Ockfen: Weinlagen, Aussicht und Wege
Unterkünfte in Ockfen
Ockfen verbindet Weinlagen, Aussichtspunkte und mehrere benannte Wege. Wenn Sie den Ort als Reiseziel wählen, können Sie Wanderungen nach ihrem Startpunkt und den Stationen unterwegs unterscheiden. Weinbau und historische Spuren geben dem Ort einen eigenen Schwerpunkt.
Wanderwege und Aussichtspunkte
Der 8,7 Kilometer lange Kurzrundweg des Saar-Riesling-Steigs beginnt am Angelweiher in Ockfen. Zu den genannten Stationen gehören Bocksteinfels, der Aussichtspunkt Heppenstein, der Bismarckturm und das Geisbergplateau. Eine weitere Rundwanderung startet und endet am Weinhotel Klostermühle. Sie führt an der Ockfener Weinbaudomäne, am Schodener Bismarckturm und am Saaruferweg vorbei. Auf einem örtlichen Rundweg ist außerdem ein Halt an der St.-Valentin-Kirche vorgesehen.
Der Saar-Riesling-Steig verbindet sonnige Weinberge, Laub- und Nadelwälder sowie Bachtäler. Vom Parkplatz am Angelweiher gelangen Sie über etwa 1,5 Kilometer des Weges zum Bocksteinfels. Von dort reicht der Blick über Ockfen und Irsch, die Weinberge und das Saartal in Richtung Saarburg. Das Geisberg-Hochplateau bietet Panoramablicke über den Saargau in Richtung Luxemburg und Trier. Die verschiedenen Aussichtspunkte zeigen unterschiedliche Blickrichtungen auf die Landschaft.
Weinlagen und örtlicher Charakter
Der Ockfener Bockstein ist die zentrale Weinbergslage des Ortes und zugleich sein örtlicher Hügel. Die 53 Hektar große Lage befindet sich direkt oberhalb von Ockfen am Ockfener Bach und ist als VDP Erste Lage klassifiziert. Devonischer Tonschiefer trägt zu den Bedingungen in den Weinbergen und zum mineralischen Profil der Weine bei. So verbindet der Bockstein konkrete geologische Merkmale mit dem Weinbau, für den Ockfen bekannt ist. Der Ort ist außerdem mit Weinproben und Weinwanderwegen verbunden.
Spuren aus Geschichte und Weinbau
Der Weinbau in Ockfen soll seit etwa 2.000 Jahren bestehen. Als Hinweis darauf gilt ein bronzezeitlicher Tüllenbeil, der in einem Weinberg gefunden wurde. Eine schriftliche Nennung führt Ockfen im Jahr 975 unter den Besitzungen des neu gegründeten Klosters St. Martin in Trier auf. Ein ehemaliges Verwaltungsgebäude des Klosters ist als Zeugnis dieser historischen Verbindung erhalten. Damit lassen sich in Ockfen sowohl die lange Weinbautradition als auch historische Verbindungen des Ortes nachvollziehen.
Orientierung und Aufenthalt
Der Bahnhof Schoden-Ockfen liegt an der DB-Linie Saarbrücken–Trier. Für eine Rundwanderung ist auch das Weinhotel Klostermühle ein konkreter Orientierungspunkt: Eine der beschriebenen Routen beginnt und endet dort. Das Restaurant des Weinhotels nennt Forelle aus dem Leukbachtal auf der Speisekarte; die Getränkekarte führt eine große Auswahl an Saarweinen. Das Restaurantangebot kann sich ändern. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Karten.
Im Weinhotel Klostermühle gibt es stufenlosen Zugang und ein barrierefreies WC. Wenn diese Merkmale für Ihre Planung wichtig sind, bestätigen Sie die Details vor der Reise nochmals.
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