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Osternienburger Land entdecken

Unterkünfte in Osternienburger Land

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Hotelaufenthalt im Osternienburger Land können Sie den thematischen Schwerpunkt vorab festlegen: Kirchen und Zeugnisse mittelalterlicher Kultur, Museen mit Einblicken in frühere Lebenswelten, vorgeschichtliche Gräber, die Feuchtwiesen des Wulfener Bruchs oder Radfahren. Diese unterschiedlichen Themen helfen dabei, die eigene Suche nach der Art des Aufenthalts auszurichten.

Sachsenspiegel, Kirche und Dorfmuseum

Die Kirche in Wulfen stammt aus dem Jahr 1070. In Reppichau steht der Sachsenspiegel im Mittelpunkt: Eike von Repgow, der wahrscheinlich aus Reppichau stammte, schrieb das Werk zu Beginn des 13. Jahrhunderts im Auftrag Graf Hoyers von Falkenstein. Das Freilichtmuseum „Sachsenspiegel“ greift die Figuren des Manuskripts mit Skulpturen, Wandbildern und Wappenschildern auf, die im Dorf verteilt gezeigt werden. So treffen ein konkretes historisches Werk und seine bildliche Darstellung im Dorf aufeinander.

Vorgeschichte in Wulfen und bei Drosa

Am Hohen Berg in Wulfen liegt das Großsteingrab Wulfen. Das 3,60 Meter lange neolithische Ganggrab hat einen Gang und drei Decksteine; es gilt als bedeutende und außergewöhnlich fundreiche vorgeschichtliche Fundstätte in Anhalt. Nahe Drosa befindet sich der Teufelskeller, ein 5.000 Jahre altes Megalithgrab mit sechs Granit-Tragsteinen und einem massiven Deckstein.

Die beiden Gräber unterscheiden sich in den beschriebenen Baumerkmalen: Bei Wulfen stehen Länge, Gang und drei Decksteine im Vordergrund, beim Teufelskeller die sechs Granit-Tragsteine und der massive Deckstein. Der Teufelskeller ist vom Ortskern Drosa aus ausgeschildert; in seiner Nähe befinden sich ein kleiner Parkplatz und ein Rastplatz. Damit gibt es für die Orientierung einen konkreten Bezugspunkt, ohne dass sich daraus eine Gehzeit ableiten lässt.

Museumshof Chörau: Wohnen und Veranstaltungen

Im Museumshof Chörau stellen zwei möblierte Räume das Leben von 1935 bis 1970 dar. Außerdem gehört eine original eingerichtete DDR-Wohnung aus den 1970er Jahren zum Museum. Zu ihrer Ausstattung zählen eine Küche, ein Jugendzimmer, ein Schlafzimmer und ein Wohnzimmer. Die Räume setzen damit unterschiedliche zeitliche Schwerpunkte und machen Wohn- und Alltagsgeschichte anhand konkreter Einrichtungen anschaulich.

Für eine Pause gibt es im Museumshof eine kleine Gaststätte mit Kaffee, Kuchen, Getränken und Eis. Der Rittersaal ist Schauplatz von Wohnzimmerkonzerten, Vorträgen und weiteren Veranstaltungen. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an einem Konzert oder Vortrag ausrichten möchten, prüfen Sie die jeweiligen Termine.

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Wulfener Bruch und Radthemen

Der Wulfener Bruch ist ein Feuchtwiesengebiet in Anhalt-Bitterfeld, umfasst mehr als 800 Hektar und ist Teil des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe. Damit steht neben den einzelnen Bauwerken und Sammlungen auch eine großflächige Landschaft im Mittelpunkt. Für Gäste, die diese Themen mit dem Fahrrad verbinden möchten, lässt sich Osternienburger Land auf der Tour Wasser | Wiesen | Steine erkunden. Zum Radbezug gehören außerdem der Europaradweg R1 und der Lutherweg.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist über die Bahnhöfe Wulfen, Sibbesdorf und Elsnigk möglich. Für die konkrete Fahrtplanung lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Zugverbindungen. Bei der Wahl eines Hotels können Sie zunächst entscheiden, ob für Ihren Aufenthalt eher Kulturgeschichte, Landschaft oder Radfahren den Ausschlag geben soll.

Restaurant im Rittergut Maxdorf

Seit 2012 wird das Restaurant Rittergut Maxdorf in einem Gebäude vor dem Herrenhaus betrieben. Im Garten stehen alte und seltene Bäume sowie ein alter Brunnen. Das bietet einen weiteren, vom Museums- und Landschaftsthema unterschiedlichen Anknüpfungspunkt für die Planung Ihres Aufenthalts.

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Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Wulfen, Aken, Südliches Anhalt, Zerbst/Anhalt, Köthen (Anhalt), Walternienburg, Raguhn-Jeßnitz, Zörbig.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Anhalt-Bitterfeld.