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Nerdlen: Ortsgeschichte und Wege

Unterkünfte in Nerdlen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ortsgeschichte und Antonius-Kapelle

Nerdlens Siedlungsgeschichte reicht bis um 1400 zurück. Damals ließen sich Bauern am Zusammenfluss von Sarmersbach und Lieser nieder. Der Ortsname entwickelte sich von „Zu den Erlen“ über „Nerlen“ zu „Nerdlen“. Die mittelalterliche Siedlungsspur und der Namenswandel bieten zwei verschiedene Zugänge zur lokalen Geschichte.

Im Dorfzentrum steht die Antonius-Kapelle. Nach dem Dorfbrand von 1893 wurde sie wiederaufgebaut und 1898 eingeweiht.

Wanderwege rund um Nerdlen

Der kürzere Struthrundweg ist etwa 16 Kilometer lang. Er führt durch Wald und über Felder, verläuft überwiegend auf gut unterhaltenen Wegen und bietet Panoramablicke. Die Route führt durch Neichen, Beinhausen, Afelskreuz, Sarmersbach, Nerdlen und Kradenbach. An einem Rastpunkt reicht der Blick bis zur Pfarrkirche Hilgerath. Auch mit Mountain- oder Trekkingrad lässt sich die Strecke erkunden. Nerdlen liegt nahe am Beginn des Lieserpfads. Für Ihre Wegeplanung stehen damit zwei verschiedene Bezugspunkte bereit: die Streckenlänge des Struthrundwegs und der nahe Einstieg zum Lieserpfad.

Die Kleelandrunde setzt einen anderen Akzent: Sie führt durch Wald nahe dem Hörscheider Kapellchen, kehrt nach Nerdlen zurück und verläuft anschließend über die Eulenbrücke außerhalb der Gemeinde. Die HeimatSpur Kleelandrunde beginnt und endet am Gemeindehaus in der Bergstraße 1 in Sarmersbach. Prüfen Sie vor der Anreise die Zugangsdetails zum Startpunkt und vor der Tour die örtlichen Wegbedingungen.

Die Maare rund um Nerdlen gelten als wassergefüllte Vulkankrater; zu den Naturerlebnissen dort zählen natürliche Badebereiche und Bootstouren.

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Vulkaneifel: Landschaft, Wege und Museen

In der Vulkaneifel sind bislang 77 Maare nachgewiesen; außerdem wurden 350 Ausbruchszentren gezählt, etwa 270 davon aus der jüngeren Phase. Der jüngste Vulkanausbruch der Vulkaneifel fand am Ulmener Maar vor etwa 10.900 Jahren statt. Die Region gilt zudem als Landschaft, in der Wälder, Moore, Trockenlebensräume, Gewässer und besondere Vulkanlebensräume nahe beieinanderliegen.

Die Vulkaneifel-Pfade führen zu landschaftlich reizvollen Höhepunkten rechts und links des Eifelsteigs. Sie sind markiert und ausgeschildert und umfassen Halbtagestouren, Tagestouren sowie Mehrtageswanderungen. Die elfte Etappe des Eifelsteigs führt von Daun nach Manderscheid und ist 23,4 Kilometer lang. Für Mountainbike-Fahrende verfügt der Trailpark Vulkaneifel über ein etwa 750 Kilometer langes Wegenetz mit mehr als 17.500 Höhenmetern.

Das Eifel-Vulkanmuseum in Daun zeigt dreidimensionale Landschaftsmodelle von Schlackenkegeln, Maaren und Mineralquellen sowie Exponate zum Westeifel-Vulkanismus. Das Vulkanhaus Strohn ist ein interaktives Museum mit einer etwa 30.000 Jahre alten Lavaspaltenwand, die rund sechs Meter lang und vier Meter hoch ist. Das Naturkundemuseum Gerolstein gilt als größtes und ältestes Geomuseum der Eifel und zeigt auf drei Etagen steinerne Zeugnisse aus der Erdgeschichte der Region.

Weitere Reiseziele entdecken: Tettscheid, Üdersdorf, Strotzbüsch, Mückeln, Saxler, Schönbach, Steiningen, Utzerath.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Daun.

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