute führt durch das Westlausitzer Hügelland im Landkreis Bautzen. Der Krabatradweg ist eine Rundtour auf den Spuren des sorbischen Sagenhelden Krabat im Landkreis Bautzen. Die Nordtour lässt sich über Länge und Ortsfolge einordnen, die Berg- und Talroute über ihre Landschaft und der Krabatradweg über sein Erzählthema. So bieten die genannten Routen unterschiedliche Orientierungspunkte für die Tourenplanung im Kreis Bautzen.
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