Kell am See – Stausee, Moor und Wanderwege
Unterkünfte in Kell Am See
Kell am See verbindet den Stausee mit bewaldeter Umgebung, Moorlandschaft und verschiedenen Wegen für Wandernde und Radfahrende. Für die Wahl des Reiseziels ist diese Mischung relevant: Sie können zwischen Runden am Wasser, längeren Wanderetappen und Abschnitten des Ruwer-Hochwald-Radwegs unterscheiden. Auch Reiten gehört zu den mit Kell am See verbundenen Outdoor-Aktivitäten. Die erste dokumentierte Nennung des Ortes reicht bis ins Jahr 634 zurück.
Natur zwischen See, Wald und Moor
Kell am See liegt im Saar-Hunsrück-Naturpark. Zu den prägenden Landschaftselementen gehören der Stausee, die bewaldete Umgebung und die Ruwer, die durch den bebauten Bereich fließt. Wasser, Wald und Fluss bilden unterschiedliche Bezugspunkte für einen Aufenthalt in der Umgebung. Ein besonderes Naturthema ist der Weyrichsbruch, auch Hochmoor genannt: Er ist ein selten erhaltenes Quellmoor und kann über den hölzernen Knüppeldamm erkundet werden. Wer sich für Moorlandschaften interessiert, findet hier einen konkreten Schwerpunkt neben den Wegen am Stausee.
Wandern und Aktivitäten am Stausee
Eine 2,2 Kilometer lange Rundroute führt um den Stausee Kell. Prüfen Sie die Routendetails vor Ort, bevor Sie sich auf den Weg machen. Am See gehören Tretbootfahren und Angeln zu den möglichen Aktivitäten; ihre Verfügbarkeit kann von den örtlichen Betriebsbedingungen abhängen. So stehen für die Zeit am Wasser sowohl eine Runde zu Fuß als auch weitere Aktivitäten zur Auswahl, ohne dass daraus ein bestimmter Ablauf für den Besuch folgt.
Auch mehrere Wanderwege beziehen den Stausee ein. Die 19 Kilometer lange Traumschleife Hochwald-Acht führt am Stausee in Kell am See vorbei. Die 25. Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs endet am Stausee in Kell. Auf der 26. Etappe führt der Weg vom Stausee Kell über Bohlenwege durch das Rösterbruchmoor. Bedingungen auf dem Weg und mögliche Umleitungen können sich ändern; prüfen Sie die aktuelle Wegführung vor dem Aufbruch. Die Rundroute am See und die genannten Fernwanderwege unterscheiden sich damit nicht nur in ihrer Länge, sondern auch darin, ob der Stausee eine Runde oder ein Ziel beziehungsweise Ausgangspunkt im Routenverlauf ist.
Radfahren auf Bahntrasse und durch das Tal
Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist rund 48 Kilometer lang und verläuft von Trier durch das Ruwertal über Kell am See bis nach Hermeskeil. Mehr als 90 Prozent der Strecke folgen der ehemaligen Ruwerbahntrasse. Mit einer durchschnittlichen Steigung von etwa einem Prozent eignet sich die Route für Familien und ungeübte Radfahrende. Die Streckenabschnitte geben zusätzlich Orientierung für die Planung: Die 9,4 Kilometer lange Teilstrecke von Zerf nach Kell am See führt durch das Naturschutzgebiet Keller Mulde. Eine weitere, 13,3 Kilometer lange Teilstrecke führt von Kell am See nach Hermeskeil und weist die geringsten Höhenunterschiede der Route auf. Diese Angaben ermöglichen einen konkreteren Vergleich der Abschnitte, ohne die gesamte Strecke auf eine einzelne Etappe zu verkürzen.
Freizeit und Ortsgeschichte
Im Dorfpark Dumpert gibt es einen Skatepark, eine Basketballanlage und einen Abenteuerspielplatz. Diese Angebote ergänzen die Wander- und Radwege um weitere Freizeitmöglichkeiten im Ort. Reiten zählt ebenfalls zu den mit Kell am See verbundenen Aktivitäten im Freien. Zur Geschichte des Ortes gehört seine erste dokumentierte Erwähnung im Jahr 634 unter dem Namen Callida. Damit treffen in Kell am See Natur- und Wegerlebnisse auf einen historisch überlieferten Ortsnamen.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trier-Saarburg.