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Pöhla: Bergbaugeschichte und Skisprung

Unterkünfte in Pöhla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pöhla liegt im Tal des Pöhlwassers und ist von waldreicher Natur umgeben. Zu den Themen des Ortes zählen Bergbau, Skispringen und Baugeschichte. Wenn Sie überlegen, ob Pöhla zu Ihrem Reiseanlass passt, geben diese unterschiedlichen Schwerpunkte konkrete Anhaltspunkte für Ihre Planung.

Bergbau unter Tage und entlang der Wege

Im Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla führt eine 3.000 Meter lange Fahrt mit der Grubenbahn zur Lagerstätte Hämmerlein. Besucher können dort Europas größte Zinnkammern besichtigen; außerdem finden zahlreiche Konzerte unter Tage statt. Die großen Zinnkammern sind etwa 45 Meter lang, 12 Meter hoch und 10 Meter breit. Mit etwa 45 Metern Länge sind sie knapp viermal so lang wie hoch; die Breite beträgt rund 10 Meter.

Die Einfahrt beginnt täglich um 14:00 Uhr, eine Voranmeldung wird erbeten. Prüfen Sie die Angaben vor Ihrem Besuch. So können Sie den konkreten Termin bei Ihrer Reiseplanung berücksichtigen.

Ein weiterer Teil des Bergbauerbes ist der Besucherstollen „Fundgrube und Erbstollen Morgenstern“. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört zu einem Erzfeld mit vier Stollen. Der Bergbau-Lehrpfad Pöhla–Rittersgrün umfasst im Luchsbachtal 13 Standorte des Alt- und Wismut-Bergbaus. Damit stehen neben dem Besuch im Bergwerk auch ein Stollen und ein Lehrpfad mit eigenen Bergbauthemen zur Auswahl.

Skisprung zwischen Training und Wettkampf

An der Skisprungschanze Pöhla dient die K 60 als Trainingsschanze für Junioren und Senioren; zugleich ist sie Austragungsort nationaler und internationaler Skisprungwettkämpfe. Die K 38 wird vor allem für das Training von Jugend- und Juniorenspringern sowie für Nachwuchswettkämpfe im Kinder- und Jugendbereich genutzt. Die Angaben zu den beiden Schanzen unterscheiden damit sowohl die genannten Trainingsgruppen als auch die Wettkampfebenen.

Auch der Ladies Cup ist mit der Schanze verbunden: Er findet seit 2001 in Pöhla statt. Wenn Sie einen künftigen Termin einplanen möchten, prüfen Sie den aktuellen Veranstaltungskalender.

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Wege und Baugeschichte in Pöhla

Der Eisenhüttensteig führt Wanderer von Erla über den Höhenzug Hohes Rad in den Ortsteil Pöhla. Informationstafeln am Steig behandeln den Abbau von Eisenerz. Der beschriebene Weg verbindet so Erla, den Höhenzug und Pöhla; die Tafeln ergänzen die Wanderung um das Thema Eisenerzabbau.

Die Evangelische Lutherkirche wurde 1933 als Saalkirche mit angebautem Pfarrhaus errichtet. Zusammen mit den angrenzenden Grünanlagen und zwei Kriegerdenkmalen zählt sie zu den ortsbildprägenden Gebäuden in Pöhla. Auch die erste Schule des Ortes hat eine eigene Baugeschichte: Sie wurde 1764 in Huthausform erbaut.

Auf dem Gelände Pfeilhammer Pöhla befindet sich ein eingeschossiges Hammerwerksgebäude aus dem Jahr 1525. Es steht auf der Denkmalliste der Stadt Schwarzenberg. Zusammen mit der Kirche, der Schule und den Bergbaustätten bietet das Gebäude einen weiteren Blick auf Pöhlas Bau- und Ortsgeschichte.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwarzenberg/Erzgebirge.

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