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Bad Rilchingen: Therme und Geschichte

Unterkünfte in Bad Rilchingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Bad Rilchingen suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach zwei unterschiedlichen Interessen planen: nach Thermalwasser und Wellness oder nach den historischen Spuren in Rilchingen und Rilchingen-Hanweiler. Die Saarland Therme steht für den ersten Schwerpunkt; Saline, Quelltürme, Kirche und Kapellenruine machen den zweiten greifbar. So lässt sich vor der Suche einschätzen, welche Themen Ihnen für einen Aufenthalt wichtig sind.

Thermalwasser und Wellness

Die Saarland Therme in Bad Rilchingen verfügt über etwa 100 Wasserattraktionen. Sie bietet Wasserattraktionen in Innen- und Außenbecken sowie Saunaaufgüsse und Wellness- und Massageangebote. Die Becken werden mit Thermalwasser aus der Solequelle in Rilchingen gespeist; das Wasser ist als Heilwasser anerkannt. Einzelne Einrichtungen können sich ändern.

Als buchbare Ergänzung bietet die Therme ein Privat-Spa mit eigener Sauna, Whirlpool und Paarmassage. Angebot und Verfügbarkeit können sich ändern; stimmen Sie Ihre Buchung daher am besten vor der Reise ab. So können Sie den Thermenbesuch auf das allgemeine Angebot oder ein privates Spa-Erlebnis ausrichten.

Quellen, Saline und Ortsgeschichte

Die Quellen spielen auch in der Ortsgeschichte eine Rolle. 1791 ließ Gräfin Marianne von der Leyen in Rilchingen eine Saline und ein Sudhaus errichten, um das heilkräftige Wasser zu nutzen. Die noch erhaltenen Quelltürme Viktoria und Augusta wurden vermutlich um 1791 zusammen mit der Saline in Auftrag gegeben. Während für Saline und Sudhaus das Jahr 1791 genannt ist, bleibt die Datierung der Türme ausdrücklich eine Vermutung.

In Rilchingen gibt es noch heute intakte Quellen. Die Mariannen-Quelle lieferte das über die Grenzen von Kleinblittersdorf hinaus bekannte Rilchinger Mineralwasser. Zusammen zeigen diese Angaben unterschiedliche Seiten der lokalen Wassertradition: die historische Nutzung, erhaltene Quelltürme und eine Quelle, die mit dem Mineralwasser verbunden war.

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Kirchenbau und Kunst in Rilchingen-Hanweiler

Die heutige Pfarrkirche St. Walfridus in Rilchingen-Hanweiler wurde am 15. Juli 1887 geweiht. Sie ist eine dreischiffige Hallenkirche im neogotischen Stil. Das Weihejahr und die beschriebene Bauform geben zwei konkrete Anknüpfungspunkte für die Ortsgeschichte: die Entstehungszeit der heutigen Kirche und ihre architektonische Gestaltung.

Die Welfertkapelle auf dem Friedhof von Rilchingen-Hanweiler ist heute als Ruine erhalten. Im Vergleich zur Pfarrkirche, die als heutige Kirche beschrieben ist, steht hier ein anderer baulicher Zustand im Vordergrund. Als weiterer Kulturort befindet sich das Ernst-Alt-Kunstforum im ehemaligen Pfarrhaus von Rilchingen-Hanweiler.

Praktische Orientierung

Auch der Sternenweg hat in Rilchingen-Hanweiler einen Bezug zu den Quellen: Die alten Quelltürme im Park der Barmherzigen Brüder erhielten dort symbolisch einen Jakobsmuschelstein. Der Stein stellt einen Bezug zum Pilgern her. Für Pilger bieten die Barmherzigen Brüder Verpflegung und Beherbergung auf Anfrage oder nach Buchung an. Stimmen Sie die gewünschten Arrangements vor Ihrer Anreise ab.

Für die regionale Orientierung verbindet die Saarbahn-Linie S1 Saarbrücken mit Saargemünd und führt über Kleinblittersdorf, Auersmacher und Hanweiler. Wenn Sie Ihre Anreise mit der Saarbahn planen, prüfen Sie den Fahrplan anhand Ihres Reisedatums.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kleinblittersdorf.

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