Sangerhausen entdecken
Unterkünfte in Sangerhausen
Sangerhausen verbindet Rosen, historische Architektur, Bergbaugeschichte und Wandern. Bei der Suche nach einem Hotel in Sangerhausen können Sie überlegen, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt prägen soll: Rosen, Stadtgeschichte, Bergbau oder Wandern.
Rosensammlung und Rosenentwicklung
Das Europa-Rosarium in Sangerhausen gilt als weltweit größte Rosensammlung. Es präsentiert mehr als 8.700 Rosenarten und -sorten in einer Vielfalt von Formen, Farben und Düften. Zugleich dient es als Genbank und lebendiges Museum, das die Entwicklung der Rosen von Wildarten bis zu modernen Sorten dokumentiert. Damit stehen die Vielfalt der Sammlung und die Entwicklungsgeschichte der Rose nebeneinander.
Historischer Stadtkern und Jacobikirche
Der geschützte historische Stadtkern von Sangerhausen bewahrt viel Bausubstanz aus dem 15. bis 18. Jahrhundert; die historische Entwicklung der Stadt zeigt sich dort nahezu unverändert. Geführte Stadtführungen sind eine Möglichkeit, den historischen Stadtkern zu erkunden.
Die Jacobikirche ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche; ihre Bauzeit reicht von 1457 bis 1542. Der 61 Meter hohe Turm neigt sich 1,71 Meter nach Westen und trägt eine vergoldete Mondzeigeruhr. In der Kirche befindet sich eine mechanische Orgel von Zacharias Hildebrandt, erbaut zwischen 1726 und 1728. Sie besitzt 30 Register und 1.908 Pfeifen. Bauform, Turm und Orgel geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für Architektur und historische Ausstattung interessieren.
Museen und Bergbaugeschichte
Das Spengler-Museum stellt lokale und regionale Geschichte anhand eines fast vollständig erhaltenen Mammutskeletts, neolithischer Funde sowie Ausstellungen zur Bergbaugeschichte und Geologie der Region dar. Das Museum Röhrigschacht widmet sich der 800-jährigen Geschichte des Kupferschieferbergbaus im Mansfelder Land und zeigt die körperlichen Arbeitsbedingungen der Bergleute unter Tage. Die beiden Museen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: von Mammut und Funden aus der Jungsteinzeit bis zur Geschichte und Arbeit des Bergbaus.
Wandern und Ausflugsplanung
Der Hohe-Linde-Rundweg ist 10,5 Kilometer lang, beginnt und endet am Bahnhof Sangerhausen und führt durch Mischwald und Wiesen zur Bergbaulandschaft Hohe Linde. Hohe Linde ist ein Bergbaudenkmal. Für Ihre Planung sind sowohl die Streckenlänge als auch der Ausgangs- und Endpunkt am Bahnhof konkrete Orientierungspunkte.
Im Stadtteil Wettelrode verknüpfen Wanderwege die Landschaft Kalmusgrund, den Kunstteich, den Bergbaulehrpfad und historische Bergbaumerkmale. Die Routen unterscheiden sich im Aufbau: Der Hohe-Linde-Weg ist ein benannter Rundkurs mit festem Start und Ziel, während in Wettelrode mehrere Landschafts- und Bergbauthemen durch Wanderwege verbunden sind.
Mansfeld-Südharz als übergeordneter Rahmen
Zum übergeordneten Reiseziel Mansfeld-Südharz gehören weitere Kultur- und Wanderthemen. In Eisleben umfassen die Lutherstätten die Häuser, in denen Martin Luther geboren wurde und starb. Das überregionale Wanderwegenetz der Lutherwege verläuft in Mansfeld-Südharz auf mehr als 81 Kilometern an wichtigen Stätten der Reformation vorbei. Auch die Klosterkirche St. Marien in Klostermansfeld gehört zur Kulturroute Straße der Romanik. Sie wurde vermutlich um 1140 als dreischiffige romanische Basilika eines Benediktinerklosters erbaut; 1170 gilt als offizielles Gründungsjahr.
Weitere Reiseziele entdecken: Wippra, Allstedt, Seegebiet Mansfelder Land, Stangerode, Berga, Lutherstadt Eisleben, Hergisdorf, Hettstedt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mansfeld-Südharz.