Ziegenhagen: Natur, Burgreste und Nymphenteich
Unterkünfte in Ziegenhagen
Wer ein Hotel für einen Aufenthalt in Ziegenhagen sucht, kann die eigenen Interessen an den örtlichen Natur- und Geschichtsthemen ausrichten. Der Erlebnispark, die Reste der Burg Cygenberg und der Nymphenteich bieten unterschiedliche Anlässe, den Ort und seine Umgebung zu erkunden. Witzenhausen ist das übergeordnete Reiseziel; die dortigen Themen rund um Kirschen, Stadtgeschichte und Kultur werden im Folgenden gesondert vorgestellt.
Anreise zum Erlebnispark Ziegenhagen
Der Erlebnispark Ziegenhagen liegt etwa 3,5 Kilometer von der Anschlussstelle 75 Hann. Münden/Hedemünden an der A7 entfernt. Auch von Gertenbach oder Witzenhausen Nord ist er mit Bus oder Anrufsammeltaxi erreichbar. Die Haltestelle „Ziegenhagen Freizeitpark, Witzenhausen“ liegt etwa drei Minuten zu Fuß vom Eingang. Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, prüfen Sie vorab die aktuellen Verbindungen, denn Fahrpläne und Angebote können sich ändern.
Burgreste und Ausblicke
Zwischen Ziegenhagen und dem Wald-Märchen-Zoo Ziegenberg stehen auf einem steilen Sandsteinfelsen die Reste der Burg Cygenberg aus dem 11. Jahrhundert. Der Aufstieg aus dem unteren Dorf dauert etwa eine halbe Stunde und führt zu Ausblicken in Richtung Werratal und umliegende Höhenzüge. Für die Zeitplanung ist die ungefähre Dauer des Aufstiegs ein hilfreicher Anhaltspunkt; die Strecke führt bergauf. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ort, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Nymphenteich und Natur
Westlich von Ziegenhagen, nahe Glashütte, liegt der bewaldete Nymphenteich. Er wurde ursprünglich angelegt, um die ehemalige Glashütte zu versorgen. Am Teich können Wildenten, seltene Wasservögel und Graureiher beobachtet werden; Sichtungen sind dabei nicht garantiert. Der Ort verbindet damit eine lokale Landschaftsform mit ihrer früheren Nutzung. Für Reisende, die neben dem Erlebnispark auch Natur und Ortsgeschichte berücksichtigen möchten, ergänzt der Teich die anderen Themen Ziegenhagens um einen eigenen Schwerpunkt.
Witzenhausen: Kirschen und Landschaft
Im übergeordneten Reiseziel Witzenhausen führt der Kirschenerlebnispfad an 17 Stationen durch die wandelnde Kulturlandschaft rund um die Stadt. Dabei geht es um die Bedeutung der Kirsche für Witzenhausen und um die Vielfalt der Kirschsorten; der Pfad vermittelt seine Themen spielerisch, praktisch und mit allen Sinnen. Für den Kirschenerlebnispfad gibt es Parkmöglichkeiten in der Innenstadt, unter anderem am Marktplatz, in der Walburger Straße, am Diebesturm und an der Schlagd. Da sich Parkregelungen ändern können, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Bedingungen.
Der 22 Kilometer lange Kirschradweg führt rund um Witzenhausen an zahlreichen Kirschbaumbeständen vorbei. Im Frühling hüllen tausende Kirschbäume die Stadt und ihre Umgebung in Weiß und Rosa. Dann bieten Spaziergänge durch blühende Plantagen, über sanfte Hügel und entlang der Werra besondere saisonale Eindrücke. Der Radweg und die Frühlingsspaziergänge setzen unterschiedliche Schwerpunkte: einmal stehen die Kirschbaumbestände entlang der Route im Vordergrund, einmal die blühende Landschaft und das Zufußgehen.
Altstadt und Kultur in Witzenhausen
Die historische Fachwerkaltstadt mit Rathaus und prächtigen Fachwerkhäusern bildet den städtischen Rahmen für einen selbstständigen Rundgang. Eine kostenlose Audio-Stadtführung lässt sich mit dem Smartphone nutzen und dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Prüfen Sie vor der Reise, ob das Angebot aktuell verfügbar ist. So können Sie für diesen Stadtrundgang ein eigenes Zeitfenster einplanen, ohne ihn mit den längeren Natur- und Radthemen gleichzusetzen.
Die Liebfrauenkirche in Witzenhausen wurde um 1250 als gotische dreischiffige Hallenkirche errichtet. Zuvor stand an dieser Stelle eine spätromanische Basilika mit hohem Kirchturm. Während des Umbaus beauftragte man Hubert Distler 1962 mit dem Entwurf neuer Kirchenfenster, die Weihnachten, Ostern und Pfingsten darstellen. Baugeschichte und spätere Gestaltung geben damit zwei unterschiedliche zeitliche Perspektiven auf die Kirche.
Das Museum Witzenhausen zeigt die ethnografische Sammlung des DITSL. Sie entstand ab 1900 durch Spenden von Absolventen und mit der ehemaligen Deutschen Kolonialschule in Witzenhausen verbundenen Personen. Die Einordnung der Sammlung kann sich weiterentwickeln. Damit bietet Witzenhausen neben Altstadt und Kirschenthemen auch einen Zugang zur Geschichte der Sammlung und ihrer Entstehung.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Witzenhausen.