Borler entdecken: Rundwege, Kapellen und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Borler
Borler lässt sich für die Reiseplanung über konkrete Wege und über seine Dorf- und Kirchengeschichte erschließen. Ein Rundweg um Borler und Bodenbach führt über den Bodenbacher Drees und den Heyerberg; daneben gibt es den Weg „Frieden, Wald und Kapelle“ mit neun Stationen. Auch die Heyer Kapelle, historische Häuser und das frühere Grünland-Forschungsinstitut, heute Bürgerhaus, geben dem Ort weitere Anknüpfungspunkte.
Rundwege und Bodenbacher Drees
Der Rundweg um Borler und Bodenbach verläuft über den Bodenbacher Drees und den Heyerberg. Die Strecke ist 9 km lang, als leicht eingestuft und mit etwa 2,5 Stunden angegeben; zum Tourenprofil gehören 118 m Auf- und Abstieg. Diese Angaben geben einen konkreten Rahmen für die Planung, wobei die Dauer eine ungefähre Zeitangabe bleibt. Der Weg „Frieden, Wald und Kapelle“ hat neun Stationen. Die örtliche Beschilderung und die Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie beides vor dem Aufbruch. Die Angaben beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Für den Rundweg sind Länge, Einstufung und ungefähre Dauer benannt, beim anderen Weg die Zahl der Stationen.
Der Bodenbacher Drees ist eine Kohlensäurequelle im Tal des Bongarder Bachs und entspringt in unterdevonischen Sedimentgesteinen. In der weiteren Umgebung Borlers ist der Drees außerdem eine Station an der Geschichtsstraße; dort lassen sich römische Spuren sehen. So gehören an diesem Ort geologische Einordnung und historische Spuren zu unterschiedlichen Aspekten der Umgebung.
Kapellen und Dorfgeschichte
Auf dem Heyerberg nahe Borler steht die Heyer Kapelle, eine neuromanische Kapelle und ein geschütztes Kulturdenkmal. Auf ihrem Zugang und Vorplatz sind 14 Kreuzwegstationen konzentrisch um die Kapelle angeordnet. Die Kapelle bleibt Ziel zahlreicher Prozessionen. Die frühere Heyer Kapelle wurde 1801 geschlossen, ihr Friedhof 1805. Eine auf 1677 datierte Glocke aus der früheren Kapelle befindet sich heute in der Borler Kirche. Für den Bau einer neuen Kapelle hinterließ der Borler Einwohner Peter Welling 365 Taler.
Borlers älteste Häuser gruppieren sich um die Bachgasse und die katholische Filialkirche St. Leonhard. Die Leonhard-Kapelle wurde 1875 geweiht. Zu den Stationen des Wegs „Frieden, Wald und Kapelle“ gehören die Bernhardskapelle in Borler, markante Fachwerkhäuser und das frühere Grünland-Forschungsinstitut, heute Bürgerhaus. Die einzelnen Stationen führen damit verschiedene Facetten des Orts zusammen: sakrale Bauwerke, Fachwerk und die veränderte Nutzung eines ehemaligen Institutsgebäudes.
Anfahrt zum Drees
Die Anfahrt zum Bodenbacher Drees führt über die B257 oder die B410 und anschließend über die L70 und die L72; Parkmöglichkeiten liegen an der Straße zwischen Bodenbach und Borler. Da sich Straßen- und Parkbedingungen ändern können, prüfen Sie sie vor der Abfahrt. Wenn Sie Ihre Reise planen, stehen neben den beschriebenen Wegen auch die Ortsgeschichte und die Kapellen als unterschiedliche Interessen zur Auswahl.
Vulkaneifel im größeren Zusammenhang
Im übergeordneten Reiseziel Vulkaneifel sind bisher 77 Maare nachgewiesen. Außerdem wurden dort 350 Ausbruchszentren gezählt, davon etwa 270 aus der jüngeren Phase. Das Ulmener Maar markiert den jüngsten Vulkanausbruch der Vulkaneifel, der vor etwa 10.900 Jahren stattfand. Auch die Vulkaneifel-Pfade bieten in diesem übergeordneten Reiseziel unterschiedliche Zeitformate: Halbtagestouren, Tagestouren und Mehrtageswanderungen. Die Wege sind markiert und ausgeschildert. Zusammen geben die geologischen Zahlen und die Wandermöglichkeiten einen regionalen Rahmen, der über die konkreten Routenangaben zu Borler hinausgeht.
Weitere Reiseziele entdecken: Nitz, Mannebach, Berenbach, Sassen, Lirstal, Gunderath, Uersfeld, Brücktal.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kelberg.