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Duppach – Maarlandschaft, Mineralquellen und Wanderwege

Unterkünfte in Duppach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Duppach liegt innerhalb des UNESCO Geoparks Vulkaneifel und des Naturparks Nordeifel. Für die Reiseplanung prägen vor allem die Maarlandschaft, mineralische Quellen, Wanderwege und Zeugnisse aus der Orts- und Regionalgeschichte den Charakter des Ortes.

Maarlandschaft und Duppacher Drees

Zwischen Steffeln und Duppach liegt das Eichholzmaar, ein kleines, deutlich kreisförmiges Vulkanmaar. Im angrenzenden Talbereich befinden sich zwei Mineralquellen. Zusammen geben sie einen Einblick in die vulkanische Prägung der Gegend.

Am Duppacher Drees erklärt eine Geotafel das eisen- und CO₂-reiche Mineralwasser auf Deutsch, Englisch und Niederländisch. Außerdem zeigt die Tafel das Logo des UNESCO Global Geopark Vulkaneifel. So können Sie sich direkt mit den besonderen Eigenschaften des Quellwassers befassen und die Informationen in drei Sprachen lesen.

Wandern: Distanz, Dauer und Wegverlauf

Der Geo-Wanderweg „Vulkane, Maare und Dreese“ ist ein mittelschwerer Rundweg mit einer Länge von 20,9 Kilometern. Die Gehzeit beträgt ungefähr fünf Stunden und 45 Minuten. Seine zwei Schleifen führen am Duppacher Drees vorbei, einer von drei eisenhaltigen Mineralquellen der Route. Distanz, ungefähre Dauer und Schwierigkeitsgrad geben eine konkrete Orientierung für die Tagesplanung. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegverhältnisse.

Auch der Vulkan-Pfad passiert zwei benannte Ziele in Duppach: die Römervilla Duppach-Weihermühle und das Trockenmaar Duppacher Weiher. Wenn Sie eine längere Etappe dieses Weges planen, prüfen Sie die Wegangaben vor dem Aufbruch. Die archäologische Stätte und das Trockenmaar bieten dabei unterschiedliche Themen: römische Spuren auf der einen, eine Maarlandschaft auf der anderen Seite.

Kirche, Römerzeit und Handwerk

Die katholische Pfarrkirche in Duppach ist St. Hubertus geweiht; die erste Nennung der Pfarrei stammt aus dem Jahr 846. Die heutige Kirche wurde von 1923 bis 1927 gebaut. Vom älteren Kirchenbau ist der Chor erhalten, der weiterhin als Friedhofskapelle genutzt wird. Eine Reliquie des heiligen Hubertus erhielt die Kirche 1751 als Stiftung des Kölner Dompropstes Graf Johann Karl Erb-Truchseß von Waldburg-Zeil.

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In Duppach-Weiermühle finden sich römische archäologische Überreste: eine Nekropole sowie Wohn- und Wirtschaftsgebäude entlang der Römerstraße Trier–Köln. Einen anderen Zugang zum Handwerk bietet die Erlebnisschmiede Knauf, wo Besucher einem Schmied bei der Arbeit an einer offenen Esse zusehen können. Damit stehen Geschichte, archäologische Funde und ein beobachtbares Handwerk als unterschiedliche Akzente für die Gestaltung Ihres Aufenthalts bereit.

Anreise und praktische Orientierung

Die Buslinie 542 fährt vom Bahnhof Lissendorf bis zur Kirche in Steffeln. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Kostenfreies Parken ist am Gemeindehaus Duppach, Hauptstraße 36, angegeben. Für eine Wanderung auf dem Geo-Wanderweg sollten Sie zusätzlich die aktuellen Wegverhältnisse berücksichtigen; bei einer längeren Etappe des Vulkan-Pfads empfiehlt sich ein Blick auf die Wegangaben vor dem Aufbruch.

Die Vulkaneifel im größeren Zusammenhang

Als regionaler Rahmen bietet die Vulkaneifel eine weitere geologische Einordnung, die über Duppach hinausgeht: Dort sind bislang 77 Maare nachgewiesen. Außerdem wurden in der Vulkaneifel 350 Ausbruchszentren gezählt, davon etwa 270 aus der jüngeren Phase. Das Ulmener Maar markiert den jüngsten Vulkanausbruch der Vulkaneifel; dieser ereignete sich vor etwa 10.900 Jahren. Diese Zahlen beschreiben die Region Vulkaneifel und sind nicht einzelne Merkmale Duppachs.

Weitere Reiseziele entdecken: Oos, Kopp, Pelm, Müllenborn, Densborn, Mürlenbach, Salm, Neroth

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gerolstein.

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