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Schillingen: Panoramaweg, Wald und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Schillingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schillingen liegt im Saar-Hunsrück-Naturpark; rund 60 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet. Im Mittelpunkt der Naturerlebnisse steht der Schillinger Panoramaweg. Daneben prägen Bau-, Religions- und Erinnerungsgeschichte einzelne Ortsdetails. Wer die Destination auswählt, kann die Reise nach zwei unterschiedlichen Interessen ausrichten: Zeit in der Landschaft und ein Blick auf historische Zeugnisse.

Wandern und Landschaft

Der Schillinger Panoramaweg ist als Premiumwanderweg ausgewiesen und beginnt und endet am Freizeitzentrum Schillingen. Unterwegs führt er am Keller See, am Flonterbach und am Schillinger Waldweiher vorbei; entlang der Strecke stehen Bänke und Liegen. Der Weg erreicht außerdem den 13 Hektar großen Keller Stausee, der als Erholungs- und Feriengebiet gilt. Die Gewässer und Ruhepunkte prägen den Charakter der Strecke. Der Fleschfelsen ist in Schillingen als Naturdenkmal ausgewiesen.

Am Freizeitzentrum befindet sich ein großer Parkplatz. Radfahrende erreichen Schillingen über den Ruwer-Hochwald-Radweg; prüfen Sie vor der Fahrt den konkreten Verlauf und Anschluss. In Richtung Kell am See liegen im Umfeld Schillingens das Hochwald Freibad und ein angrenzender Campingplatz, deren Nutzung saisonabhängig sein kann. So unterscheiden sich die Anknüpfungspunkte nach Reiseart: Start und Ziel des Wanderwegs liegen am Freizeitzentrum, während der Radweg Radfahrende nach Schillingen führt.

Bau- und Erinnerungsgeschichte

Die Fatima-Kapelle ist eine Pilgerstätte, die Unserer Lieben Frau von Fatima gewidmet ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine steinerne Kapelle; geweiht wurde sie am 14. Mai 1951. Bauphase und genau datierte Weihe markieren zwei Stationen ihrer Geschichte und verbinden den religiösen Bezug mit einer klaren historischen Einordnung.

Sankt Albanus und das Pfarrhaus stehen auf dem ummauerten Gelände einer früheren Burg. Die Kirche ist ein klassizistischer sechsachsiger Nachfolgebau. Sechsachsig bezeichnet die Gliederung des Gebäudes in sechs Achsen; die architektonische Einordnung und der Standort auf dem früheren Burggelände geben unterschiedliche Hinweise auf die Baugeschichte.

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Vor der Sankt-Albanus-Kirche steht eine Gedenkstele für jüdische Opfer, neben den Gedenktafeln für die Toten beider Weltkriege. Die Stele erinnert an jüdische Opfer, die Tafeln an die Toten der Weltkriege. Ein weiteres Detail der Ortsgeschichte ist an der Fassade des Geisen-Hauses in der Trierer Straße sichtbar: ein dreieckiger Sandstein aus einem heidnischen Grabfund. Anders als Kapelle, Kirche und Gedenkorte begegnet Ihnen hier ein Fundstück im Zusammenhang mit einem Wohnhaus.

Radfahren im übergeordneten Reiseziel Trier-Saarburg

Im übergeordneten Reiseziel Trier-Saarburg sind im Landkreis 492 Kilometer Radwege ausgewiesen. Eine regionale Rundtour ist die Tälchen-Tour: Sie ist als mittelschwer ausgewiesen, 37,28 Kilometer lang und mit einer Dauer von etwa 2 Stunden und 45 Minuten angegeben. Start und Ziel liegen in Konz. Die Tälchen-Tour ist eine eigenständige Radroute in Trier-Saarburg; der Schillinger Panoramaweg ist dagegen der Wanderweg in Schillingen.

Weitere Reiseziele entdecken: Irsch, Klüsserath, Oberbillig, Thörnich, Waldweiler, Greimerath, Wiltingen, Geisfeld

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trier-Saarburg.

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