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Ellscheid – Mürmes, Wege und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Ellscheid

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ellscheid lässt sich aus mehreren Blickwinkeln erkunden: Die Moorlandschaft des Mürmes, thematische Wege und historische Zeugnisse geben einem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte. Wenn Sie ein Hotel in Ellscheid suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Sie sich besonders für Natur, Wandern oder Ortsgeschichte interessieren.

Moorlandschaft und Lebensräume

Westlich von Ellscheid liegt Mürmes, ein Naturschutzgebiet mit einem etwa 40 Hektar großen Moor. Es befindet sich in einer vulkanischen Senke, die vor ungefähr 11.000 Jahren entstand. Seltene Pflanzenarten sowie zahlreiche Amphibien- und Insektenarten finden dort Lebensraum. Geologische Entstehung und heutige Lebensräume sind damit zwei verschiedene Blickwinkel auf dieses Gebiet.

Ein Zugang zum Mürmesrundweg befindet sich am Parkplatz des Friedhofs in Ellscheid; nach etwa 800 Metern erreicht man das Mürmes. Stationen behandeln den Mittelweiher und die Lebensräume des Mürmes. Ein fest installiertes Fernglas ist für den Blick auf das Feuchtgebiet vorgesehen. Der Weg verbindet so eine bezifferte Strecke bis zum Mürmes mit Erläuterungen zu den örtlichen Lebensräumen.

Wanderwege und konkrete Ziele

Die Vulcano-Pfad Määrchenroute beginnt und endet am Geflügelhof Janshen am Moselweg in Ellscheid. Sie führt zum Mürmes und zum Demerather Drees, einer vulkanischen Säuerlingsquelle der Eifel. Bei dieser Route geben Start- und Endpunkt sowie die genannten Ziele Orientierung. Der Mürmesrundweg setzt dagegen einen Schwerpunkt auf Stationen zu Lebensräumen und den Blick auf das Feuchtgebiet.

Die HeimatSpur Antoniusweg weist geringe Steigungen auf und gilt als geeignet für Familien, Nordic Walker und Jogger. Damit lassen sich die Wege nach unterschiedlichen Merkmalen einordnen: Bei der Määrchenroute stehen benannte Ziele im Vordergrund, beim Antoniusweg das beschriebene Höhenprofil und die Eignung für bestimmte Nutzergruppen. Welche Angaben für Ihre Reiseplanung besonders wichtig sind, hängt davon ab, worauf Sie beim Wandern Wert legen.

Geschichte in Ellscheid

Eine Dorfwanderung stellt lokale Geschichten und die Ortsgeschichte an 25 Stationen vor. So begegnen Ihnen historische Themen an mehreren Punkten, statt sich auf ein einzelnes Bauwerk zu beschränken. Auch die St. Antonius-Kirche bietet einen zeitlichen Bezug: Ihr ursprünglicher Bau stammt aus dem Jahr 1772. Die Statuen der Jungfrau Maria, des heiligen Antonius und der heiligen Lucia in der Kirche datieren aus dem 13. Jahrhundert. Bauwerk und Statuen verweisen somit auf unterschiedliche historische Zeitstellungen.

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Rund um Ellscheid liegen keltische Hügelgräber; die größte Gruppe befindet sich im Starkenbruch. Im Wald sind die Grabhügel deutlich sichtbar und mit der Hallstattzeitlichen Eifel-Hunsrück-Kultur verbunden. Zusammen mit der Dorfwanderung und der St. Antonius-Kirche ergeben sich verschiedene Zugänge zur Ortsgeschichte: über lokale Erzählungen, ein Kirchenbauwerk und archäologische Zeugnisse in der Umgebung.

Regionaler Rahmen: Vulkaneifel

In der Vulkaneifel gehören Maare, Vulkankegel, Lavaströme und Mineralquellen ebenso zum regionalen Bild wie Wanderwege und Geotope. Bisher sind dort 77 Maare nachgewiesen. Außerdem wurden 350 Ausbruchszentren gezählt, davon etwa 270 aus der jüngeren Phase. Das Ulmener Maar markiert den jüngsten Vulkanausbruch der Vulkaneifel, der vor etwa 10.900 Jahren stattfand. Während das Mürmes eine konkrete Moorlandschaft in einer vulkanischen Senke beschreibt, geben diese Zahlen einen größeren geologischen Rahmen für die Vulkaneifel.

Für Ihren Aufenthalt in Ellscheid stehen damit Natur, Wanderziele und Ortsgeschichte als unterschiedliche Interessen im Vordergrund.

Weitere Reiseziele entdecken: Strotzbüsch, Meisburg, Mehren, Mückeln, Bleckhausen, Udler, Oberstadtfeld, Dreis-Brück

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Daun.

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