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Morscheid – Wandern am Morscheider Grenzpfad

Unterkünfte in Morscheid

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Morscheider Grenzpfad ist ein 15,6 Kilometer langer Premiumwanderweg in Morscheid und gehört zur Premiumwanderregion Saar-Hunsrück. Neben dem Wandern prägen die Landschaft, die Baugeschichte und Spuren des früheren Schieferabbaus mögliche Schwerpunkte eines Aufenthalts. Bei der Planung können Sie abwägen, ob der Weg selbst oder eher historische und weinbauliche Themen im Mittelpunkt stehen sollen.

Wandern auf dem Morscheider Grenzpfad

Die Route verläuft vorwiegend durch abwechslungsreichen Wald und kleinräumige Offenlandflächen. Für die Wegoberfläche sind 64 Prozent Naturweg, 33 Prozent leicht befestigter Weg und 3 Prozent Asphalt oder Beton angegeben. Drei Informationstafeln erläutern außerdem die Wasserversorgung und die historische Nutzung des Ruwertals. So gehören neben der Landschaft auch Wasser und Talgeschichte zu den Themen entlang des Weges.

Landschaft, Geologie und Bergbaugeschichte

Der Grenzpfad steigt zum Naturdenkmal Langenstein hinauf. Die dortige Quarzader entstand vor 350 bis 400 Millionen Jahren und ragt bis zu 9 Meter auf. Aussichtspunkte am Weg blicken auf die Riveristalsperre; deren Damm ist 178 Meter breit und 50 Meter hoch. Außerdem führt der Pfad an Kirchenloch vorbei, einem ehemaligen Schieferbergwerk und Relikt des traditionellen Schieferabbaus in Morscheid.

Morscheid liegt auf einem Höhenrücken zwischen Ruwer- und Riveristal; ein steil abfallendes Schieferplateau kennzeichnet die Lage. Im Gebiet weisen Hinweise auf frühere Schiefer- und Erzarbeiten hin. Im nordöstlichen Teil der Ortschaft wachsen Reben an steilen Hängen. Unterhalb von Morscheid verläuft außerdem der Ruwer-Hochwald-Radweg.

Anreise zum Wanderweg

Die angegebene Autofahrt zum Weg führt ab Hauptstraße 42 in Morscheid über den Sportplatz bis zum Parkplatz an der Schweinspielhütte. Eine direkte ÖPNV-Anbindung an den Morscheider Grenzpfad gibt es nicht. Berücksichtigen Sie diesen Punkt bei Ihrer Anreiseplanung.

Kirche und historische Kleindenkmäler

Die katholische Pfarrkirche St. Martin ist eine Hallenkirche im Rundbogenstil aus den Jahren 1864/66. Zu ihr gehört ein freistehender mittelalterlicher Turm. Damit stehen am selben Kirchenensemble Bauphasen aus dem 19. Jahrhundert neben einem deutlich älteren Turm.

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Ein barockes Schaftkreuz nahe Boorwiese 1 stammt aus dem Jahr 1736; ein Nischenkreuz nahe Hauptstraße 40 datiert von 1894. Das Heiligenhäuschen auf der K 65 unterhalb des Weinguts Schloss Marienlay enthält eine gemauerte Madonnennische aus der Zeit um 1860. Die Beispiele reichen damit von der Barockzeit bis ins späte 19. Jahrhundert.

Schloss Marienlay und Wein

Das Weingut Schloss Marienlay ist ein dreiseitiger Hofkomplex im örtlichen Stil, errichtet 1922/27 aus Schieferbruchstein. Bei der Weinprobe reicht die vorgestellte Auswahl von VDP-Gutsweinen bis zu Weinen aus VDP-Großen Lagen. Wenn die Probe für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie bitte vor dem Besuch, ob sie zu Ihrem gewünschten Termin angeboten wird.

Das übergeordnete Reiseziel Trier-Saarburg

Im übergeordneten Reiseziel Trier-Saarburg gibt es im Landkreis 492 Kilometer Radwege. Eine weitere Tour dort ist die Tälchen-Tour: Sie ist als mittelschwere Rundtour ausgewiesen, 37,28 Kilometer lang und mit einer Dauer von etwa 2 Stunden und 45 Minuten angegeben. Start und Ziel liegen in Konz; die Tour führt zum Naturschutzgebiet Wiltinger Saarbogen. Diese regionalen Angaben ergänzen die Ortsinformationen zu Morscheid um eine eigenständige Tourenoption im übergeordneten Reiseziel.

Weitere Reiseziele entdecken: Grimburg, Oberbillig, Kahren, Merzkirchen, Gusenburg, Igel, Neuhütten, Kasel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trier-Saarburg.

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